Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lasterlich Adj. (106 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| von den gar scharpfen jägern, von den juden, und wart lästerleich getœtt von in. dar nâch erstuont er und fuor ze | |
| küssen, mit unzimleichen reden und mit mærlein und verunrainent sich lesterleich und pœsleich, dâ von niht mêr ze reden ist. //VON | |
| bruoder und an sînem lîbe den wir verkauften. Wir tâten lästerlîche an im, er stuont nacket vor uns unde weinete, unde | |
| bist, leckent die hunde dîn bluot, und du nimest einen lasterlîchern tôt danne er, wan dîn lîp und dîn sêle diu | |
| dô,/ si wolden sîn ze herren niht./ daz was ein lesterlîch geschiht./ __Dô der künic Karl diu mær/ vernam, dô wart | |
| von sînem lande/ und enbôt dem künege Cosdrôâ,/ er læge lästerlîchen dâ/ in sînem künicrîche./ er möhte kurzlîche/ daz urliuge scheiden/ | |
| der kunich niht verdagen,/ ern must in offenlichen sagen/ sin lesterliche tougen:/ ‘danen mag ich mit dem ougen/ niht anders’, sprach | |
| danne Lucifer selbe si./ du were ie ledick und vrî/ lesterlicher tete;/ nu geit si dir die rete/ daz dich die | |
| als einen hunt?/ so solde man [mich an der] stunt/ lesterliche vahen,/ uf einen boum hahen./ //mir wider gesenden/ mit gesundeme | |
| ir müssen hie lon/ Die magtt frödenriche!/ Ir fürend sy lasterliche.’/ __Nun waz er och ze den sinen komen,/ Von den | |
| smit ober alle smide/ Der sulche forme guzet,/ Als weninc hers genuzet/ Und so dicke wir in irbelgen,/ So wir inz | |
| slage ritter dri./ Der von salemine/ Thelamon sach sine/ Harte lesterliche lige1n./ Daz begu1nde er hohe wige1n,/ Beide er vn2de er | |
| minner sit./ So ist ez schande, daz ir lit/ Also lesterliche/ Vf disme ertriche/ Do schamte sich polidamas./ Sin geselle quam | |
| Sie werde mir widere./ Ich gesetze vch so nidere,/ Also lesterliche,/ Hie in uwerme riche,/ Daz ir=s immer laster hat,/ Die | |
| getwergen,/ Mitt wurmen von den bergen./ Ritter und tiere by minen tagen/ Han ich hartte vil erschlagen./ Ich waiss daz sunder | |
| das her si eine/ Und nimande me entreine,/ Wand sin lesterlich unzucht/ Ist erger wen di misel sucht,/ Durch di her | |
| unmazen geringe/ Irheben von unſalden dich./ #s+Aber dine wort gar leſterlich#s-/ Und dine hochvart #s+hindern daz,#s-/ Dy dich eyn ungerechtes vas/ | |
| ‘durch was/ Verhenget Got der gute daz/ Daz boſe vurſten leſterlich/ Herſchaft han gewaldeclich/ Inlanden boben dem volke?’/ Daz kumit, ab | |
| vuret wider Got#s-/ Und ubertrytet ſin gebot/ #s+Mit ſinen worten#s- leſterlich,/ Uf ſin vertumen ewiclich/ Der ſelbe wirt gerichtet dort./ Job, | |
| untugent sit./ Es ist dew der gern mit/ Wonet ain lasterleiche schar./ Sold ich ir gesinde zellen gar,/ Der rede wurde | |
| in die arbait/ Dew dem argen reichen ist berait./ __Frashait, lasterleiche untugent,/ Wie du swachest die jugent,/ Wie ubel du den | |
| Uncheusche verleitet edleu weib,/ Uncheusche chrenchet starchen leib,/ Uncheusche hat lasterleicheu wort,/ Uncheusche stiftet grossen mort,/ Uncheusche verleust des leibes frucht,/ | |
| ist worden krankch/ Wider seinen willen uber seinen dankch/ Mit lasterleichem ende./ Got herre, an uns das wende!/ __Hey gepet, wie | |
| der sunden meiligen./ Daz funfte urteil ist schemlich,/ Versmeht und lesterlich:/ Aller der werlte an der stůnt/ Wie ez dez suͤnders | |
| lîp erstorben,/ sô lebet doch iemer sîn name./ er ist lasterlîcher schame/ iemer vil gar erwert,/ der noch nâch sînem site | |
| triuwelôs./ mirn wart von iu niht widerseit,/ und habent mir lasterlîchez leit/ in iuwer hôchvart getân./ nu wie sihe ich mînen | |
| den widerslac tuot./ nû ist er uns entwichen,/ im selben lasterlichen./ er vorhte, wærer her komen,/ wander sichz het an genomen,/ | |
| //Sus hete der strît ende/ mit sîner missewende/ und mit lasterlîchem schalle./ die andern muosen alle/ hern Îwein wol gunnen/ sînes | |
| uns niht./ //Mîner vrouwen wirt wol rât,/ wan daz ez lasterlîchen stât,/ deiswâr unde ist unbillîch:/ si ist iu ze edel | |
| wol unmære sîn?/ der rise heizet Harpîn./ hân ich den lasterlîchen spot/ gedienet iender umbe got,/ wold er daz rihten über | |
| gar ûz der mâze/ daz ich mich slahen lâze/ sô lasterlîchen âne wer:/ wan zwêne sint iemer eines her./ sold ich | |
| wazzer. daz diniu ſcâf geiſtlich wůcher bringen. daz fleiſklich noch laſterlich neſi. Diſiu dinch uernement geiſtliche lîute wole. die aue ungeloubich | |
| swaz kerge in laster lange spart,/ daz wirt snell ofte lasterlich verswendet./ //Nît sünde stiftet âne zal, nît wirset wirs dan | |
| ir,/ âne ir danc verhouwe wir/ die werc; uns allen lasterlich/ wir diz lîden, dâ bi schadelich./ und ich enweiz, welcher | |
| grôzen ort/ sie hêten durchriten, dise wort/ er sprach: «alzû lasterlich/ diz ist unde schamelich/ al den Sarrazênen, ir werdicheit/ mûz | |
| hin geleit./ ich spriche mêr, unêre ir hât/ Machmet, sô lasterlîcher tât,/ und al ir gote der heidenschaft./ hêten sie helfe, | |
| der wârheit an dich./ dar zuo wellent die juden mich/ lästerlîche ersterben/ und mînen namen verderben./ diu sorge tuot mir vil | |
| gewaltic an gerihte./ dâ müezen sich der phlihte/ die vil lästerlîchen schamen/ die sînen götlîchen namen/ mit wizzen hie verlougent hânt,/ | |
| seit uns starchiu mære/ von dem verchêrære/ dem ez sô lästerlîche ergie,/ daz er vor gerihte hie/ verteilet und erhangen wart./ | |
| in schande leit/ nu ritter unde cnehte,/ die durch sîn lasterlich gebrehte/ werdent vil gemeit:/ swaz ein zühtec man geseit,/ daz | |
| verrêre an dem gejegde,/ ê man beginne suochen in mit lasterlicher clegde./ zen êren fliehe er sam der wilde einhürne zeiner | |
| ir genomen wart uff dem weg. Das ist uch ein lesterlich $t ding, und duncket mich wunder, wie ir ummer vor | |
| verlibe dann er keyn geberd macht oder die glich thete lasterlich zu fliehen. Sie kamen beyd zuhauff und underslugen sich so | |
| sprach er, ‘so bin ich wol sicher das ich nymer lesterlich erstirb ob got wil.’ //Biß sie also hielten und zusamen | |
| als er yczunt erkobert hett. //Der wiß ritter treib sie lesterlich, sie sahen auch wol das sie im nicht wieddersteen kůnten, | |
| ruck. Da Gosoains von Strangot das sah das sie also lesterlichen gefangen musten syn: ‘Also helff mir got’, sprach er, ‘Galeguentins | |
| konigin ritter, und haßent mich diße lut und wollen mich lesterlich döten.’ ‘Welcher konigin ritter sint ir?’ sprach der wiß ritter. | |
| zu recht als man yn furt. ‘Ich wil yn noch lesterlicher furen’, sprach der groß ritter, ‘wann er ungetrúw ist und | |
| der konigin und gnadet ir sere das sie yn von lesterlichem tode erlößt hett. ‘Wie han ich uch erlößt?’ sprach sie. | |
| darzu. Er sprach, das es der konig horte, das es lasterlich were das sie so lang da legen. ‘Herre Key’, sprach | |
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