Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
laben swV. (104 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| den nackenten chleiden, das wir den armen herbvͤrgen, den ſiechen laben, das wir die gevangen, die in deme k#;earcher ſint, ledigen. | |
| minnen mit gewalt/ nach aller menſchen heile truoc;/ din kiuſche labt im unde twuoc/ ſin herʒe alſam ein honecwirʒ./ ich meine | |
| licht so vil vröuden haven,/ dat si min trurcheit möchten laven./ //Vrow vol vröuden ind mildicheide,/ diner vröuden üvervlüʒʒicheide/ mim armem | |
| der körner zale haven,/ damit in diͤ kipersch druf sal laven./ //Wal gelavd ind wale sade,/ bit dinen vröuden uns herze | |
| zale haven,/ damit in diͤ kipersch druf sal laven./ //Wal gelavd ind wale sade,/ bit dinen vröuden uns herze lade,/ vrow | |
| vröuden mocht din herze haven,/ wat vröuden mocht din herze laven,/ dů du din sun segs uppe varen!/ he vůr üver | |
| ich disen lif můʒ haven,/ des krancheit dine st#;iur wilt laven –/ so enwirt mir niͤmer envollen wale./ liͤf, gehor dis | |
| da du mich drenks ind min gewises,/ da du mich laves ind mich kleides,/ da du mich in din hus leides,/ | |
| –/ bitz de ruch siner suͤʒer minnen/ ir geistlich ruchen gelavd enbinnen,/ bitz si gelavet würden bit dem brode,/ dat si | |
| siner suͤʒer minnen/ ir geistlich ruchen gelavd enbinnen,/ bitz si gelavet würden bit dem brode,/ dat si ewlich huͤde vür dem | |
| an uns niͤt trosts enhaven!/ gerůch uns bit din worden laven!/ wir sin bedrücket bit der vorten,/ ei wiͤ wal wir | |
| din sun in miner hant haven,/ dan gerůch min herze laven,/ dan ervröw al min gemuͤde,/ dat ich gevuͤle diner guͤde!/ | |
| gevangenen enbinden,/ und die vrien twingen./ Du solt die siechen laben/ und solt doch selbe nit haben./ Du solt das wasser | |
| siechhus gan und salben si mit den troͤstlichen gottes worten und laben si mit irdenischen dingen miltekliche, wand got ist úber alle | |
| erkennen, so du si sihest; man sol die siechen mit laben, die gesunden sterken, die toten weken, die gůten mitte heiligen.» | |
| als vil, das er das ertrich beruͤret, das er sich labe. Also hant ime der minnen vlúgel die irdenschen wollust benomen. | |
| daz vünfte ist wunneclîcher trôst:/ sus kan ich senden siechen laben./ /Ez ist lanc, daz mir diu ougen mîn/ ze vröiden | |
| Die wir haben hie gehabt./ Din trost mich also sußlich labt/ In diser gevenknisse harte,/ Reht als mich sant Linhart/ Hab | |
| Manch vrechir helt vormezzin/ wurzlen mûste grabin/ und mit cruite labin/ sîn lebbin vor des hungirs nôt./ Gnûg ir ouch gelâgin | |
| niht ungemaches frî,/ die juden, die dir stuonden bî,/ die labten si mit gallen./ ir lôz si liezen vallen/ ûf dînen | |
| den nam er sîm garzûn./ er begunde in mit wazzer laben./ obe im sach man dô haben/ michel volc, daz dô | |
| daz wir den wec dâhin haben,/ dâ wir uns sundensieche laben/ mit weinen, swenne wir sehen/ die stat, dâ daz ist | |
| munt ist di uberste craft der sele, da di sele gelabit wirdit fon Gode. dise craft sal alle wege ufgerichtit und | |
| manicvaldigin dingin’. daz gelobite unse herre daz he sine schaf labin wolde uf dem berge an eime grunen grase. alle creature | |
| wirt in mit im ezzen hiez:/ der gast sich dâ gelabte./ in den barn er sich sô habte,/ daz er der | |
| ___ir bote wider quam gedrabt:/ des wart diu kranke diet gelabt./ dô was der burgære nar/ gedigen an dise spîse gar:/ | |
| du hast her vur gewunnen,/ des wir uns alle mugen laben./ wa wart ie creaturen entsaben,/ di sich dar an lencte/ | |
| doch sin bilde wolde haben/ und sinen willen dar an laben./ swen er ez in rechter nehe/ eigenlich an sehe,/ lichte | |
| gotes wort. mit dem hiligen gotes wort wirt diu sel gelabt, daz si hat den gelauben, die zůversiht, die hiligen minne. | |
| daz si an der sel mit dem hiligen gotes wort gelabet werden. die schuͤln die ostern also begen, das si uͤber | |
| liebes gedingen/ an senedem můte enthabte/ und im daz hertze labte,/ so wær er komen in groze not./ do sprach der | |
| mit maniger slachte gůte/ sich ze gote habeten,/ di sele gelabeten/ mit dem heiligen brote/ unt mit dem uronen blůte/ zu | |
| die dar heime gnoc habeten./ mit deme wazzere sie sich labeten./ Daz under in svebete./ we kume die herren libeten./ Do | |
| man/ al sine krefte widir gwan/ und er vil wol gelabit wart./ __ Do im da uf der selbin vart/ gelang | |
| ist vluzet mit dem blute dur di adern. daz iz labe vnde sterke di lit di sin bedurfen. $t vnde salt | |
| si zeinem wâge,/ dâ gescah in gnâde,/ wande si sih gelabeten/ von dem durste, den si habeten./ //Der wâg hîz Eufrates./ | |
| durst hete si dare brâht./ des wazzers wânden si sih laben./ scorpiones tâten uns grôzen scaden./ si wâren breit unde lanc/ | |
| sin nodúrftig si./ disen zarten kripp knaben/ soltu spisen und laben./ gar sorg můs entwichen!/ du solt daz kint bestrichen/ mit | |
| erlachet,/ der sîn ist worden rîch:/ er kan die siechen laben/ mit milte$/ gebender hant./ gelebt ich noch den tag,/ Daz | |
| Schatzes den er hât begraben./ Der rîche sol den armen laben,/ Den siechen der gesunde:/ Nâch wârem urkunde/ Sô ist uns | |
| muot;/ Er wil niht des behaben/ Daz die sêle solte laben./ Die die stange twerches vor in hânt/ Und dâ von | |
| dri/ wis mir zeallen ziten bi,/ <zuo+1>125</zuo+1>daz du mich sichen gelabest/ und mich mit erzenie habest,/ und wis mir ^+nach umbe | |
| liden./ so muz si einen miden,/ untz si den andern gelabet/ und ir willen wol mit im gehabet./ die wile ez | |
| můt;/ dern wil des niht behaben,/ daz die sele solte laben./ die die stangen vor in twerhes hant/ und dar uzze | |
| wise alse sú es enpfangen hant, so muͤssent aber sú gelabet werden in den minneclichen uzflússen in den worten daz sú | |
| wesen des lebendes, und alle die die von diser spisen gelabet und gespiset werdent, die lebent eweklichen, also unser herre selber | |
| und in dem leide erstorben,/ wan daz si der trôst labete/ und der gedinge ûf habete,/ daz sin binamen wolte sehen,/ | |
| begund er sich sô missehaben,/ daʒ in diu vrowe muose laben./ als er getranc, dô was er tôt./ diu künigîn het | |
| niht enlie,/ siu hieʒ imʒ houbet ûf haben/ unde snelleclîche laben./ ouch wart er entwæfent gar./ man machet im ein fiur | |
| niht./ //Die maget er ûf habete,/ mit brunnen er si labete/ und trôstes als er kunde./ diu vrowe dô begunde/ ir | |
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