Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
künden swV. (311 Belege) MWB
| wigt so kleine,/ swie mir ist nach ir./ //Swer sich kunden/ manger stunden/ mag der frowen sîn,/ In dien dingen/ mag | |
| mir an der sêle guot./ //Waz sol ich ir mêre künden,/ wan daz si an den triuwen mich verderben lât?/ Sî | |
| wahte in dô,/ si sprach: ‘ach, lieber herre,/ der wahter kündet uns den tag./ Des bin ich armez wîb unvrô,/ ich | |
| behaltet,/ dem gebrist nit an solichen fünden./ Doch wil ich künden,/ wie man ervar, welr wande:/ swer getragener kleider gert,/ der | |
| sîn,/ obe ieman trûreclîchen lebe./ //Dannoch bâten sî mich mêre/ künden den, die werdeclicher minne gern,/ Daz si durch ir selber | |
| den minnen dort, swer in hie êret./ Er sol uns künden sîniu wort:/ er wil mit im gewinnen und verliesen./ es | |
| ich ûf der fröiden tôt./ In kan niemer wol gesunden,/ kunden $s müezze ir minnegerndiu nôt./ Trôste mich ir mündel rôt,/ | |
| gân die ich hie vor genennet hân, unde mugen in künden daz in ir phleger niht wol tuon. //Er ist auch | |
| æhte tet, dô nam man in ûz dem vride unde kunte in in die æhte. Und ist ditz ûf einem lantgerihte, | |
| beſehen, ob daz war ſi, daz vnſ der engel hat gechundit.’ $t Do ſi dar chomin, do vundin ſi, alſo er | |
| eroffenti weſin offenbâre inrunnin. Den hirten wart er durch daz gechundit, daz der geborn wart, der da ſprach: Ego ſum paſtor | |
| ſtêrne. Von div waſ rehte, daz der ſelbe gotiſ ſun gechundit wart hirtin unde kunigin, wan er beidiv waſ, kunich unde | |
| %;euangelizo uobiſ gaudium magnum, quia hodie natuſ eſt ſaluator. ‘Ich chunde iv’, ſprach der heilige engil, ‘grôzze mandunge: geborn $t iſt | |
| ûf der erde den menniſchin $t gůtiſ willen.’ Vride wart gechundit den menniſchin, die gůtiſ willin warn. Daz ſchult ir merchen, | |
| komen ſi von der gebvrt vnſerſ herren Ieſu Chriſti, daz kvndet vnſ div heilige ſcrift. Si ſprichet, daz ſih die himele | |
| an dirre naht wart alrerſt von himele der ware fride gekvndet her in erde. Gloria in excelſis $t deo, et in | |
| geſchaffen hete. Do ſande einen fronen boten ze Nazaret, der kvnte vnſerr froͮwen den hailant ze berne. Der tak iſt hivte | |
| engel, $.s$. Gabriel, den hirten, die ir viheſ hvͦtten, vnde kvnte in, daz geborn wære der hailant. Daz ſint die hirte, | |
| iſt, biſcoffe vnde ewarte. Do der engel den hirten got kvnte geborn, do kom von himele engele ein michel menige vnde | |
| da nobiſ hodie. ‘Herre, gib vnſ vnſer tægelich brot.’ Alſo kvnte vnſer herre in dem evangelio: Si dimiſero eoſ ieiunoſ, deficient | |
| ie da gertin, biſtu chomin, den unſ die heiligin wiſſagen kûndin ze chomin, biſtu chomin, heilant, du den lebintigin in der | |
| er einin ſinin wiſſagin, $.s$. Ionam, der in ir ſunti kûnti, die gotlichin vrtêile, div ubir ſi getan waſ, offinote. Do | |
| warheit, der lerit ivch alliz daz, deſ ir bedurfit, unde chundit iv alliz daz, daz iv chunftic iſt.’ Der geheiz iſt | |
| der heilige geiſt, der lert ivch alle die warheit unde chundit iv alliz daz, daz iv chunftic iſt.’ Paraclytuſ deiſt gantfriſtet | |
| Ieſum Chriſtum, warn got, warn menniſche. Iedoch wart ir iewedirz gechundit uon dem heiligim engil Gabriele, alſo unſ ſeit daz heilige | |
| uon den heren patriarchen, geborn wart uon den gewaltigen chunegen, gechundet wart uon dem heiligen engele, unde alſ div edele gimme | |
| er ê lange ſîne heilige chunft mit manegen zeichenen. Er chunte ſine geburt bî den heiligen wiſſagen, ſo er chome, daz | |
| here uoͮr, do erſcein mir der uurſte uon chriechen. Iedoch chunde ich’, ſprach der engel Gabriel, ‘daz an allen den ſachen | |
| nieman min helfære iſt wan Michahel, der engel uurſte.’ Danach chunt er ime, waz chunftech wære an dem ende der werlde: | |
| wan der goteſ ſun alrerſt durch ire munt dirre werlde chunte daz lieht deſ rehten geloͮben. Si ſint die zwelf eckeſteine, | |
| chumet got unde clopfet, ſwenne er unſ mit ſiechtoͮme $t chundet, daz unſ der tôt nahen ſî. Der toͮt denne gote | |
| Dûschen hûses. /1. In dem namen der heiligen drîvaldicheit sô kunden wir allen den, die nû sint unde noch komen sulen, | |
| die der spitâle $t pflegent, dem meistere oder dem obersten kunden, der billîche die versûmere bûzen sol nâch der grôze ir | |
| sîn, die ouch den aplâz des bâbestes den werltlichen lûten kunden unde daz volc darzu manen, daz ez zu helfe kume | |
| ambehtes pfliget, die sache sînes gebrechen $t dêmûteclîche unde gezemelîche kunden unde sol ez alsô bevelhen sîner bescheidenheite, daz er dâmite | |
| sulen kussen. Bennigen $t lûten, unde die offenlîche zu banne gekundet $t sint, den sal dekein brûder gemeinsamen geturren an den | |
| meistere, sô sal man doch offenlîche $t dâ sîne erwelunge kunden unde sal singen Te Deum laudamus unde die clocken lûten | |
| unde sînen rât gevellich $t dunket, sô mac er daz kunden dem grôzen commendûre unde dem marschalke unde dem spitâlere unde | |
| ist daz ime der versaget, daz sal er dem meistere kunden, unde der meister sal daz hôren, wie dî sache sî | |
| lîze, die mugen sî laden ze ezzene, unde sulen daz kunden dem commendûre $t von der spîse, der daz ahten sal, | |
| der prîster niht aneheben, ê dan der marschalc heizet oder kundet, daz die brûdere $t kumen sîn, unde andere gecît sal | |
| drâte/ sînen kneht ein lieht zünden/ und begunde der vrouwen künden,/ ir han wære wider komen./ si sprach: “ich hân ez | |
| zu sprach,/ do er dir die heren botscaft/ aller erist kundet von gote,/ nu wis hiute ein bote/ an dinen einborn | |
| vro,/ daz ich geheyzen mvge eyn selden richez ingesynde!/ /Ich kvnd dir, herre, myne klage/ vnd wil dir, suoze vater, wol | |
| wurt, o so ist des menschen bredigen sin got und kúndet in; daz kummet uz bevintlicher warheit und ist sere nútze | |
| die oren hant enphangen die aderen sines bevindendes. ___Hie wirt gekúndet die geburt von der grosse und vil froͤiden sol werden. | |
| das betút als vil als ‘ein goͤtlich volbringen.’ Denne wirt gekúndet von dem goͤtlichen vermúgende das dis minnekliche werk, dise froͤliche | |
| disem wurt wor sant Paulus wort: ‘ir súllent sinen tot kúnden bitz er kummet’. Das kúnden ist nút mit worten noch | |
| andern capitele «Zuo den Juden»: «Do er daz beginnen enphieng zekündenne von dem herren übermitz die, die ez horten, daz ist | |
| zemerken, ob daz behörlichen were unde ouch notdürfticlichen, unserre frouwen zekündenne, daz in ir ze geschehen waz. Ez ist zesagen, daz | |
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