Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kumberlich Adj. (76 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

EnikWchr 1614 sîn,/ daz er vil krancheit an im hât./ sîn leben kumberlîchen stât./ des bitet er iuch flîziclîchen/ durch got den vil
Eracl 614 niht behielt,/ sie enhetez allez hin gegeben,/ dô muose sie kumberlîchen leben/ und bedenken ie sân,/ wiez umb die armuot ist
Erz_III 56, 449 groze arbeit,/ die ich uf den bou han geleit/ manchen chumberlichen tack,/ als ich wol bewisen mak,/ daz achte ich allez
Erz_III 144, 39 wagen muz./ so er ir hulde und ir gruz/ ie chumberlicher bejaget,/ so im ir lip ie baz behaget./ swenne er
GTroj 20176 schowen,/ Daz müss geschechen gar in zitt:/ Ir ding gar kumerlichen litt./ Daz ir nun wellend vachen an,/ Daz tünd, vil
Hiob 6012 gar #s+unbewollen ſy#s-/ #s+Und daz er gerecht#s- ouch #s+ſchine,#s-/ Der kummerlich und in gryne/ #s+Von wibeſnam geboren#s- wirt,/ Dy unvlates nicht
HvNstAp 6699 Si haben ain klaines mal an mir.’/ Er stund in kumerlicher not:/ Er wante leyden den tod./ Das erste tier naigte
Iw 5574 hin/ ûf daz ors vür sich./ daz leben was gnuoc kumberlich./ sus leit er arbeit genuoc,/ unz daz in der wec
Iw 6378 behaben an./ //Wir sîn die selben zinsgeben/ und hân ein kumberlîchez leben./ wir leiten riuweclîche jugent:/ wan sî sint ân alle
KLD:GvN 22: 2,11 sorgen frî;/ si stricket beidiu herze in ein und wendet kumberlîche dol./ //Wîp, dîn minnenclîch gebâren kan der senden herzen vâren:/
KvWHerzm 550 âne grimmes tôdes strît/ werdent si gescheiden wol/ die nu kumberlîche dol/ durch einander wellent tragen./ frou Minne gît bî disen
KvWLd 2,108 an minnen balt;/ mit den senden minnestricken/ mache ir kumber kumberlich,/ lâz ir herze in fiure ersticken/ unz daz si versinnen
KvWLd 15, 36 ie <mînes> heiles diep,/ der mîn gelücke stôrte/ mit unsælden kumberlich:/ swenn ich den morgen nennen hôrte,/ sô verbarc mîn hôchgemüete
KvWTroj 22551 naht belîben solten/ und ruowen gerne wolten/ nâch ir verte kumberlich./ die geste nider lieʒen sich/ mit hôher wunne krefte./ in
KvWTurn 904 handen./ Rîchart von Engellanden/ sluog im dâ starke biusche./ vil kumberlich geriusche/ begunde et aber wahsen./ Rîchart und der von Sahsen/
KvWTurn 929 hôher werdekeit. / <doch> wizzent daz er drumbe leit/ vil kumberlicher swære:/ er wart ein marterære/ nâch reiner tugent lêre./ des
Macer 12, 16 vergeit. Poley mit heisem wine genutzet vertribet den husten. Swer kumerlichen pisset, der nutze also den poley: is verget. Noch bas
Mechth 2: 8, 7 das vegfúr zemale in sin arme begreif. Do gebarte er kumberlich und begerte minneklich. Do sprach got von himmelrich: «Las dis
Mechth 4: 21, 7 sprechent alsus: crefteklichen súfzen, herzeklichen weinen, lebendige gerunge, herte twang, kumberlich ellende, getrúwú demuͤtekeit, vroͤlichú minne.» Aber sprach únser herre: «Si
Mechth 5: 24, 52 gegenwúrtekeit, und sin suͤssú geselleschaft mahte inen senfte alle ir kumberliche erbeit. Dirre orden was in den ersten ziten reine, einvaltig
Mechth 5: 35, 50 alle dine gaben den ze helfe, die dur dine liebi kumberliche $t burdin tragent. Ich bitte dich, heliger got, umb erbarmherzige
Mechth 6: 37, 19 dich, herre Jhesu_Christe, dur dinen heligen tot und dur die kumberliche not, die din heliger licham an dem heligen crúze leit,
Mechth 7: 18, 19 und min vrúnde sint. <UB>Ze prime zit</UB> O ellendú smacheit, o kumberlicher smerze, die totigeten dinen heren licham und din suͤsses herze.
MF:Reinm 11: 5, 14 vón den sorgen./ wan ich hân mit guoten siten/ vil kumberlîche her gebiten./ obe sích diu guote des niht entstât,/ owê
MF:Reinm 38: 3, 2 schoener zühte wol./ /Von herzeliebes schulden hât/ mîn lîp vil kumberlîche nôt,/ daz si níemer kunde groezer sîn;/ des helfent al
MF:Reinm 42: 1, 6 gât./ Die swaere ich zallen zîten klage,/ wand ez mir kumberlîche stât./ ich tet ir #s+schîn#s- den dienest #s+mîn#s-./ wie möhte
MinneR_64 116 vrouwen myn./ ich wil dir gheven goeden raet:/ oůch wie kommerlichen dirt staet,/ dů moest haven goet gedolt./ al is dir
MNat 12, 15 siu in diu lant cinshaft alle iar. wonde eʒ denne kumberlich waʒ alle iar zuo rome varn zins antwurten, da von
NibB 1198,4 hât,/ sît im sîn dinc nâch Helchen $s sô rehte kumberlîchen stât./ Man sagt$’ mînem herren, $s Kriemhilt sî âne man,/
Parz 8,20 fuoren geselleclîche/ (dennoch het iwer rîche/ unser vater Gandîn),/ manegen kumberlîchen pîn/ wir bêde dolten umbe liep./ ir wâret ritter unde
Parz 17,10 niht wan umben tôt./ ___dô der junge Anschevîn/ vernam ir kumberlîchen pîn,/ er bôt sîn dienest umbe guot,/ als noch vil
Parz 185,14 diu diet von freuden zol./ die helde triwen rîche/ lebten kumberlîche./ ir wâriu manheit daz gebôt./ nu solde erbarmen iuch ir
Parz 645,14 sîne freude kranc,/ irn welt im freude machen hôch./ sô kumberlîch ez sich gezôch/ nie umb al sîn êre./ frouwe, ernbiut
Rennew 16764 heiden die da brahten/ den tott von verren landen./ __Von kumerlichen banden/ Rennewart die cristen aber enbant/ und Provenzale das gůtte
Rennew 20562 getauffet./ Eva hat uns verkauffet./ do enbant sin urstênde/ unser kummerlich gebênde,/ so daz er brach die helle./ vil lieber got,
RvEAlex 13760 wilden walt/ mit sînen mannen gar die naht/ in vil kumberlîcher maht/ unz ez des morgens tagen began,/ dô kam der
RvEBarl 187 ir grœsten rîcheit,/ die in vil maneger arbeit/ gar mit kumberlîchen siten/ in gote manege swære liten,/ die sîn lop ze
RvEBarl 586 mit witzen nû gegeben hât./ swie man daz himelrîche/ erwerbe kumberlîche,/ sô sol man ez doch suochen./ swer es wil geruochen,/
RvEBarl 1216 vor wizzen kan,/ waz im her nâch geschehen mac./ dirre kumberlîche slac/ kumt sô verstoln ûf den man,/ daz sich nieman
RvEBarl 2206 schar/ sante got mit zorne dar/ zehen arbeitlîchiu leit/ mit kumberlîcher arbeit;/ dâ von wuohs des landes nôt./ dô tet, als
RvEBarl 4254 er gewon,/ daz er der spîse nerte sich./ diz hungerleben kumberlich/ er mit grôzer armekeit/ in manegem grôzen hunger leit./ diz
RvEBarl 4464 wir mit also maneger nôt/ müezen daz gotes rîche/ gedienen kumberlîche,/ ir lîp, ir muot wurden bekleit/ mit dem kleide der
RvEBarl 5351 herre sach,/ zuo dem rîchen man er sprach:/ "hei! wie kumberlîche/ kumt in daz gotes rîche/ swer hât der welte rîchez
RvEBarl 6392 als alt erkant/ daz ez uns selbe rîset abe./ disiu kumberlîche habe/ ist uns in gote ein rîchtuom/ unde ein vreuden rîcher
RvEBarl 6506 unsanfte mac bejagen/ daz süeze gotes rîche./ wan dû sô kumberlîche/ dînem lîbe hâst gegeben/ durch got ein als unsenfte leben,/
RvEBarl 7603 komen/ Barlââm, der guote,/ der ie mit stæter huote/ in kumberlîcher arbeit/ durch got vil manege swære leit./ als im der
RvEBarl 10896 êren,/ den armen niender sêren/ und schirmen arme weisen/ von kumberlîchen vreisen./ ouch verbiutet er dar zuo,/ daz nieman dem andern
RvEBarl 13842 bewæret hât./ //Dû wær ie sælden rîche;/ sô lebte ich kumberlîche,/ sît daz ich sündehafter man/ die kristenheit hazzen began./ swie
RvEBarl 15110 vil dicke alsô betagende,/ daz im vil manigerhande nôt/ der kumberlîche zâdel bôt./ diz werte lange manegen tac,/ daz er vil
RvEBarl 15161 leit wan ungemach./ in aller sîner nôt er sprach,/ swie kumberlich ie wart sîn leben:/ "got nimt ez, der ez hât

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