Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
krût stN. (552 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der stain hât ästel sam ain hirzhorn oder sam ains krautes wurzel mit vil zägeln, und daz ist niht ain wunder, | |
| niht ain wunder, wan der stain ist des êrsten ain kraut in dem mer, und wenn daz kraut mit den scheffen | |
| des êrsten ain kraut in dem mer, und wenn daz kraut mit den scheffen ausgezogen wirt oder mit der menschen witz, | |
| schäucht vergift und sichert den menschen vor smerzen. wer daz kraut nimpt daz sunnenwerbel haizt oder ringelkraut und legt ez under | |
| vint ainen menschen, der auf dem hals tregt ain püschel krauts, den schol man in silber setzen, der gibt kraft ze | |
| stain, die got zuo menschleichem nutz hât geschepft sam diu kräuter und vil ander ding. auch werdent die kreft der edeln | |
| //Fur den harnstein. Der den harnstein hab, der nem daz cruht daz da heizet steinpreche, niwe daz mit pheffer und trinch | |
| vnd guͤzze ez zvͦ dem můse mit truckem gestozzeme $t krute. also maht du auch wol machen kyrsen můs oder spilinge můs. | |
| dicke von der mandel milich. hie von mac man machen mit gvͦtem krute kuͤchin oder waz man wil von můse. 14. Wilt du | |
| derben teyk noch der groͤzze der stuͤcke vnd wirf daz krut vf die stuͤcke vnd bewirke sie mit dem teyge. kanst | |
| in einen vesten moͤrser, der heiz si, mit dem selben crute, daz tů du zvͦ den eyern, da mit bewirf die | |
| vnd suͤde in gar vnd loͤse vz die grete. nim krut vnd stoz daz mit dem vische, tů dar zvͦ ro eyer | |
| laz sie gar sieden vnd tů her vz die grete, stoz krut, eyer vnd schoͤne brot, vnd mit dem ale hacke salbei. | |
| suͤdez mot, saltzez wol, nim aschlauch vnd minzen dar zvͦ, des krutes nim genůc, laz ez wol sieden in eime veizten sode | |
| brat sie wol vnd beslahe sie mit eyern vnd mit krute, gib sie hin. 46. Ein geriht von vischen. Nim einen | |
| in gar schone vnd lise vz die grete. vnd nim krut vnd stoz ez mit dem vische, tů dar zvͦ ro eyer | |
| hirse gruͤtzze vnd gesotene eyer vnd ein wenic schoͤnes brotes vnd krut, diz mal zvͦ sammene, so du dickes muͤgest, vnd guͤz ez | |
| braten vnd beslahe ez denne mit eyern vnd mit gůtem krute vnd gibs hin fuͤr gebratene milich. 48. Ein condimentlin. Mal | |
| Aber von des textis lut./ Smaghaft ist er als ein crut/ Daz wol ruchet uber al,/ Suze mit der glosen gal./ | |
| ir arte./ Man vindet sie uf harte/ Wachsen mit irme crute./ Salbei, myncelin, rute/ Wellen haben milde lant./ __Hie bi sal | |
| uber lut:/ ‘We mir, we und aber we!/ Ein grunes cru#’et twinget me/ Mich wen ein vil stiller man.’/ Ouch sie | |
| ez guot was, er sprach:/ ‘nû müez ûf der erden/ krût, grüen und boum werden,/ daz eines ieslîchen slaht/ erkant werd | |
| daz geschach ouch alsô./ dô brâht diu erde dô/ grüen, krût mit sînem sâmen,/ diu sînes bots war nâmen:/ boum, krût, | |
| krût mit sînem sâmen,/ diu sînes bots war nâmen:/ boum, krût, der ieglîchz wart/ frühtic nâch sîner art./ ir dheinez misseviel | |
| iht übel haben getân./ ginc hin und brich uns bêden krût,/ daz wir verdecken unser hût,/ und bint uns wedel für | |
| in nimmer mêr sô wol!_–/ mit guotem fleisch und mit krût;/ des âzen si vol ir hût./ alsô giht wîp und | |
| truoc spîs in der hant,/ einen haven vol fleisch und krût,/ den solden ezzen in die hût/ des guoten mannes snitær;/ | |
| und grîfen Danielen an./ der az daz fleisch und daz krût,/ swaz sîn moht komen in die hût./ dô daz der | |
| sich dan,/ niht langer sie enbeite,/ ir salben sie bereite,/ krût, wurze und getranc./ der tac dûhte vil lanc/ Paridem den | |
| brâht/ muoter?’ sprach sie über lût./ ‘jâ, frouwe, und daz beste krût,/ daz in der werlde mac sîn.’/ ‘nû lône dir got, | |
| so groz,/ untz er einen garten begoz,/ do was daz kraut uber al/ in dem andern so val/ daz im giezen | |
| daz enfrumte niht umb ein brot./ swie ofte in des krautes not/ beide her und hin treip,/ daz er bi dem | |
| ez aber wehset so ist sin same grözzer dann alle chraüter. vnd wirt ein bavm. also daz di vogel des himels | |
| enwest. wan fürbaz machet di erde fruht. des ersten daz chravt. darnach daz eher. darnach di volle fruht in dem eher. | |
| so get ez vf. vnd wirt daz meist von allen chraütern. vnd machet grozz este. also daz di vogel des himels | |
| ivch pharisei di da verzehent minzen vnd rvten vnd allez chravt. vnd ir fürget daz vrteil vnd di minn gotes. aber | |
| iz nicht inweiz._(28) Dy erde brenget czu dem ersten daz crut unde dar nach dy eher unde dor noch daz korn | |
| gliseneren dy do czenden nemen der ruten unde alle ir crute unde get vor daz gerichte unde dy lybe gotes. sundir | |
| natûre hâte:/ wurze unde sâmen $s nâch iegelicheme geslahte getân,/ chrût unde bouma, $s iegelichez nâch sîner natûra./ nû vernemet, lieben | |
| leiten./ /Hiuffolter unt dorne $s wûcheret dir diu erde,/ des chrûtes muost tû dich tragen, $s daz muoz tû selbe graben./ | |
| hiuffolter unte dorn./ /Er phlanzôte sînen garten $s mit mislichen chrûten,/ dâ er sich mit nerte, $s dem hunger sich mit | |
| niwan ich fant gescriben $s daz si den hunger mit chrûte fertriben./ der dâ zuo hâte brôt unt wazzer $s der | |
| libe vn2de an der hut./ Ich erkante selben vn2de alle krut,/ Alle wurze vn2de irn smag./ Sint daz ich arme nv | |
| hiz ezenie./ Man vant dar inne arzedie:/ Gute selbe1n, gute krut,/ In den lip vn2de an die hut,/ Vnd anders gute | |
| mit wine/ Die gewu1nten lide sine./ Sie striche1n wurze vn2de krut/ An sin fleisch v3nde an sin hut./ Sie bestiche1n in | |
| Sine ouge1n, sine wange1n/ Lage1n da behange1n/ Mit blume1n, mit krute./ Daz gezam dem vrowe1n|trute./ E ayax karte danne1n,/ Vo1n parises | |
| Und swa sie sich vorbergen,/ [153#’r#’a] In holn und in cruten,/ Mogen vor uns luten,/ Und zien sich von uns hinder/ | |
| ist auch ein sakch komen,/ Da ist inn der armen kraut/ Da mit sich fult die haut,/ Die ponn und die | |
| der vogtey/ Da si ze unrecht nam das ay,/ Das chraut, die ruben und den lin,/ Das ferlein und das gras | |
| armen lewten schaden tuen,/ Sy namen gens, chalb, huen,/ Das chraut, ponen, k#;aess, wein,/ Das schaf, gais, rint, swein,/ Ir holcz, | |
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