Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kostebære Adj. (30 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Brun 1532 ich nicht berge./ di stollen waren silberin/ und gaben also kostbern schin/ daz waren vier togunt,/ di di meit hete an
HvFreibTr 4490 und rubîn/ wâren mit kunst dar în geleit./ diz rîche kostebêre cleit/ mit wîzen harmbalgen was/ underzogen, als ich las./ den
HvNstAp 22 kunig in ainem slaf sach/ Ainen trawm, der was wunderlich,/ Kostber und merklich:/ Er sach an ainer sewl stan/ Ainen guldenen
HvNstAp 1107 prunn außgat:/ Yegliche trug ain milrad./ Sust ist die stat kostper./ Nu lassen wir dise mär/ Und heben die red wider
HvNstAp 10582 schwantzen,/ Turnyeren und stechen,/ Grosse sper ze$~prochen./ Di hochtzeit was kospere./ Wie groß di kost wäre?/ Das ich kan nicht pedeutten./
HvNstAp 13332 ir alda waren./ Do stund ain weyere,/ Der was so kospere/ Mit reicher mawr auff getriben,/ Da was vergessens nicht peliben:/
HvNstAp 17845 castelle hie vor/ Saß Tarsia schon enpor./ Ir wat was cosper und gut,/ Rechte rot als ain plut,/ Dar auff von
HvNstGZ 2051 in der ramen./ Sie darf niemer sich geschamen/ Der richen kospern wat/ Die Got in ir gewirkt hat./ Daz kleit zoch
Kreuzf 1347 gestact:/ dirre Vênus die gotin/ het gesniten in die sîn,/ kostbêre unde rîche gnûc;/ der ander, zu der er liebe trûc,/
KvWTroj 23764 betiuten/ mit rede mac ze keiner zît./ ein stat vil kostbær unde wît/ geheiʒen was Athêne,/ dar hieʒen dise zwêne/ gebruoder
KvWTurn 363 von samîte/ liehtiu wâpencleider an,/ darûz golt und gesteine bran/ kostbære und ûzer mâzen fîn./ zwivalticlicher varwe schîn/ mit golde sînen
Parz 674,29 gemach./ sîn herberge rîche/ stuont sô rîterlîche/ daz si was kostebære/ unt der armüete lære./ //___In sîne herberge reit/ maneger dem
Parz 778,18 sach ein juncfrouwen komn,/ ir kleider tiwer und wol gesniten,/ kostbære nâch Franzoyser siten./ ir kappe ein rîcher samît/ noch swerzer
Seuse 88,24 minem herzen, und bite dich, daz du daz mit dinem kostberen blůt verdilgest nah diner gnade und miner noturft. Gedenk, daz
Seuse 121,17 so ist es doch nah got gebildet und mit dem kostberen Cristus unschuldigen blůt vil sur erarnet; dar umb wil ich
Seuse 258,23 der unmessigen grozheit miner besserunge, wan daz minste troͤphli mins kostberen blůtes, daz da unmesseklich allenthalb us minem minnerichen libe vloz,
Seuse 273,7 rehten siten gestochen: do wiel her us ein runs des kostberen blůtes, und da mit ein brunne dez lebenden wassers. __Sich,
Seuse 320,18 durch din goͤtlichen siten wart gestochen, __II. Wie daz roͮsvarw kostber blůt dar us trang, __III. Wie daz lebende wasser dar
Seuse 415,7 begerent zů fuͤren. __Zwei zit des tages sont dir sunderlich kostper sin: nach metti ein gůt willi mit gotte vertriben in
Tauler 249,1 ___Also ist die edele vernúnftige wise minne ein gar edel kostber wunneklich ding. ___Nu bruͤve, liebes kint, wie du her zů
UvZLanz 8841 cleit,/ und frumten ir gereite/ mit spæher rîcheite/ von golde kostbære,/ als eʒ die schiltære/ wol gemachen kunden,/ die man ze
Wh 82, 3 nôt,/ swie kuntlîche rede er ir bôt./ //Diu zimierde gap kostbæren schîn./ Arofels ors, hiez Volatîn,/ dâ ûf saz er al
Wh 99, 5 nider./ wir hân daz selten vreischet sider,/ daz sô manec kostebær gezelt/ vür deheine stat über al daz velt/ sô rîchlîch
Wh 129, 3 der wâpenroc untz kursît:/ ieweders blic en widerstrît/ hât sô kostebæren glast./ er ist der Franzoyser gast:/ von swelhem lande er
Wh 203, 6 abbet kunt getân/ dem künige und der künigîn,/ wie rehte kostebæren schîn/ der schilt gap von gesteine,/ und daz anders neheine/
Wh 204, 3 wol geborn./ des hât diu minne mir verlorn/ sînen schilt kostebære./ er was ouch mir ze swære:/ in solte der geprîste
Wh 207,29 schilt unt daz kursît;/ und des wâpenroc noch gît/ alsô kostebæren schîn,/ des selben was ouch Volatîn.’/ //Manegen dûhte sîn arbeit
Wh 234,12 ouch nû lâgen rîterlîche:/ ir gezelt wâren gesniten/ wol nâch kostebæren siten./ der marhcrâve sprach zer künegîn:/ ‘vrouwe, daz wære uns
Wh 409,22 des helme was ein barke./ manec ander zimierde sîn/ gap kostebæren sunder schîn:/ durhliuhtic edele steine,/ etslîcher niht ze kleine,/ an
Wh 419,16 warp,/ des andern künegen was ze vil./ er stiez sô kostebæriu zil/ mit manheit und mit milte,/ daz es durh nôt
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