Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klûse F. (90 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| prâht uns gotes aingepornen sun in den umbvanch der käuschen clausen Marien. der varb (daz ist ir tugent und ir hailichait) | |
| der fäuhten, diu in der erden âdern und in iren clausen beslozzen ist, wan in den dünsten und in der fäuhten | |
| sô genæm was, daz er sich selben beslôz in der clausen der käuschen rainikait. eyâ wie gar wunnencleichen süez ist daz | |
| daz sich der sâm des mannes tailt in der frawen clausen; und tailt sich der gleich unden und oben, sô werden | |
| wart im zu lone,/ her brachte si in der vrouden klus,/ ich meine in sin winhus,/ und trenkete si vollentlichen./ do | |
| von der lewen huse/ und von den bergen der lebharten kluse./ ich enruche wer min getichte swachit,/ di rede ist mir | |
| in brachte in miner muter hus/ und in miner ammen klus,/ mich duchte daz ich tobete,/ ab ich in nicht wedir | |
| sparren da an unsim huse/ und daz hemelitz an der kluse/ ist von cypresso und cedro/ uz dem holze genennit so./ | |
| torm leget an sin hus,/ ich meine an sines herzen klus,/ were her mit vinden vorladen,/ her luschte wol sundir schaden./ | |
| desir buch was Gedeonis vlus/ und des vil heiligen geistes klus./ desir buch ist daz serpendratest/ und des edelen valken nest,/ | |
| ower lip si gotes hus/ und des vil heiligen geistes klus./ dese rede laze ich bliben./ von dem nabel wil ich | |
| daz gemelde an unsem huse/ und daz gesperre an unsir kluse/ sint von cypresso und cedro/ uz deme holze genennet also./ | |
| waren an unsir brut huse/ und daz gemelde an irre kluse/ von cypresso und von cedro/ uz dem holze genennet also./ | |
| von ist in der brut huse/ gemachet daz gemelde und kluse?/ ich spreche uz dem holze cypresso,/ daz der meister hat | |
| gemelde an irem huse/ und di sparren ouch an irre kluse/ waren von cypresso und cedro/ uz deme holze genennet also./ | |
| Hermon da/ und von den lewenhusen/ und von der lebeharte klusen./ wie dese wort han wundirlichen lut,/ si sint doch schone | |
| daz ich dich vure zu hus/ aldort in miner muter klus,/ do gebe ich dir gemengeten win,/ most malagranat sol daz | |
| heren./ Ir heil sich immer meren/ Sal, in der werlde cluse./ Von deme dutsche huse/ Nennet man sie eigenlich./ Herre Got, | |
| Merende des gotis hort/ Der sin was, und ouch die clus/ Zieren, sines gotis hus./ Da erte er en mitte/ Nach | |
| in rue hie bevor/ Wunnende in dem huse,/ Mines palasis cluse./ Dar inne mir wider lief/ Ein gesichte, do ich slief,/ | |
| deste e/ Schichte heimwert zu huse./ Ja lac die selbe cluse/ Bi Jerusalem vil na./ Er gienc in sin muz hus | |
| lande/ Vil na in des herzen hus,/ Vridesam si dine clus!/ Tu uf alle vensterlin/ Dines herzen, daz dar in/ Schine | |
| er ouch werden,/ In sinen ungeberden/ Meilget er des tempels clus,/ Eine unvlat wirt dar us/ Gemachet von den heiden./ Daz | |
| oder sô, ich muoz in ellende sîn oder in einer klûsen oder in einem klôster’. in der wârheit, diz bist dû | |
| goldes durch got gæbe und vil mit sînem guote bûwete klûsen und klœster und alle arme spîsete; daz wære ein grôz | |
| man hœret uns niender chunden/ wâ einer stech in einer chliuse/ der sîne sunde alsô beriuse/ oder anderswâ gebûzze/ als Mâriâ | |
| dinem schopfer vil geluge,/ der dir stunt vor des herzen klus./ du hattest im sin selbes hus/ verslozzen din mit wale/ | |
| niht wanken.’/ So ge ich danne zu huse:/ eines beteleres kluse/ ist baz beraten den die min./ in also herzenlichem pin/ | |
| er dannan/ Wider haim ze husse./ Do er zü der clusse/ Kam, do waz es worden nacht./ Dü zartte frow vil | |
| gwand:/ Daz beste ross daz er vand/ Über alle sine cluss,/ Dar uff er von huss/ Santte den vil jungen man./ | |
| hie./ Nu merke die rede, wie/ Die ougen beduten die sinne,/ [54#’v#’b] Dar die wisheit wonet inne;/ Die sach Got daz | |
| sich vorwerken/ Und nicht wider wollen komen./ Des habe wir wol vornomen/ Von Jhesu Cristes munde/ Gerecht und war urkunde,/ Do | |
| Uf die guten Cristen,/ Daz von dem manigen wewen/ Wol dunken ir houbet lewen,/ Swenne sie unvordrozzen/ //Die guten als in | |
| endran./ __Dü starken Suriande/ Tratten von dem lande/ Gegen ainer clussen hin ze tall./ Aigax gegen in über all/ Sprang uff | |
| vollen trieben./ Waz Got wunders hat gestift/ (Als wir in der alten schrift/ Und in der nuwen vinden),/ Welch sin diz | |
| lessen/ Mir brachtt hast ze husse.’/ Dü gütte vor der klusse/ Kuste iren gast so minenklich,/ Stetter fröden ward sy rich./ | |
| dorn,/ Weize, gerst, haber, korn./ Den luten zu genuchte/ Brenget ez sine vruchte/ Dienestliche alle jar./ Lute weiz ich so gevar/ | |
| sten in vuchte/ In drierhande luchte,/ Wiz, gel, bla, der varwen fin./ Ungemist wellen sie sin/ Durch irez glinsterns willen./ Wol | |
| spital, der dutschen hus,/ Sam tut der clusener in der klus,/ Priester, prior unde appet,/ Swie sie sam sint gecappet/ Gra, | |
| wib oder huz/ Und vert in ein closter oder in cluz/ Und wil heilic wesen san/ [50#’v#’a] Als her daz cleit | |
| man./ Nun sachen sy wa durch den dan/ [113#’v] Da für ain cromere:/ Ainen sack vil schwere/ Hett er uff sin | |
| dü jung, so man sagtt,/ Batt sy sitzen nebend sich./ Sy sprach: ‘trutt frow minen klich,/ [125#’r] Was ir gebietten, daz | |
| brachten./ Der inner alter in dem hus/ Bezeichenet des herzen klus,/ Da der geist wonet inne./ Daz mus die ware minne,/ | |
| vorsuchen,/ Dar um sal her uns beruchen/ In siner barmherzikeite clus’/ Und sprach: ‘hor zu, Davites hus,’/ Daz ist al menschlich | |
| den toren;/ Die lazent dan zu storen/ Closter, munster, kirchen, clus/ Und alle Gotes bete hus/ Und swaz dar wonet enbinnen,/ | |
| Daz ir nun wellend vachen an,/ Daz tünd, vil trülicher man!’/ [346#’v] Er sprach: ‘du häst mir war gesaitt,/ – – | |
| mir schone:/ «#s+Set wie daz Gotes bethus#s-/ #s+Wonet in menschlicher klus,#s-/ In dem sich ubet der sin,/ #s+Und Got wonet da | |
| glosen leren./ Tempel heizet ein Gotes hus,/ Kirche, munster oder clus;/ Dar samnen sich die guten in/ Und biten Got in | |
| und verholn/ Da heyme in irem huſe/ Und inder dyberie cluſe’./ (Man vernymt by dem eſel hy/ Ochſen und allerleige vy/ | |
| gotes genâde hât niender drum’./ $sDo reloupt er ir die clûse/ mit suozlîchem gekôse;/ sam tet si im den munichlîp./ sît | |
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