Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kluoc Adj. (314 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Das hastu vernomen harte woll –/ Du pist frech und klug –/ Das er Kolkan slug./ Nu rich mich! es ist | |
| Ich hab ir doch genennet genüg,/ Der recken edel und klug/ Di in das guldin tal sind komen:/ Dreyssig, als ir | |
| Den knechten soll man geben genug:/ Di sein frolich und clug:/ Si sullen mein en$~gelten nicht,/ Wie vil laydes mir geschicht./ | |
| so hoche pucher gelesen)/ Und wert ir noch ains also clüg,/ Ich geb ew diser kunst genüg./ Das vessel ist ain | |
| Du gewynnest ain kayserliche schar./ Wär er noch ainest so klug,/ Wir geben im ze vechten gnug.’/ Deß sagt er in | |
| Ir gurtel den sie umb drug,/ Der waz kosper und klůg,/ Von liehter varwe manigfalt/ Als der regenboge gestalt./ Nach dem | |
| ie gesach,/ swaz ôrn ie guots gehôrten,/ swaz munt sô kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz rüeret sich von | |
| ein kæse in sînem snabel/ ‘her rappe, ir sint gar kluoc;/ sô schœnen vogel ich nie gesach./ nie lerche noch galander | |
| prîs,/ wol vorbedâht unde wîs/ er was, zu sulchen dingen clûc,/ die kost der herre selbe trûc./ al ir malwerc die | |
| grimme er uf den fursten slûc./ der lantgrâve, zu strîte clûc,/ mit dem schilde vienc den slac;/ er slûc Lêvi âne | |
| den innerhalp sîn herze truoc./ und dô der werde ritter cluoc/ der leiden mære sich versach/ daz im ze sterbenne geschach,/ | |
| sâ./ dô gesach er schiere dâ/ die lade von gezierde cluoc,/ darinnen er daz herze truoc/ und der frouwen vingerlîn./ er | |
| mit fuogen/ geschriben ûf ein <endes> zil/ mit worten harte cluogen./ Dâ saz Erbarmeherzekeit/ frî vor missetæte,/ diu Triuwe was dâ | |
| der rede gnuoc!’/ sprach dô diu rihtærinne./ ‘gespilen hövesch unde cluoc,/ swer rehte kunst niht minne/ und doch hie milten namen | |
| sûren $s smerzen/ <herzen> $s reine $s cleine $s mache!/ cluogen $s fuogen $s schœne $s lœne $s mêre/ sêre! $s | |
| unde dienestman,/ herzogen unde frîen gnuoc/ und manec rîcher fürste cluoc,/ die wâren ûf dem palas./ dô Karle ûf ein gestüele | |
| halber adelar./ der fürste wolgezieret gar/ ûf sîme glanzen helme cluoc/ von eines phâwen zagel truoc/ zwô wünniclîche stangen,/ bedaht und | |
| er fuorte in balde ûf sîne vart/ in eime schiffelîne cluoc:/ daz selbe daz in ê dar truoc,/ daz wart in | |
| des mâles truoc;/ si was dar zuo vil gar ze cluoc,/ daʒ si trüege ein irdisch man,/ si möhte ein glanzer | |
| hânt ir êren gnuoc./ waʒ hülfe, ob er sîn leben cluoc/ und sînen jungen lîp verlüre!/ dur daʒ man iuwer tugent | |
| er an sînem vinger truoc./ den stein gar edel unde cluoc/ begund er kêren in die hant./ und als er in | |
| geslaht,/ den Helenâ des mâles truoc./ zwei tassel von gezierde kluoc/ sach man von im dâ schînen,/ diu wâren ûʒ rubînen/ | |
| halber adelar./ der fürste wolgezieret gar/ ûf sîme glanzen helme cluoc/ ûz eines phâwen zagel truoc/ zwô wünniclîche stangen,/ bestecket und | |
| schône./ diu cleider und diu crône/ diu diu selbe frouwe cluoc/ ûf und an ir lîbe truoc,/ diu wâren alsô rîche/ | |
| nider hegen/ Und uch daz byspel recht uz legen/ Mit cluger sußer rymen tritel./ Ir habt gehort daz erste capitel,/ Wie | |
| kunsten sterke in mich schicke./ Daz ich der hohen kunsten clug/ Bis her nie han gehabet gnug/ Zu eßen noch zu | |
| Mir geschach daz ich must striten/ Mit einer zarten frawen clug,/ Die in irn wißen henden trug/ Ein paniͤr an einer | |
| ich lut erkenne:/ Mich wundert zwor etwenne/ Wo er die clugen rede neme,/ Die er mit worten kan beschrem./ Mit sinem | |
| weizz sie allez wol/ Daz sie ist uber die moße clug/ Und da by fin und stoltz genug!/ Wenn daz bedenken | |
| garn/ [196#’r] Der im wolt die vedern struben./ Ach waz cluger wisser tuben/ Da waren, den der snabel bran/ Sam ein | |
| ich einen vogel/ Under in: der waz so rogel,/ Daz cluger vogel nie enwart./ Edel, clug, hubsch und zart/ Waz er | |
| der waz so rogel,/ Daz cluger vogel nie enwart./ Edel, clug, hubsch und zart/ Waz er an wider striten./ Sine reinen | |
| meisterlich gestrichen dar./ Er ist genant ein adelar,/ Hoch fliegender, clug und wys./ Den vogeln gab er spise,/ Den dar nach | |
| dems diu selben kint truoc./ ez wuohs der junc herre kluoc/ an tugent und an dem lîbe;/ si nam darnâch ze | |
| lât mich sîn/ meister einer galîn.’/ der wîse und der kluoc/ sîn geziuc an ein galîen truoc./ mit werlicher maht/ si | |
| znæhest an irm lîbe truoc,/ wær ich mit worten sô kluoc,/ daz ich wol prüeven kunde,/ des wold ich danken mînem | |
| einen rinc stellet man drât./ an witzen und an kunste kluoc/ vant man dâ bischolf genuoc,/ die tâten in die_ê bekant./ | |
| möhte,/ den er dâ haz truoc./ nû wart ein schuz kluoc/ nâch fram und nâch wân/ her ûz der stat getân,/ | |
| für genomen,/ daz er was milt genuoc,/ zurliuge witzic unde kluoc,/ menlich in herten freisen,/ ein schirmær witiben unde weisen,/ guot | |
| nû was der kunic sô behende/ und an witzen sô kluoc,/ daz er in sterbens übertruoc,/ der phaffen êre zêren/ vil | |
| Ruodolf/ frîen unde fristen/ mit pheflichen listen,/ als ein meister kluoc./ dô daz niht für truoc,/ dennoch tet der kunic mêre:/ | |
| unz daz siz brâhten ûf daz dinc/ mit maniger rede kluoc,/ der si zalten genuoc/ dem kunic von Bêheim vor,/ unz | |
| schiuht,/ er wær sîn flîzic genuoc./ swelch biderman was sô kluoc,/ daz er dienen wolt,/ der wart von im versolt/ und | |
| nider./ die boten vertigt er her wider/ mit maniger rede kluoc:/ er hiet noch zît genuoc/ ze komen herab./ guoten trôst | |
| wand si gâben im den trôst,/ die ze prüeven wâren kluoc,/ er hiete hers genuoc/ gegen dem, daz man enhalp sach./ | |
| dâmit kômen si ze hûf./ //CLIV. wær ich nû sô kluoc,/ daz ich mit gefuoc/ die gelîchnusse funde,/ dâ man bî | |
| enweiz, wie er des bekom,/ daz er mit einem stiche kluoc/ kunic Ruodolfen daz ros sluoc,/ daz ez viel darnider;/ dâ | |
| Wernhart./ an werken und an wort/ si wâren witzic unde kluoc./ diu rede mit gefuoc/ wart von in an gevangen/ gegen | |
| Guote sô was si genant./ //CLXXII. ouch wart diu meit kluoc./ der ich_ê gewuoc/ irs vater volliclich/ ergetzet von dem rîch:/ | |
| grâber gestalt,/ daran vier schîben sint gemâlt_–/ die selben hüete kluoc/ niulich man datz Kernden truoc_–/ diu snuor sol sîn einende./ | |
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