Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
arâbesch Adj. (21 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| und spricht Aristotiles, daz daz tier geporn werd in dem arabischen mer. wenn daz tier krank ist, sô gêt ez in | |
| niersmerzen und zuo vil andern dingen in erznei. //VON DEM ARABISCHEN ZAHER. /Gummi_arabicum haizt ain arabischer zaher. der zaher hât den | |
| dingen in erznei. //VON DEM ARABISCHEN ZAHER. /Gummi_arabicum haizt ain arabischer zaher. der zaher hât den namen dar umb, daz er | |
| ains ais und legt ez auf die stat. //VON DEM ARABISCHEN MIRREN. /Mirra Arabie haizt arabischer mirr und ist ain paum, | |
| auf die stat. //VON DEM ARABISCHEN MIRREN. /Mirra Arabie haizt arabischer mirr und ist ain paum, der ist zehen daumellen lang, | |
| pulver nimt und venichlrinden und zukker und weizen mâgen und arabischen zaher und lekritzen$/ pulver und zestœzt die wol mit enander | |
| mâgensâmen und auz lakritzenzahersaf, daz man süezholz haizt, und von arabischem zaher, der gummi_arabicum $t haizt, und von tragant, von den | |
| ein cleit gesehen./ vier lîsten sach man drinne brehen/ von arabischem golde fin;/ vil saphir, smaragde und rubîn/ wâren mit kunst | |
| künic Artûs unde Salatîn/ getruogen krône ie sô fîn/ von arabischem golde./ vil edeler crisolde,/ smaragde und topazius,/ ônichus und sardius,/ | |
| sunne wart gemaht, als die cristenheit sprichet. abir anders sprechint arabes. daʒ sint liute von eime lande, daʒ heiʒit arabia. die | |
| künegin,/ die zuo sölhem werke $s heten grœzlîchen sin./ Die arâbîschen sîden, $s wîz alsô der snê/ unt von Zazamanc der | |
| daz noch snellen heleden $s stüende in hôhgezîten wol./ Ûz arâbîschem golde $s vil gesteines scein./ der frouwen unmuoze $s diu | |
| sach/ der vil liehten pfellel $s und manec bettedach/ von arâbîschen sîden, $s die beste mohten sîn./ dar ûfe lâgen lîsten, | |
| ich sagen,/ daz diu tiwer wæren./ anker die swæren/ von arâbischem golde/ wârn drûfe alser wolde./ dô saz der minnen geltes | |
| phlac./ Gahmuret sich des bewac,/ sîn habe was vil ungespart./ aræbesch golt geteilet wart/ armen rîtern al_gemeine,/ unt den küngen edel | |
| sîme houbte zwivalt,/ von zobele den man tiure galt./ sinwel arâbsch ein borte/ oben drûf gehôrte,/ mitten dran ein knöpfelîn,/ ein | |
| ir kappe ein rîcher samît/ noch swerzer denn ein gênît./ arâbesch golt gap drûffe schîn,/ wol geworht manc turteltiubelîn/ nâch dem | |
| ich habe Roͮlanten erslagen./ des frůt sich imer mere/ elliu arabiskiu erde.’/ Roͮlant was uon den sinen chomen,/ so man geschiezen | |
| rede ist mir sware:/ der mir aldaz golt wage/ uz arabisken richen,/ iz ne si daz mir di fursten geswichen,/ daz | |
| ne muge niemer mê/ durh regen noh durh snê./ //Dô Arabes daz befunden,/ di Tyro gûtis gunden,/ nit langer si ne | |
| wirt geborn./ diu lûtere, diu liehte Îsolt,/ diust lûter alse arâbesch golt./ des ich ie wænende was,/ alse ichz an den |