Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
jârgezît stF. (18 Belege) MWB
| Uben barmherzikeit:/ Sulche zierheit was geleit/ An din hus. dri jar gezit/ Dri zal versuchunge git:/ Der ersten stestu wider,/ Die | |
| barmherzikeit:/ Sulche zierheit was geleit/ An din hus. dri jar gezit/ Dri zal versuchunge git:/ Der ersten stestu wider,/ Die andre | |
| Claudas solt ein großen hoff haben kurczlich und began das jargezytt als herlich als denselben tag da er gekrönt wart. By | |
| konigen geurloget han alles das jare durch, biß aber das jargezitt komen were das ich aber mynen hoff gehalten het. Also | |
| an dem ſibenden, ſumeliche an dem driʒegiſten, ſumeliche an dem iargecit. //Der iunger ſprach: War unbe begat men den ſibenden, den | |
| War unbe begat men den ſibenden, den driʒigeſtin vnde daſ iargeʒit me danne ander dage? Do ſprach der meiſter: Die ſele | |
| den driʒic dagen iegelichen manodeſ, daʒ deʒ got uergeſſe. Daſ iargeʒit begoth men dar unbe, daʒ die ſunne in eineme iare | |
| die ʒuelf manode die ʒwelfboten. Dar unbe begat men daʒ iargeʒit, ſwaʒ der menſche wider den waren ſunnen vnde wider den | |
| ‘der doit můeß scheyden desen stryt.’_–/ ‘so begaen ich dyn jairgetzyt.’_–/ ‘und so bistů schuldich aen mir.’_–/ ‘ic enbyn; was doin | |
| dirre strît,/ want ebin ûf den selbin tac/ als dî jârgezît gelac,/ daz zu Pokarwin was irgân/ der strît, dâ den | |
| uf geleit,/ daz man den tac noch begat,/ als di jargezit erstat,/ daz Petrus uz den banden quam,/ dar abe in | |
| mugen sie einen bezzeren an sîne stat setzen. Des meisters iârgecît sal man schrîben, daz man sî dâ begê, dâ sîn | |
| ime sint, darzu bescheiden, daz man dâ inne des meisteres iârgecît begê iêrgeliches. Alle des meisteres cleider sal man armen lûten | |
| der heimelicher vrûnde unde der gûttêtere des hûses unde die iâregecît, $t unde dâ ein brûder tôt ist. In anderen steten, | |
| mit nûn lectien unde singen eine hôhliche sêlmesse in ir iârgecîten. $t In anderen steten, dâ sî niht sint begraben, dâ | |
| zu vigilien unde zu sêlmesse mit einer collecten, alse ir iârgecît gevellet. Daz ist zu wizzene, daz man ame sammeztage niht | |
| gelac/ Ein hohzit uf einen tac,/ Die was an der jargezit/ So man den abt kiesen pflit./ Ouch was die zit | |
| dirre vrist/ Zur hohzit kumist, wan uns ist/ Des abtes jargezit gelegen./ Da saltu nemen dinen segen/ Unde dich vroun mit |