Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

jâchant stM. (59 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BdN 147, 1 stain, der haizet ligurius, und hât ain varb sam ain jâchant, als wir her nâch sagen von den edeln stainen. iedoch
BdN 248, 32 sint und die margariten oder die veinn perl und die jâchant und ander sämleich stain. die krebz sint langs lebens. daz
BdN 356, 25 goltvar und daz holz sei gevar sam ain stain, haizt jâchant, der ist wahsvar, als her nâch kunt wirt, und daz
BdN 394, 30 sein pluom ist plâvar oder gelvar, sam ain edelstain, haizt jâchant. //VON DER HONIGR#.ÖREN. /Canna_mellis haizt honigrœr. diu geleicht nâhent der
BdN 404, 3 an trucken steten, daz hât ain hôch pluomen in ains jâchandes varb, diu ist gar waich und gar wolsmeckent. daz ander
BdN 438, 15 vaizten plaichen, wan sein varb hât ain mittel zwischen des jâchants varb und des berillen. ist der stain geslagen und hengt
BdN 447, 7 schatzpær und geleicht dem balasten. der granât ist von des jâchants art und ist seines geslähts. //VON DEM AITSTAIN. /Gagates haizet
BdN 449, 20 latein temperantia haizt, kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in
BdN 449, 21 temperantia haizt, kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in der
BdN 449, 21 kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in der vinster tunkel
BdN 449, 23 klâr, wan er enpfindet des luftes, sam man spricht. der jâchant ist der pest, der weder gar tunkel ist noch gar
BdN 472, 10 traumt von dem, des er wachent begert. – Wenn aim jâchant ain weizer stain zuogemischt ist und auf der weiz ain
EnikWchr 12881 sag, der venster steine/ süllen werden gemeine/ mit saphir und jôchant./ ez sol in ieslîcher want/ ligen zwelf karfunkelstein,/ dar umb
EnikWchr 20453 kreft hât/ und wie ez ze lob stât./ saphir unde jôchant,/ die sint mir all wol bekant,/ und dar zuo gemeine/
EnikWchr 22073 des dritten muoz ich iu verjehen,/ daz was gar von jâchant,/ daz man sô guotes niht envant./ daz vierd was von
Eracl 981 daz in des iender gezæme,/ daz er deheinn smâragde næme,/ jâchant, grânât und ametiste./ dô smâhten sîne liste/ alle die burgære/
GTroj 715 capotus;/ Das vierd ain richer amichulus;/ [13#’r] Ain vil l%:ichter johand .../ Man da an neppffen erkantt/ Karfunkel. die zwölff staine/
HimmlJer 387 mines trahtines scalchen./ //So ist der XI. stain sus/ gehaizen Jacingtus./ der wandelet sine varwe/ so diche nach dem himele;/ ist
HvNstAp 1619 genüg,/ Geworcht auß feinem golde./ Safyr und crisolde,/ Rubein und jacincten und granatt,/ Die stain die kron hatt./ Ir har was
HvNstAp 8239 ist pekant,/ Pesser dan alls Osterlant./ Die tür was ain jochant./ Ain velsloß er dar an vant./ Ain guldene spangen/ Was
HvNstAp 13288 und weyt./ In dem esterreich leit/ Manig edel granatt./ Rubin, jochant und achat/ Waren da gefletzet./ Di wende gar gesetzet/ Mit
HvNstAp 18145 furste solte tragen:/ Das ist aheston und abecincht,/ Adamant, agant, jacincht,/ Allabadin, allethonius,/ Ammatist und amandius,/ Peril und calcedon,/ Karfuncolus und
KvWTurn 1043 ob gegangen wære/ dafür ein wolken tunkel./ smaragden und karvunkel,/ jachande und crisolîten,/ die wurden bî den zîten/ getengelt ûz den
MarlbRh 128, 19 wart geborn,/ ei rode ros an allen dorn!/ ////De edel Jachant de is himelvare,/ he ziͤrt dir hend ind vuͤʒ algare,/
Minneb 180 Der brennende uz dem golde schein./ Perlin und dyamanden,/ Crisoliten, jechande,/ Onichel und thopasion,/ Saffir, magneten, celidon,/ Sardin und ettlich gut
Parz 233,20 dâ für was sîn name erkant:/ ez was ein grânât jâchant,/ beide lanc unde breit./ durch die lîhte in dünne sneit/
Parz 791,17 unt îrîs,/ gagâtes unt ligûrîus,/ abestô unt cegôlitus,/ galactîdâ unt jacinctus,/ orîtes unt enîdrus,/ absist unt alabandâ,/ crisolecter unt hîennîâ,/ smârât
PrüllS 2,1 dem miselen suchtegen, ob er in alzen treiht samit imo./ Iacincti, der sint trieslaht:/ Einir ist rot unte gruzelot; der ist
PrüllS 2,3 prennet daz fiur ůz unte wirt luter./ Der ander slahte iechant, der haizet cytrinus, der dolt nieth daz fiur./ Der driteslaht
PrüllS 2,4 der haizet cytrinus, der dolt nieth daz fiur./ Der driteslaht iechant deir heizit venetus, der dolt daz fiur furnamst nieht./ Der
PrüllS 2,5 heizit venetus, der dolt daz fiur furnamst nieht./ Der rot iochant ist guot, dem daz plut wirret./ Er ist guot dem,
Rol 1553 luchten sam die sterren wider abent:/ der iaspis unde der iachant,/ smaragde die grůnen,/ topazien die sconen,/ onichilus unde sardin:/ wie
Rol 4927 er umbe graif,/ manigen haiden er uersnait./ si zeslugen manigen guten iachant,/ manigen schilt uon der hant./ Hillunc unt Uastmar/ zehiwen in
Roth 223 quam./ Ire mantele waren gesteinit bider erden./ mit den besten iachanden die ge dorten gewerten./ Die drachen uan schiren golde./ also siez
Roth 236 hof./ Da int fenc man in$/ de ros./ Do luchte manic yachant./ uou en ander in daz gewant./ Der turlichir degen erwin./ Der
Roth 283 sint./ Daz ist ein wunderlichiz lant./ sie tragen so manigen yachant./ gecirot mit deme golde./ Daz daz goth wolde./ Daz ver
Roth 3563 den sint./ Do luf ten in strite ouer lant./ Smaracten unde iachant./ Neuen der luppoldis scare./ Deme einin uanen sne uare./ Deme uolgedin
Roth 4613 Rotheres wif./ Vor andren wiuen ouer lant./ Als ein bernender iachant./ Daz irsach der graue erwin./ He sprach zo deme herren
Roth 4949 sterren waren./ Ime stunt vmme des schildis rant./ Manich got iachant./ Indeme satilbogin sin./ stundin swanin guldin./ Vffe deme helme lac
RvEAlex 9721 schîn/ geliutert und gereinet/ von golde, wol gesteinet/ mit mangem jâchande./ ob dem wîzen gewande/ truoc er ein infel sîdîn,/ diu
RvEWchr 12545 mit léhten varwen druf zersat/ von siden menig gemelde rich./ jachandin, purpre varwe gelich,/ von den was druf ge%/wrchit nit/ von
RvEWchr 12569 hoste dah das was irkant/ in der varwe als ein jachant/ von vier varwen richen:/ das tútet gewerlichen/ den hohsten himil
RvEWchr 12591 dú drite varwe tůt irkant/ den lúft, wan als ein jachant/ verwet si sich hie und da;/ niht volle wiz, rot,
SAlex 7043 itislîche jâhen,/ dô si in gesâhen,/ iz wêre ein edele jâchant./ ein ander sagete zehant,/ iz wêre ein karbunkel./ der naht
Tr 10970 und iedoch cleine,/ die besten von dem lande:/ smaragde und jachande,/ saphîre und calcedône,/ und wâren die sô schône/ wâ unde
UvZLanz 4143 teil nennen sol:/ dâ lac kalcedon, berillus,/ ônix und crisolitus,/ jâchant und karfunkel:/ dâ von wart niener tunkel/ in der kemenâten./
VMos 56, 8 purprune phellel. mit golde wol geſtellet. da lach ane der iachant. ſo man in bezzeſten uant. ſaphirus $t unde tobazivs. zirten
VMos 60, 1 ein tugent hi nidere. uil here da ze himele. der iachant iſt ein ſchone ſtein. wi ſhon$/ $t er an deme
Volmar 155 als liep im der lîp sî./ //Der sehste ist ein jâchant./ swer den treit an sîner hant,/ dem dienent wol ze
Volmar 171 tunkelvar,/ sô wirt der stein trüebe gar./ sô sint die jâchande/ rehte drîer hande,/ daz sult ir wol gelouben mir:/ der

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