Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
jâchant stM. (59 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| stain, der haizet ligurius, und hât ain varb sam ain jâchant, als wir her nâch sagen von den edeln stainen. iedoch | |
| sint und die margariten oder die veinn perl und die jâchant und ander sämleich stain. die krebz sint langs lebens. daz | |
| goltvar und daz holz sei gevar sam ain stain, haizt jâchant, der ist wahsvar, als her nâch kunt wirt, und daz | |
| sein pluom ist plâvar oder gelvar, sam ain edelstain, haizt jâchant. //VON DER HONIGR#.ÖREN. /Canna_mellis haizt honigrœr. diu geleicht nâhent der | |
| an trucken steten, daz hât ain hôch pluomen in ains jâchandes varb, diu ist gar waich und gar wolsmeckent. daz ander | |
| vaizten plaichen, wan sein varb hât ain mittel zwischen des jâchants varb und des berillen. ist der stain geslagen und hengt | |
| schatzpær und geleicht dem balasten. der granât ist von des jâchants art und ist seines geslähts. //VON DEM AITSTAIN. /Gagates haizet | |
| latein temperantia haizt, kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in | |
| temperantia haizt, kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in der | |
| kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist gelvar und ist in der vinster tunkel | |
| klâr, wan er enpfindet des luftes, sam man spricht. der jâchant ist der pest, der weder gar tunkel ist noch gar | |
| traumt von dem, des er wachent begert. – Wenn aim jâchant ain weizer stain zuogemischt ist und auf der weiz ain | |
| sag, der venster steine/ süllen werden gemeine/ mit saphir und jôchant./ ez sol in ieslîcher want/ ligen zwelf karfunkelstein,/ dar umb | |
| kreft hât/ und wie ez ze lob stât./ saphir unde jôchant,/ die sint mir all wol bekant,/ und dar zuo gemeine/ | |
| des dritten muoz ich iu verjehen,/ daz was gar von jâchant,/ daz man sô guotes niht envant./ daz vierd was von | |
| daz in des iender gezæme,/ daz er deheinn smâragde næme,/ jâchant, grânât und ametiste./ dô smâhten sîne liste/ alle die burgære/ | |
| capotus;/ Das vierd ain richer amichulus;/ [13#’r] Ain vil l%:ichter johand .../ Man da an neppffen erkantt/ Karfunkel. die zwölff staine/ | |
| mines trahtines scalchen./ //So ist der XI. stain sus/ gehaizen Jacingtus./ der wandelet sine varwe/ so diche nach dem himele;/ ist | |
| genüg,/ Geworcht auß feinem golde./ Safyr und crisolde,/ Rubein und jacincten und granatt,/ Die stain die kron hatt./ Ir har was | |
| ist pekant,/ Pesser dan alls Osterlant./ Die tür was ain jochant./ Ain velsloß er dar an vant./ Ain guldene spangen/ Was | |
| und weyt./ In dem esterreich leit/ Manig edel granatt./ Rubin, jochant und achat/ Waren da gefletzet./ Di wende gar gesetzet/ Mit | |
| furste solte tragen:/ Das ist aheston und abecincht,/ Adamant, agant, jacincht,/ Allabadin, allethonius,/ Ammatist und amandius,/ Peril und calcedon,/ Karfuncolus und | |
| ob gegangen wære/ dafür ein wolken tunkel./ smaragden und karvunkel,/ jachande und crisolîten,/ die wurden bî den zîten/ getengelt ûz den | |
| wart geborn,/ ei rode ros an allen dorn!/ ////De edel Jachant de is himelvare,/ he ziͤrt dir hend ind vuͤʒ algare,/ | |
| Der brennende uz dem golde schein./ Perlin und dyamanden,/ Crisoliten, jechande,/ Onichel und thopasion,/ Saffir, magneten, celidon,/ Sardin und ettlich gut | |
| dâ für was sîn name erkant:/ ez was ein grânât jâchant,/ beide lanc unde breit./ durch die lîhte in dünne sneit/ | |
| unt îrîs,/ gagâtes unt ligûrîus,/ abestô unt cegôlitus,/ galactîdâ unt jacinctus,/ orîtes unt enîdrus,/ absist unt alabandâ,/ crisolecter unt hîennîâ,/ smârât | |
| dem miselen suchtegen, ob er in alzen treiht samit imo./ Iacincti, der sint trieslaht:/ Einir ist rot unte gruzelot; der ist | |
| prennet daz fiur ůz unte wirt luter./ Der ander slahte iechant, der haizet cytrinus, der dolt nieth daz fiur./ Der driteslaht | |
| der haizet cytrinus, der dolt nieth daz fiur./ Der driteslaht iechant deir heizit venetus, der dolt daz fiur furnamst nieht./ Der | |
| heizit venetus, der dolt daz fiur furnamst nieht./ Der rot iochant ist guot, dem daz plut wirret./ Er ist guot dem, | |
| luchten sam die sterren wider abent:/ der iaspis unde der iachant,/ smaragde die grůnen,/ topazien die sconen,/ onichilus unde sardin:/ wie | |
| er umbe graif,/ manigen haiden er uersnait./ si zeslugen manigen guten iachant,/ manigen schilt uon der hant./ Hillunc unt Uastmar/ zehiwen in | |
| quam./ Ire mantele waren gesteinit bider erden./ mit den besten iachanden die ge dorten gewerten./ Die drachen uan schiren golde./ also siez | |
| hof./ Da int fenc man in$/ de ros./ Do luchte manic yachant./ uou en ander in daz gewant./ Der turlichir degen erwin./ Der | |
| sint./ Daz ist ein wunderlichiz lant./ sie tragen so manigen yachant./ gecirot mit deme golde./ Daz daz goth wolde./ Daz ver | |
| den sint./ Do luf ten in strite ouer lant./ Smaracten unde iachant./ Neuen der luppoldis scare./ Deme einin uanen sne uare./ Deme uolgedin | |
| Rotheres wif./ Vor andren wiuen ouer lant./ Als ein bernender iachant./ Daz irsach der graue erwin./ He sprach zo deme herren | |
| sterren waren./ Ime stunt vmme des schildis rant./ Manich got iachant./ Indeme satilbogin sin./ stundin swanin guldin./ Vffe deme helme lac | |
| schîn/ geliutert und gereinet/ von golde, wol gesteinet/ mit mangem jâchande./ ob dem wîzen gewande/ truoc er ein infel sîdîn,/ diu | |
| mit léhten varwen druf zersat/ von siden menig gemelde rich./ jachandin, purpre varwe gelich,/ von den was druf ge%/wrchit nit/ von | |
| hoste dah das was irkant/ in der varwe als ein jachant/ von vier varwen richen:/ das tútet gewerlichen/ den hohsten himil | |
| dú drite varwe tůt irkant/ den lúft, wan als ein jachant/ verwet si sich hie und da;/ niht volle wiz, rot, | |
| itislîche jâhen,/ dô si in gesâhen,/ iz wêre ein edele jâchant./ ein ander sagete zehant,/ iz wêre ein karbunkel./ der naht | |
| und iedoch cleine,/ die besten von dem lande:/ smaragde und jachande,/ saphîre und calcedône,/ und wâren die sô schône/ wâ unde | |
| teil nennen sol:/ dâ lac kalcedon, berillus,/ ônix und crisolitus,/ jâchant und karfunkel:/ dâ von wart niener tunkel/ in der kemenâten./ | |
| purprune phellel. mit golde wol geſtellet. da lach ane der iachant. ſo man in bezzeſten uant. ſaphirus $t unde tobazivs. zirten | |
| ein tugent hi nidere. uil here da ze himele. der iachant iſt ein ſchone ſtein. wi ſhon$/ $t er an deme | |
| als liep im der lîp sî./ //Der sehste ist ein jâchant./ swer den treit an sîner hant,/ dem dienent wol ze | |
| tunkelvar,/ sô wirt der stein trüebe gar./ sô sint die jâchande/ rehte drîer hande,/ daz sult ir wol gelouben mir:/ der | |
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