Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
antlütte stN. (354 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der ungeteilet got spiset si mit dem blikke sines heren antlútes und fúllet si mit dem unlidigen ateme sines vliessenden mundes; | |
| herze, sin sele in min sele umbevangen unverdrossen.» Und ir antlút sach sich selben den engeln glich. «Owe ich unselig phůl, | |
| vetterliche hant uf ire brúste und sach si an ir antlút. Merke, ob si do út #.[wart gekússet#.]? In dem kusse | |
| <FOLIO>(53#’v)</FOLIO> únsers herren Jhesu_Christi, und ich bekante an sinem heren antlútte die heligen drivaltekeit, des vatter ewekeit, des sunes arbeit, des | |
| dem túfel hat gegeben. Eya, si treit ein also schoͤne antlit, ich mag si an sehen iemer deste bas. Ir flússet | |
| nature einen boͤsen grunt,/ die goͤtliche gnade hat ein minnenklich antlút und einen suͤssen munt.</ZG>/ <ZG>Die weltlichen herzen sint gerne ahtber,/ | |
| aller bosheit. Darumbe habent mich dine viende verworfen von irem antlúze als einen toten, der da úbel smeket. Aber, herre, min | |
| ansach, do vant si ir gelichnisse der kúscheit an sinem antlúte. Do stůnt si mit grosser zuht und neigete ir oren | |
| schoͤne kint angesach, do neigte si ir hoͮbet ze sinem antlit und sprach: «Siest mir willekomen, min unschuldiges kint und min | |
| bluͤjunge ir schoͤnen oͮgen und dú geistliche schoͤni irs megtlichen antlites und dú vliessende suͤssekeit irs reinen herzen und dú wunnenkliche | |
| schin dis vúres das ist die lúhtende anschowunge des gotlichen antlútes der heligen drivaltekeit, dú únsern lip und únser sele #.[sol | |
| ein namen in einem got ungeteilet. Si vliessent gegen Marien antlize wunnenklic in eime strame ungescheiden mit voller vlůt in milter | |
| das der hohe gegenblik der heligen drivaltekeit vor únser froͮwen antlize entstet. Er vlússet noch fúrbas und erfúllet alle diemuͤtigen minnenvas | |
| wir sehen in die goͤtlichen bekantnisse als ein mensche sin antlize besihet in eime claren spiegel. So moͤgen wir gottes willen | |
| #.[mag bevinden#.]. So dahte si: «We, wie gerne se<FOLIO>(137#’r)</FOLIO>hestu sin antlút, so muͤsstest du dich der wunden verzihen, und wie gerne | |
| geistlich armuͤte.» Der mensche: «Herre, bistu es, so ker din antlút zů mir, das ich dich bekennen moͤge.» Do sprach únser | |
| des heligen geistes, der so wunnenklich gegen dem megtlichen můterlichen antlitze offen und unverborgen $t stat, vol aller selekeit. Eya vrowe, | |
| můs enpfahen den lichamen únsers herren, so besihe ich das antlitze miner sele in dem spiegel miner súnden. Da sihe ich | |
| <FOLIO>(142#’v)</FOLIO> inne denne owe und owe. So wirf ich min antliz zů der erden und klage und weine, eb ich mag, | |
| homůt $t ze grunde, als er úns denne sin her antlitze offenbaren wil. So hat min sele wúnsches spil. Da ich | |
| mir dur dich. Das fúnfte: der erste gegenblik dines heren antlútes gegen mir, das konde mir in ertrich leider nach miner | |
| ist das, das du den cleinen vleken hast an dinem antlize?» Do sprach er: «Ich wiste min antlize ernst den, die | |
| hast an dinem antlize?» Do sprach er: «Ich wiste min antlize ernst den, die minen willen nit taten; das bleip ungewandelt | |
| in dinem riche ir geselleschaft moͤge besitzen vor dinem heren antlútze und alle die mit mir, die mines gebettes begerent. <KAP><N>LII</N>. | |
| in sin riche.» Elyas rihte sich uf, do was sin antliz schoͤne, vúrig, himmelvar, als wissú wolle was sin har. Si | |
| lone, das er ware botschaft so erlich werben kan; sin antlitz sach ich minnenvúrig spilende clar. Er was mit der gotheit | |
| haß/ dem volke, das in sünden saß./ wann got sin antlitz vor in barg./ ouch seit er von der buße, ane | |
| / wie das dem biderben wirte ist / frölich sin antlitz alle frist/ und offenbar in aller zit./ der edel wirt | |
| gemini, / dem dritten: schon ist sin gestalt, / hals, antlitz, nase lang./ uf seitenspil stet sin gedank,/ uf zelen, tichten | |
| sin mut,/ durch got es gerne gabe tut./ lieblich sin antlitz unde frut,/ geduldiglich und midet zorn./ es wirt unfruchtbar nach | |
| betet gern, eng ist sin munt, / bein und sin antlitz lang,/ ruch, und zürnt ane sinen dank;/ getruwe, reine sin | |
| dem guten, arg dem wichte,/ menlich und zürnet selden./ sin antlitz rot und offenbar gefrütet./ wirt zornes flamm sich melden/ in | |
| ein ferge/ schatz unde kunst er birget und vergrubet./ sin antlitz bleich geschicket/ und selden lang gesehen./ oft uf die erd | |
| varwe, $s dô si diu mære reht$’ ervant./ Ir scœnez antlütze $s daz wart rôsenrôt,/ do mit liebe was gesceiden $s | |
| yst eme wers den to eyner andern tyt, vnde dat antlytte yst eme rot. Jst auer dy mensche <siech> von hytte | |
| Lygget eyn mensche in eyner suche, vnde daz sich syn antlitze nicht vorstellet, so daz eme dy nase spruzic is, vnde | |
| anderhalp ame glase/ geleichet, und des blinden troum,/ die gebent antlützes roum,/ doch mac mit stæte niht gesîn/ dirre trüebe lîhte | |
| aller manne schœne er widerwac./ ___Dô in Gahmuret gesach/ (ir antlütze sippe jach:/ diu wârn ein_ander vil gelîch),/ er bat die | |
| doch immer nâch dir pîn./ werde unser zweier kindelîn/ anme antlütze einem man gelîch,/ deiswâr der wirt ellens_rîch./ //erst erborn von | |
| âne spot./ er ist noch liehter denne der tac,/ der antlitzes sich bewac/ nâch menschen antlitze./ sun, merke eine witze,/ und | |
| liehter denne der tac,/ der antlitzes sich bewac/ nâch menschen antlitze./ sun, merke eine witze,/ und flêhe in umbe dîne nôt:/ | |
| "du hâst tugent./ gêret sî dîn süeziu jugent/ unt dîn antlütze minneclîch./ deiswâr du wirst noch sælden rîch./ disen ritter meit | |
| geinme palas,/ dâ hôch hin ûf gegrêdet was./ ein minneclîch antlützes schîn,/ dar zuo der ougen süeze sîn,/ von der küneginne | |
| gein tiwerr kost geveilt./ ___nâch den kom diu künegîn./ ir antlütze gap den schîn,/ si wânden alle ez wolde tagen./ man | |
| ein ber,/ niht nâch friundes minne ger:/ //Rûch was ir antlütze erkant./ ein geisel fuorte se in der hant:/ dem wârn | |
| ellens ie vergaz;/ an dem er vant krancheite flust,/ lieht antlütze und hôhe brust,/ und einen ritter wol gevar./ Scherules in | |
| meide kint./ von meiden sint zwei mennisch komn./ got selbe antlütze hât genomn/ nâch der êrsten meide fruht:/ daz was sînr | |
| jach/ Herzeloyden sînem wîbe,/ doch wart von sîme lîbe/ mîn antlütze nie mêr gesehn./ man muose ouch mir für wâr dâ | |
| la surziere/ was sîn swester wol getân:/ er muose ir antlütze hân/ gar, wan daz er was ein man./ im stuont | |
| hart unlougenlîche/ von alter dar der liute vil/ mit verkêrtem antlützes zil:/ si truogen vremdiu wilden mâl./ dô sagete man ir | |
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