Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hovediet stF. (14 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ
| tuot./ er quam in eine veste guot/ mit <al> der hovediete sîn,/ diu lît dâ sich der snelle Rîn/ wil sêwen | |
| von in der herre schiet./ ouch weinde <in> al sîn hovediet/ und <al> sîn lantgesinde / vil sêre und vil geswinde./ | |
| zestunt./ des wart an hôchgemüete wunt/ sîn muoter und diu hovediet./ ûʒ vröuden sich ir herze schiet/ dur die küniclichen fruht./ | |
| allen wanc/ ein wunder hie ze miete,/ dur daʒ der hovediete/ von dir werde kunt getân,/ daʒ ich von schulden müeʒe | |
| von sîme antlitze wunneclich./ dur den juncherren fröute sich/ diu hovediet gemeine;/ wan daʒ von im aleine/ Prîamus beswæret was./ er | |
| und wonte ûf langer stunde zil/ mit êren bî der hovediet./ den hof mit vröuden er beriet/ und was iedoch sîn | |
| umb den vil schœnen apfel schiet,/ ich meine, dô der hovediet/ seite ein wîssage überlût,/ daʒ diu küniclîche brût/ ein kindelîn | |
| si vaht mit sorgen unde ranc/ dar umbe, daʒ diu hovediet/ sô kûme von ein ander schiet/ und sich niht leite | |
| si zehant/ heimlichen sitzen unde schiet/ sô stille von der hovediet,/ daʒ nieman ir wart innen./ si kêrte mit unminnen/ swar | |
| und al sîn ritterschaft./ betrüebet unde jâmerhaft/ besante er sîne hovediet,/ mit der besprach sich und beriet/ der wîse künic stæte,/ | |
| künic Prîant/ des selben mâles sich beriet/ mit sîner wîsen hovediet,/ waʒ im daʒ beste wære./ der clâre tugendebære/ saʒ dâ | |
| ritterschaft/ mit rîchen gâben er beriet,/ und wart von sîner hovediet/ zeimâl des willen überstriten,/ daz er nâch sîner tugent siten/ | |
| burc diu wart gedœnes vol./ //Der künic und al diu hovediet,/ dô si daz vremede jageliet/ gehôrten und vernâmen,/ si erschrâken | |
| gotes kinde/ iemer gebenedîet!’/ dô wart gemerzîet/ wunder von der hovediet./ si triben niwan daz eine liet:/ ‘Tristan, Tristan li Parmenois/ |