Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hornelîn stN. (9 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| es hoch enbor./ Min brüder her Nestor/ Blassett ain klaines hörnnelin,/ Da mitt söllt ir gewarnett sin,/ So sol daz herr | |
| gelegete und daz gesinde gar,/ sô sal ich blâsen diz hornelîn,/ sô solt dû und Kâedîn/ in daz gezelt verholne kumen.»/ | |
| «jâ, und ich des nicht enliez./ swenne er hœret diz hornelîn,/ sô kumet er zu iuch her în.»/ die küneginne dô | |
| bliben;/ die anderen het sie ûz getriben./ Tantrîsel blies sîn hornelîn,/ Tristan unde Kâedîn/ den hornschal vernâmen,/ vil schiere sie dô | |
| ob irz geloubet,/ gewahsen ûz der stirne sîn/ ein gevüegez hornelîn./ ez âz die liute alsam ein höu,/ ez was vil | |
| kint/ ‘mit guote, daz lât alsô sîn.’/ ein cleine hellez hornelîn/ daz gâben sime an sîne hant./ ‘nu hin!’ sprach er | |
| sîn./ und als diu rotte gar în kam,/ //Tristan sîn hornelîn dô nam/ und hürnete alsô rîche/ und alsô wunneclîche,/ jene | |
| umbe und riten dan./ der jegermeister Tristan/ der gap sîn hornelîn dâ wider/ und erbeizete zuo der erde nider./ //Daz junge | |
| geriten baz,/ wan ez was starc, schœne unde snel./ ein hornelîn süeze unde hel/ hiez er im geben an sîne hant./ |