Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
angestlich Adj. (119 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gesent dich got widere,/ mit gůte ich dich irgezze/ der angestlichen lezze.’/ Do sprach der ellender degen:/ ’Bonifaiten minen neven/ bevelich | |
| Minliche gruzze,/ Gute rede suzze;/ Ge|sicht harte frolich,/ Sine1n finden engestlich;/ Kyne, mvnt, nase, wange,/ Auge1n, har, zopphe lange,/ Lide, bein, | |
| uf deme stuole sizzit,/ vone des vorhten der wuotrich $s angestliche swizzet,/ alles unfrides mere suln $s gwisliche sicher sin,/ daz | |
| dâ mit im vâhten,/ wande sî in brâhten/ in vil angestlîche nôt./ und zewâre âne den tôt/ bekumberten sî in sêre:/ | |
| wie daz gebâre wider mich./ diu rede ist nie sô angestlich,/ und wil mir got genædec wesen,/ sô trûwe ich harte | |
| verhe engiengen./ //Sich huop wider morgen/ mit manlîchen sorgen/ dirre angestlîcher strît,/ und werte harte lange zît,/ unz vol nâch mittem | |
| toben./ sînem lîbe nie sô wê geschach,/ wand in ez ängestlîchen brach./ diu nôt was doch sîn eines niht;/ si hêten | |
| nand ich si, daz wære ein unzuht./ mir was ôt ängestlîchen wê./ ich enwesse waz ich tæte mê,/ wan ichn mohte | |
| hin/ von dem gesinde michel schehen,/ wenchen unde winchelsehen/ und ängestlîchen gebâren,/ wand si dâ vor wâren/ solher stôze ungewon./ wir | |
| wart diu nôt von in geliten/ diu strenge was und engestlich,/ nâch ir lîbe minneclich/ begunde er alsô vaste queln/ daz | |
| mich ersterben wil./ ein wildez tier enæze es niht vor angestlichen sorgen,/ ob ez erkante sînen tôt, der vor im lît | |
| dem konig schieden traumpt Galahot ein eistlich traum und ein angstlicher, und der yn fast sere erschrackt. Im traumpt das er | |
| dorffent sie nit decken, laßt mich sehen ob sie icht angstlich sy!’ und det imselb das cleit von dem heubt. Da | |
| weg und múwlich. Dar geent zwen wege: der ein ist angstlich, der durch den tal geet dannen nie keyn ritter gekeret, | |
| die yn zu Ascalon geleidet het, er qwam in das Angstlich Tale, da von im sin wirt het geseit, und der | |
| diel der uber den graben ging smal und lang und engstlich eim gewapenten man uber zu geen; das waßer was tieff | |
| von dem grab das also da brinnet, das der den engelschen stůl erfullen sol von der tavelrunden, und das er die | |
| sun, begingen, der Mois genant was und lit in der engstlicher sale, da den rittern manig schand geschiht und manig müsal. | |
| da wir beide inn sin. Min sun brinnen in der engstlichen salen, und ich brinnen alhie als du wol sehen magst, | |
| uber die brúcke dann komen’, sprach der ritter, ‘die als engstlich ist und als freischlich?’ ‘Enkům ich daruber nit, das ist | |
| die sie hetten vor im, wie das er uber die engstliche brucken solt komen. Lancelot besah die brucken, die freischlich $t | |
| wil sin dalang angst gewinnen, ich wond das es vil angstlicher were dann sie ist; wann ich weiß ein ding wol: | |
| Daʒ ſint die ſlangin vnde drachen, die mit irme wiſpilen engiſlich ſint. Die lebint in deme fúre alſe der uiſch in | |
| kint geborn ist abe nemen. Sumet man icht, is ist engestlich. Swelch wip ein tot kint treit oder in dem libe | |
| dute wutscherlinc. Der ist von kalder nature unde ist als engestlich genutzet also vergift. Man machet ouch dar abe vergift, unde | |
| sterven,/ min leste bed laʒ mich erwerven!/ ich envorten diͤ engstlich helle niͤt;/ so ich bit dir si, mins herzen liͤt,/ | |
| warp in in den helschen dal./ an uperstan is de engstlich val./ //Wan, vrow, din groʒ otmuͤdicheit/ hat dir gegeven $’t | |
| van minen sculden/ verworte sine hulde./ frowe, daz is mir engestlich;/ her umbe so vorten ig,/ daz er sine genaden/ van | |
| muoz ich leben als ein wîp,/ *diu minnet und daz angestlîchen tuot./ /Der mîn huote, des waere zît,/ ê daz ich | |
| von ir scheiden muoz,/ dâst an mînen vröiden mir ein angeslîcher tac./ /Mich wundert sêre, wie dem sî,/ der vrouwen dienet | |
| unt hie mich hôhe an die want./ Dâ hieng ich angestlîchen $s die naht unz an den tac,/ ê daz si | |
| ungefüeger krefte $s sazt er sich wider;/ er versuocht$’ ez angestlîche $s an vroun Prünhilde sider./ Den künic ez dûhte lange, | |
| belîben, $s helde guote./ mir ist getroumet hînte $s von angestlîcher nôt,/ wie allez daz gefügele $s in disem lande wære | |
| suoches dînen rât,/ helfe unde genâde: $s mîn dinc mir angestlîchen stât.«/ Des antwurte ir Hildebrant, $s ein recke lobelîch:/ »swer | |
| sînen vînden $s vil kûme dâ genas./ er saz vil angestlîchen: $s waz half in, daz er künec was?/ Kriemhilt diu | |
| $s schermen im began/ der herre von Berne $s vor angestlîchen slegen./ wol erkand$’ er Hagenen, $s den vil zierlîchen degen./ | |
| mir davon geschiht,/ swie er mich selben bræhte $s in angestlîche nôt,/ idoch sô wil ich rechen $s des küenen Tronegæres | |
| freude, morgen leit./ ___Diu frouwe umb einen mitten tac/ eins angestlîchen slâfes pflac./ ir kom ein forhtlîcher schric./ si dûhte wie | |
| witze kraft,/ und helt in alle rîterschaft."/ ___der site fuor angestlîche vart./ der knappe alsus verborgen wart/ //zer waste in Soltâne | |
| sî gewant."/ dô was ouch Gringuljeten gegurt,/ daz in mangen angestlîchen furt/ //gein strîte was zer tjoste brâht:/ des wart och | |
| gâben dôzes klac,/ alsô der doner der ie pflac/ vil angestlîcher vorhte./ manc tambûrr dâ worhte/ mit der pusûner galm./ wart | |
| nôt,/ hân ich prîs, derst denne tôt./ mir frümt sîn angestlîcher strît/ vil engez lop, mîn laster wît./ daz sol mir | |
| gewent/ daz iemen ir sô nâhe rite,/ ezn wær der angestlîche strite,/ ode der alsolhen wandel bôt/ als man vor dem | |
| daz iu sus geschach/ in dirre heileclîchen zît./ hât iuch angestlîcher strît/ in diz harnasch getriben?/ ode sît ir âne strît | |
| sîn:/ der beriet mich der œheim mîn."/ //___"Du rite ein angestlîche vart,"/ sprach der wirt, "durch warte wol bewart./ ieslîchiu sô | |
| sint die hiligen engel, die himelischen choͤr, die erfuͤrchtent die angestliche urteil des almæchtigen gotes. obe die heiligen engel die mit | |
| starchen witzen, in den grozzen noͤten. disiu red ist uns ængstlich. der rich der etwaz gutz dings getan het, dez wart | |
| si werdent erluͤtert mit der armmůt. der richen leben ist ængestlich, die nicht twinget, die mit nicht gelæutert $t werdent. sant | |
| diu er da nach hat gesprochen, diu sint uns suͤntærn angestlich, diu schuͤln wir mit aller andacht merchen. $t er spricht: | |
| uns diu jungist weil chuͤmt, daz schuͤln wir betrachten wie ængstlich uns armen sei daz uns fuͤr geleit wirt, alles des | |
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