Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
angest stF. (374 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| schoenes wîbes!/ sôn kam ich nie vor léid%\e in groezer angest mînes lîbes./ /Mîne vriunde mir dicke sagent –/ und liegent | |
| verderben, sôn verdarp/ nie lobelîcher mán denne als%/ô./ /Sorge und angest stât mir wol,/ sît ich unverdorben bin./ swaz ich noch | |
| scharpfen spieze./ Daz er mich erschieze,/ des ich gar ân angest bin./ schiuzet er, sô stiche ich in,/ sô sehe, waz | |
| was,/ das man sie solde stören gar;/ wie sie in engste quem und ouch in ruwe/ und wie sie würd gebuwet | |
| ich form noch betes ordenunge,/ sint das gespannen an der angest runge/ das blat ist miner zunge:/ tror forcht das liecht | |
| todes beiten sunder wan,/ mit Hester sie die diet uß angest rette./ da Holofernes sie besessen hette,/ mit Judith sie vertrette/ | |
| der genaden ban/ und sie uß sorgen banden fri./ der angest glut lesch und der sünden brende/ mit ruwe tror und | |
| Venus lacht uß herzen zinne,/ da slafen mannes sinne,/ not, angest, pin ist gar verschart./ Nu wold ich sin ein tror, | |
| in reden bat/ gegen der küneginne; $s er sold%..e ân$’ angest sîn./ »ich sol iuch wol behüeten $s vor ir mit | |
| liebe vriunt dîn./ vor der küneginne $s soltu gar ân$’ angest sîn./ Den schilt gip mir von hende $s unt lâz | |
| ir hôhiu minne $s uns ze grôzem schaden komen.«/ »Die angest lât belîben. $s iu unt den mâgen sîn/ enbiutet sînen | |
| $s unz uns kumet der tac./ des sît gar ân$’ angest: $s so genese, swer der mac.«/ Dô nigen si im | |
| balde allez enbran./ ich wæne, daz volc enheinez $s grœzer angest ie gewan./ Genuoge ruoften drinne: $s »ôwê dirre nôt!/ wir | |
| iuch wizzen beide/ von liebe und von leide:/ //fröud und angest vert tâ bî./ nu lât mîn eines wesen drî,/ der | |
| dich sîn swert:/ bekennestu des swertes segen,/ du maht ân angest strîtes pflegen./ Sîn ecke ligent im rehte:/ von edelem geslehte/ | |
| ich mac dâ prîs und arbeit holen,/ beidiu freude und angest dolen."/ //___Mîn hêr Gâwân dô sprach/ "swaz hie mit rede | |
| dâ wart im ûf dem bühel kunt/ ein dinc daz angest lêrte/ und sîne manheit mêrte./ ___dâ sach der helt für | |
| der zwîvel was sîns herzen hovel,/ //Dâ durch in starkiu angest sneit./ Gâwân mitten durch si reit./ ___doch ieslîch zeltsnuor de | |
| gemach./ mîn minne sol iu fride bern,/ gelückes vor der angest wern,/ daz iwer ellen niht verbirt/ irn wert iuch vaste | |
| seht ir wie Gâwân dô stuont:/ alrêst was im grôz angest kuont./ ___dô sprach Kingrimursel/ "swer mit der drô wær sô | |
| al diu werlt sich freun mac/ unt dâ bî mit angest siufzec sîn./ wâ wart ie hôher triwe schîn,/ dan die | |
| ob im diu bete gezæme./ "ich sihe wol wes ir angest hât,"/ sprach si. "diz ors mir stên hie lât:/ daz | |
| gevar/ an dem estrîche enmitten stuont./ dâ wart im grœzer angest kuont./ fünf hundert stabeslingen/ mit listeclîchen dingen/ zem swanke wârn | |
| êre/ an strîte nie sô sêre./ ich solt ouch sandern angest hân:/ daz wil ich ûz den sorgen lân./ der was | |
| wirt."/ //___Dô sprach der heidenische man/ "dîns strîts ich wênec angest hân./ stüend ich gar blôz, sît ich hân swert,/ du | |
| getorſt getoten deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der herʒoge ſpreche, daʒ er im gehorſam wære | |
| sal." wêrlîche, swer sie ane rûfit unt in bevilhit sîne angist, sie helfint ime. dise burc sal gecimmirt werdin, alse s$. | |
| unsers herren geburt, daz er in dise werlt chom diu angest und not und vil maniges leides ze vil hat, die | |
| daz wir da mit getroͤst sein in den vil manigen angesten die wir ze allen ziten in diser werlt liden, da | |
| die hilig schrift troͤstet und vestent und geringet alle werltlich angest mit dem gedingen der ewigen genaden. uns leret auch diu | |
| diseu werlt die neur muͤ und not und vil manige angest hat. der slaf unsers herren in dem schiffelin daz ist | |
| reht. so ers denn gewint, so hat er not und angst wie erz behalt, so machet dann der richtum den armen | |
| gantwurt, ob er halt ein rechter mensch ist; mit welhen angisten stent si denn die fuͤr vil manich sel antwurten muͤzzent? | |
| erbarmet uͤber den notigen, den ledigt got von allen sinen angsten des leibs und der sel. ettelicher bringe daz hilig gebet. | |
| und an besserung siner ebenchristen? daz wir ze allen ziten angest und vorcht haben ze der jungisten urteil, da wir der | |
| iedoch wil ich eu ze helf chomen, und so die angest ent genement, so lon ich eu mit den ewigen genaden.’ | |
| da mit wir behalten wæren, der uns in allen unsern angsten trost, und gehizz uns er wolt mit uns sein untz | |
| mit der armmůt diu er hie leit. da schuͤln wir angest zů haben und sol nimmer auz unserm gedanch chomen, wir | |
| geburt mit dem trost sines heiligen geistes in allen unsern angsten troͤstet an der sel und an dem leib, wie er | |
| almæchtigen got dem er da mit nicht wil dinen, und angest hat daz er fuͤr sich icht habe. dar umb spricht | |
| mit seine wir geleret, so wir mit sichtum, mit anderen angsten bevangen sein, so schuͤln wir an di fuͤzz des almæchtigen | |
| gerieten sie in rvppfen./ Isengrin beiz al vmbe sich,/ sin angest was niht gemelich./ Her Birtin qvam gerant,/ sin swert begreif | |
| klagen,/ do hort er kvmen einen wagen,/ Des wart sin angest grozlich./ vil vaste strebt er hinder sich./ Do in der | |
| an der hant./ Der kaplan horte wol den doz,/ sin angest was michel vnde groz,/ Die fvze satzt er an daz | |
| botenbrot.»/ in wart ze lachen allen not./ Krimel des lvtzel angest nam,/ vil schire er in den walt qvam/ Vnd svchte | |
| sines rates phlagen./ er sprach: ‘min herce ist beuangen/ uon angisten manigen./ nu habet ir wol uirnomen,/ der keiser ist da | |
| uechten;/ uwer wistum hat iz getan./ er en durphet nehein angest han:/ mir ist min brůder Baldewin so liep:/ sines erbes | |
| zorn ist nehein gůt./ nim widere mannes můt,/ habe nehein angest/ die wile du mich lebende weist./ nim dizze insigel –/ | |
| ůber tale,/ swenne er dar uf gesaz,/ daz er ane angest was./ dar uffe lach ein guldin satel./ Karl was aller | |
| liber friunt min,/ disen helm scoltu tragen./ dune darft nehaine angest han,/ swa du in des kaiseres scâr/ unter disem helme | |
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