Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

hërzelich Adj. (122 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Parz 369,30 ir des, hêrre, ruochet,/ ich wil iu geben minne/ mit herzenlîchem sinne./ //___Ob ir manlîche site hât,/ sô wæne ich wol
Parz 396,23 geschach./ dâ meistert frou minne/ mit ir krefteclîchem sinne,/ und herzenlîchiu triuwe,/ der zweier liebe al niuwe./ Obîen hant fürn mantel
Parz 405,28 wol geniuwen,/ er sîne bete, si ir versagen./ daz begunder herzenlîchen klagen:/ ouch bat er si genâden vil./ diu magt sprach
Parz 431,3 Gâwân enbizzen was/ (ich sage iu als Kyôt las),/ durch herzenlîche triuwe/ huop sich dâ grôziu riuwe./ er sprach zer küneginne/
Parz 483,28 helfen niht,/ wan daz der schade stüende als ê/ und herzelîcher tæte wê./ diu schrift sprach "habt ir daz vernomn?/ iwer
Parz 488,23 sprach "neve, waz sagestu nuo?/ wir sulen bêde samt zuo/ herzenlîcher klage grîfen/ unt die freude lâzen slîfen,/ sît dîn kunst
Parz 532,7 mit geschôze und mit fiure./ diu minne ist ungehiure./ swem herzenlîchiu triwe ist bî,/ der wirt nimmer minne frî,/ mit freude,
Parz 541,19 ligen/ und gâhten sus ze strîte./ ietweder kom bezîte/ mit herzenlîcher mannes wer./ ob in saz frouwen ein her/ in den
Parz 550,7 diu hûsfrouwe nâch./ dô diu Gâwânen sach,/ si enpfieng in herzenlîche./ si sprach "ir hât uns rîche/ nu alrêrst gemachet:/ hêr,
Parz 574,14 si neweders mohte jehen,/ ir künfteclîcher freuden tage/ ode immer herzenlîcher klage./ si vorhte, der rîter wære tôt:/ des lêrten si
Parz 606,14 jâr:/ ine kunde ir minne nie bejagen./ ich muoz iu herzenlîche klagen./ ich weiz wol dazs iu minne bôt,/ sît ir
Parz 607,8 nôt durch si gedolt./ sît Orgelûs diu rîche/ mit worten herzenlîche/ ir minne mir versagete,/ ob ich sît prîs bejagete,/ mir
Parz 612,22 âne minne sîn."/ ___diu clâre unt diu rîche/ sprach weinde herzenlîche/ "hêrre, als i’u nôt gesage,/ waz ich der im herzen
Parz 630,19 si dancte Gâwân drumbe,/ gein valscheit diu tumbe/ unt diu herzelîche wîse/ gein wîplîchem prîse./ ___dô disiu rede geschach,/ Gâwân vier
Parz 632,10 manheit hât vernomn/ bejagten prîs mit rîterschaft,/ und wer mit herzenlîcher kraft/ nâch minnen dienst bieten kan."/ sus sprach mîn hêr
Parz 633,6 willen gâhet./ von sînem munde ich hân vernomn,/ daz er herzenlîche ist komn/ mit dienst, ob irs geruochet,/ sô daz er
Parz 651,2 sîn kunst niht verdarp./ //___Gâwâns mâc der rîche/ Artûs warp herzenlîche/ zer messenîe dise vart./ vor sûmen het ouch sich bewart/
Parz 656,3 het erkorn:/ wan ir, ich hets den lîp verlorn."/ ___Diu herzenlîche wîse/ (mit sô wîplîchem prîse/ kom jugent in daz alter
Parz 691,26 schulde gar./ Gramoflanz ûz sîner schar/ zuo den kampfmüeden reit,/ herzenlîcher klagt ir arbeit./ ___Gâwân was ûf gesprungen:/ dem wârn die
Parz 694,15 zugen jâmers ruoder/ in ir herzen wol ein fuoder/ der herzenlîchen riuwe:/ wan si pflac herzen triuwe./ si sprach "vart hin,
Parz 698,14 mîn armer lîp den ich hie trage/ nâch im mit herzenlîcher klage."/ ___dô man ezzens dâ verpflac,/ dô wasez ouch über
Parz 711,10 er möht zestœren,/ nâch wem der clâren Itonjê/ was sô herzenlîche wê./ ___des künec Gramoflanzes kint/ nâch Artûse komen sint./ die
Parz 726,30 niht anders an ergên,/ wan daz se ein_ander minnen/ mit herzenlîchen sinnen./ //Iwer niftel Itonjê/ sol mîme neven gebieten ê,/ daz
Parz 741,28 getrûwet gote/ sît er von Trevrizende schiet,/ der im sô herzenlîchen riet,/ er solte helfe an den gern,/ der in sorge
Pass_I/II_(HSW) 38150 also betoubet/ sin predigen werde kein mir.’/ do gienc mit herzlicher gir/ di maget zu Herode/ und gerte nach des tode,/
Rennew 2034 diu ist verhert,/ sol ich leben und Terramer;/ ich pruͤve herzeliche ser/ fuͤr war noch Loyse./ im wirt sin kuchin spise/
Rennew 12980 ich wæn, vil wol geviele/ daz groze her Terramer./ von herzelichem ser/ wart er vil gar gesheiden,/ do er sach so
Rennew 31684 dar sehen lange./ __Nu kam der shoͤne Malfer/ mit vil hertzelicher ger/ her zu der maget gegangen./ wie er da wuͤrde
RvEBarl 4778 der drîer vriunde nam sich an,/ die begunder minnen/ von herzenlîchen sinnen./ den zwein er solher minne jach,/ daz man in
RvEBarl 5298 von dirre welte senden/ bî kranker dürftigen hant./ wirt dir herzenlîche erkant/ diu süeze gotes lêre/ ie mêre und aber mêre,/
RvEBarl 5615 der herzen leben/ der welte leben hât begeben./ //Swer schouwet herzenlîche/ daz êwige rîche/ und die gotlîchen schônheit,/ die got mit
RvEBarl 6673 liuten gebest/ und nâch mîner lêre lebest./ dû solt mit herzenlîcher gir/ daz veste gotes wâfen dir/ ze einem stæten schirme
RvEBarl 6973 dû solt jagen ûz dîner brust/ allen weltlîchen gelust/ mit herzenlîchem muote gar,/ sô dîn sêle hinnen var,/ daz si gote
RvEBarl 7971 erkant/ der selben naht und er in vant,/ sie wurden herzenlîche vrô./ dô sprach der selbe herre alsô:/ "Nachor, lieber vriunt,
RvEBarl 9815 ir gewalt,/ wie grôz der ist, wie manicvalt./ die minnent herzenlîche/ vil edele künege rîche,/ die disen gotlîchen sin/ geloubent âne
RvEBarl 9989 ir von im sâ,/ daz in diu schœne Lîdâ/ sô herzenlîche twunge,/ daz er mit wandelunge/ durch ir minne wurde ein
RvEBarl 11291 guote man,/ des nahtes was gescheiden dan,/ ez was im herzenlîche leit;/ wan diu gedinge im was verseit/ und der üppeclîche
RvEBarl 14644 lêre daz geboten hât,/ daz man den næhsten minne/ mit herzenlîchem sinne,/ nû bin ich ein der næhste dîn,/ nû vârestû
SAlex 2767 lîb./ ouh ne bin ih der êriste niet,/ der durh herzelîchiz lieb/ sîn lîb sazte in wâge./ grôz wâre mîn gnâde,/
SM:Wi 8: 1, 1 wîbe,/ daz si mir noch sende nôt vertrîbe!/ //‘Owê des herzelichen leides!/ und ist ez tag, als dû, mîn trût, nu
Tauler 82,25 nút erwenden denne mit eime geswinden dappferen ernste und mit hertzelichem innigem steten gebette, domitte wir dis unverbliben ervolgent, und anders
Tauler 196,17 moͤchte an im selber bruͤfen itale weltliche herzen, den als hertzlichen wol ist mit den creaturen die ze mole nút ensint.
Tauler 399,11 mit starkeme urteile und mit tieffer demuͤtekeit und mit innigem hertzelichem gebette und begerungen an Gotte; daz sůche, und wisse es
Tauler 433,26 Gotz leg ime dinen boͤsen besessenen grunt fúr und in herzelicheme gebette und daz in deme geiste: so sůche an ime;
Tr 1114 dâ von begundens under in/ sich meinen unde minnen/ mit herzenlîchen sinnen./ ez ergienc in rehte, als man giht:/ swâ liep
UvZLanz 4391 nieman bereit,/ eʒ enkome von grôʒer sælekheit./ swen Minne ie herzelîche traf,/ den vervie nie krût noch würze saf./ doch dês al
Wernh 2793 geschehen wâren./ si kuste die hûsfrouwen/ mit lachenden ougen,/ mit herzenlîcher minne./ die mit der kuniginne/ wâren dargegangen,/ die wurden ouch
Wh 201, 1 wâren gevirret./ in het der slâf verirret./ //Doch was er herzenlîche vrô/ daz er den marhgrâven dô/ vor im ze orse
Wig 3799 schulde / von ir lîbe nemen sol, / dem wirt herzenlîche wol, / wand ez hât diu sælicheit / ir wunsch
Wig 4226 dâ ich den lîp verliesen sol / daz tuot mir herzenlîche wol, / wand ez durch iuch geschehen muoz.’ / der

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 >>
Seite drucken