Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërzebluot stN. (14 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| güete $s niemen mac/ volloben an ein ende gar./ mîn herzeblüete $s mangen tac/ si machet mich gar sorgen bar,/ swenn | |
| mûren./ si sprach zir friunde ûz rôtem munde:/ ‘liep, getriuwez herzebluot,/ mîn trôst ob allen nâchgebûren,/ fröude muoz mir sûren,/ dîn | |
| minnesieche man/ zuo dem erwelten wîbe guot:/ ‘ach, vrouwe, liebeʒ herzebluot,/ sît daʒ ich sol und ich getar/ entslieʒen iu mîn | |
| vrîe/ dîn herze und dînen reinen muot!/ ach, vrouwe, liebeʒ herzebluot,/ wie dîn gemüete nâch mir sent!/ ich weiʒ wol, daʒ | |
| ein martererinne in der fúrinen minne also das dikke min herzeblůt úber min hoͮbet gos.» Do vragete ich si fúrbas: «Wa | |
| habe es gegert manigen tag, das noch muͤste min súndiges herzeblůt vliessen under der ungeloͮbigen ketzeren fuͤssen. Katherina, ich gan mit | |
| selen, die in dem vegefúr qwelent; den můs ich min herzeblůt ze trinkende geben. Wenne ich fúr si bitte und ich | |
| dir werlich», sprach únser herre, «In disem bůche stat min herzeblůt geschriben, das ich in den jungesten ziten anderwarbe $t #.[wil | |
| klopfen vor der himmelporte untz an die stunde, das min herzeblůt $t #.[uf dise erden gos#.], do wart das himmelrich erst | |
| únser herre: «Min licham was do mensclich tot, do min herzeblůt mit der stralen der gotheit dur mine siten vlos. Das | |
| ich wil mit miner hende/ den guten Palswendin/ in sinem herce blute berennen./ du scolt wizzen unt erkennen,/ also liep sint mir | |
| hinter im uirliez./ ich bewille hiute min spiz/ in dinem herce blůte/ durch dine groze ůbermůte./ dinen potich wirfe ich in den | |
| welt sinen tod heti gesworn. Lůg, wie alle heiligen eintweder herzenblůt, ald aber libes und herzen blůt hein vergossen!» Diz soͤlt | |
| welt sinen tot gesworen hetti. Lůg, wie alle heilgen eintweder hertzen blůt, oder aber libes und hertzen heint gerert!» __Herre, dis |