Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
haʒlich Adj. (50 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die wale ueígín/ Beídínthalbín uz gelasín./ Sie uuchtín an bilasín/ Mít hezlichíme zoRne./ Bilas der uz irkoRne/ Stůnt ín manlichín uoRe:/ Den scilt | |
| leben? neyn, er sal nicht lebin, wen er alle dise hesliche dinge tuet, so mus er des todis sterben, sin blut | |
| vorrucket das gelubde uwer veter. Juda hat iz ubirtretin, und heslich ding iz gescheen zu Jherusalem und zu Israhel. ja hat | |
| her tac und nacht,/ Daz her die Gotes vremden/ Mit hezzelichen gremden/ Zusamne so geretze/ Daz her sie des entsetze/ Daz | |
| Vil manigen betruebet,/ Von meiner zung hat sich geuebet/ Manich hasleicher zoren;/ Mein zunge was ein ubel doren,/ Wie manigen sy | |
| in dô hân./ er sprach ‘wir haben eht verlân/ unser häzlîchez spil:/ ich mac nû sprechen swaz ich wil./ //Ich minnet | |
| wêre/ von den zeichen unde von der schrift,/ aber irs hezlichs nîdes gift/ si ûf den unwillen warf,/ daz si in | |
| müest mich iemer frœlîch sehen. nu vinde ich niht wan hazzelîch versagen./ mir nimt ir minne/ fröide und sinne./ des muoz | |
| güete, $s frî vor ungemüete./ //Sî ist âne schulde mir hazlîch erbolgen/ der ich ze dienste dem schilde wil volgen./ nu | |
| lang, da wart der ritter ein ander minnen, die vil heßlicher was, und gab der alles das cleynot das die ander | |
| uch besehen, herre ritter’, sprach sie. ‘So sehet ir ein heßlichen man mit eim eistlichen antzlicztz krumbem und schwarczem.’ Er dete | |
| sie. ‘Ja ir ußermaßen sere’, sprach er. ‘Bin ich dann heßlich?’ sprach sie. ‘Ja ir’, sprach er, ‘ir sint mir so | |
| sprach sie. ‘Ja ir’, sprach er, ‘ir sint mir so heßlich das ich uchs nit gesagen kan.’ ‘Ir hant werlich recht’, | |
| wand durch uns leit he al dis not!/ //He wart heʒlich, dat wir würden schone/ ind gewünnen $’s riches krone./ he | |
| bein./ min sele smalz van sinem v#;iure/ ind mir wart heʒlich al creat#;iure./ mir wart ein niͤt, swat he niͤt $’n | |
| haldin eweclîch./ Dô diz wart den Prûzin kunt,/ ir zorn hezlîchir wart entzunt/ den dôvor ûf dî cristinheit./ Des zogin sî | |
| vorgiftige trache,/ der leide widirsache/ menschlîchin heils, irlîdin./ Er wart hezlîchin nîdin/ den wolganc und dî sêlicheit/ der vil reinin cristinheit,/ | |
| wî sî was vorsûmit/ des knabin und beglûmit,/ sî gevînc hezlîchin nît,/ den sî trûc vil manche zît/ kegn genre, dî | |
| der vlucht/ unde vaste dannen brach,/ im jaite ein brûdir hezlîch nâch,/ dem daz was bevolin./ Und dô er nicht irholin/ | |
| hât dî cristnin jâmirlîch/ geslagin, gevangin und gemort/ und mit hezlîchir volbort/ juncvrouwin unde wîb gehaft/ in der heidin eiginschaft./ Dâvon | |
| sî hindirwart mit zorne,/ ûf dî cristnen strittin/ in sô hezlîchin sittin,/ daz daz volc der wer vorzeich/ und von den | |
| sî beweit noch mê/ kegn gotis strâfunge den ê,/ urloiginde hezlîchir vil/ kegn den brûdrin nôch dem zil;/ sundir sumelîche man/ | |
| mûste ûf gûtin sin./ Alliz sûmin er vorbrach/ und vil hezlîch zu im sprach:/ ›Balde ûf, Nalube, balde/ unde vlûch kegn | |
| vrûnde dîn/ wîslîch woldis volgin!/ Ûf dich ist irbolgin/ sô hezlîch der brûdre zorn,/ daz dîn lebin ist vorlorn/ sundir widirstrebin./ | |
| irme spor/ unz er sî doch irvolgete —/ sîn zorn hezlîch irbolgete —/ und reit sî an mit sîner macht./ Nû | |
| hêrrin sulchis mûtis/ wurdin gar voreinit darûf,/ daz sî dî hezlîche gûf/ der Prûzin woldin druckin/ und mit craft ûfzuckin/ den | |
| dî von der dît ouch wart besat,/ dî in dâ hezlîch jaite nâch./ Ein vreislîch jâmir dâ geschach,/ want sî gewunnin | |
| zu eime boume bundin/ sî in unde begundin/ dî lâge hezlîch strîtin an./ Ouch sô wart in widirstân/ sô menlîch von | |
| im vorhengin,/ ein zorn in im intpfengin/ sich sô gar hezlîch began,/ daz er mit den Prûzin an/ heimelîchin leggete/ und | |
| manicvaldir nôt,/ dî er mertirlîch in bôt;/ want ûf sî hezlîch bran sîn sin./ Und an der înverte begin/ vor dî | |
| vîentlîchim mûte,/ der ê was der brûdre vrûnt/ und nû hezlîch ûf sî inzunt./ Dô der rechtir mâz intsûb,/ ûz den | |
| rechtir mâz intsûb,/ ûz den andrin er sich hûb/ sprenginde hezlîche/ an brûdir Heinrîche,/ den man nante Zuckeswert,/ unde wunte im | |
| swinde/ nôt und anevechtin groz/ von der vîende widdirstôz,/ dî hezlîch an sî kêrtin;/ dâkegn sich gene wertin/ und daz sô | |
| den Sarrazînen,/ dî sî mit manchin pînen/ nach vîentlîchen sitten/ hezlîch ubbirritten/ von êrst in Capadociâ,/ darnâch in Anthiochiâ;/ dannen sî | |
| was,/ daz wênic tuchtiges genas;/ iz mûste gar vorterbin./ Sô hezlîch sach man werbin/ dî zornige cristinheit/ rechinde ir swêriz leit/ | |
| und der cristinheit/ von im und von sînen rotin/ sô hezlîch was irbotin./ Und dô sî nâhin begundin,/ dî heidin sî | |
| vor wol vornumen/ hatten dî brûdre kumen,/ und zuggin in hezlîchin nâch./ Und dô der comentuir gesach,/ daz ir sin ûf | |
| dâ wurdin beschribbin/ mit den, dî sî hin tribbin/ in hezlîchir vreide/ zu êwigir leide,/ nûntûsint mensche in vollir zal,/ und | |
| vlucht./ Dâ wart von der Littouwen trucht/ nâch im ein hezlîch jagen,/ want gnûc der heiden sâgen,/ daz er worcht an | |
| rehte giht./ swer in ouch vor dem rîch/ an sprichet hezlich/ umb deheine schulde,/ des rîches gunst und hulde/ hât er | |
| bâbest und die cardinal/ mit iren brieven âne twâl/ verwizzen hezlichen/ von Brezlâ herzog Heinrichen/ die selben untât,/ daz er den | |
| ze lande/ oder von Pilichtorf hern Dietrich./ ab der botschaft hezlich/ erschrac meister Perhtolt./ niht lenger er wolt/ in der stat | |
| sîn unvrô./ erkantiu sippe unt hôch geselleschaft/ was dâ mit hazlîcher kraft/ durch scharpfen strît zein_ander komen./ von swem der prîs | |
| was ouch der juden rat/ durch ir zornliche brunst/ in hezlicher ungunst/ vereint uf unsers herren tot./ do hub sich angest | |
| ir geswinde ein ungeschafenr hover uf dem ruggen, daz si hesslich ward, und můste do von not lassen, daz si dur | |
| wesen wilde./ Heyâ, got, wie teilst so ungelîche!/ ist er hezzlich, so ist si minnenkliche:/ waz solt der tiuvel ûf daz | |
| ergeben:/ si ergâben guot unde leben/ an Morgânes hulde./ die hazlîchen schulde/ under Morgâne und under in/ die legeten si mit | |
| truoc,/ biz er im durch daz diech sluoc/ einen alsô hezlîchen slac,/ der vil nâch hin zem tôde wac,/ daz ime | |
| suln ez mit ir kinden/ wider ze suone bringen./ ûz hezlîchen dingen/ wirt dicke michel vriuntschaft./ sît ir hie zuo gedanchaft,/ | |
| in die schar./ die tâten si her unde dar/ mit hezlîchem strîte./ in harte unlangem zîte/ durchbrâchen si si her und |