Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
harpfe F. (76 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der vazze machte vil/ dú hoͤren suln ze seite spil,/ herphin, gigin, lirin./ er chunde selten virin,/ er hiez im machin | |
| dô hôrte wir dar inne/ manige scône stimme,/ lîren unde harfen clanc/ und den sûzesten sanc,/ der von menschen ie wart | |
| beide grûne unde rôt,/ alsiz di frowe gebôt./ alse di harfen clungen,/ di juncfrowen sungen/ und tanzeten unde trâten./ hei wî | |
| und daz gedoͤne erklang als suͤsseklich, daz nie kein natúrlichú harpf so susseklich sprach, und was dem glich, als ob ein | |
| klinget von minem suͤzen munde, úbertriffet aller engel sang, aller harphen klang, ellú suͤzen seitenspil. Eya, lůg, ich bin als trut[98#’v]lich | |
| do kam ein schoͤne jungling in gande mit einer wúnklichen harphen, und mit ime vier ander junglinge mit schalmien. Also sas | |
| ander junglinge mit schalmien. Also sas der jungling mit der harphen zů dem brůder und begonde sin harphen reisen und schone | |
| gezieren kan,/ sam tůt, Jesus, din finer nam./ Ein suͤssú harpf uf tringet,/ so Jesus nam erklinget./ Ach Jesus, durch den | |
| al durch die blůmen hin, und ich horte die himelschen harpfen der lieben voͤgellin iren zarten, schoͤnen, minnenklichen schoͤpfer loben, daz | |
| ieder man die sinun kunst./ tambur, besunen was da vil,/ hartpfen, rotten, saiten spil,/ vil giger und zic tonen/ man hort | |
| schier halb het gessen./ do hiess Herodes swigen/ mit tamburen, harpfen, gigen/ die gernden all stille/ dur ainer tohter willen:/ dú | |
| daz ich vor iu niht engetar.’/ ‘nein vriunt, sê dise harpfen dar,/ lâ hœren, welher hande/ kan man in dînem lande?’/ | |
| Tristan./ ‘jâ trût geselle, sê harpf an!’/ //Als er die harpfen dô genam,/ sînen handen si vil wol gezam;/ die wâren, | |
| unde gereinet:/ er ist binamen gefeinet./ sîn zunge, diu die harpfen treit,/ diu hât zwô volle sælekeit:/ daz sint diu wort, | |
| von ime vernæme/ gewislîchiu mære,/ wiez ime ergangen wære./ sîne harphen er besande;/ die vuorter ouch von lande/ und sînes dinges | |
| an der stete/ ûz der barken in daz schiffelîn./ sîne harpfen hiez er ouch dar în/ und in der mâze spîse | |
| dort her/ suoze unde nâch ir herzen ger/ eine süeze harpfen clingen/ und mit der harpfen singen/ einen man sô rehte | |
| ir herzen ger/ eine süeze harpfen clingen/ und mit der harpfen singen/ einen man sô rehte suoze,/ daz siz in zeime | |
| genas/ mit dirre wunden, die ich hân,/ daz hât diu harpfe getân,/ an der ir iegelîcher sach,/ als ich in selbe | |
| dar nâher kæmen,/ dazs aldort her vernæmen/ einen alsô süezen harpfen clanc/ und mit der harpfen einen sanc:/ got möhte in | |
| her vernæmen/ einen alsô süezen harpfen clanc/ und mit der harpfen einen sanc:/ got möhte in gerne hœren/ in sînen himelkœren;/ | |
| harte wol,/ daz iuwer dienest wesen sol.’/ sus wart sîn harpfe dar besant./ ouch besande man zehant/ die jungen küniginne./ daz | |
| swenne sis begunden,/ die lîren wol gerüeren/ und ûf der harpfen vüeren/ die dœne mit gewalte:/ sie steigete unde valte/ die | |
| baz unde baz,/ zehant er ûf sîn ors saz,/ sîne harpfen nam er an die hant,/ er kam wol balde gerant/ | |
| zeinem aste./ sîn swert daz hancter dar an;/ mit sîner harpfen lief er dan/ und kam zer pavelûne/ und vant ouch | |
| aber cleine,/ biz daz si den al eine/ mit der harpfen gesach./ den gruozte Gandîn unde sprach:/ ‘dê te saut, bêâs | |
| bôt/ und sach ouch wol, daz Îsôt/ sêre an die harpfen was verdâht./ nu daz der leich was vollebrâht,/ //Gandîn der | |
| daz ors zehant,/ und iesâ dô er wider kam,/ sîne harpfen er ze rucke nam:/ ‘nu hêrre von Îrlant’ sprach er/ | |
| dem künege Marke ertruget an,/ daz vüere ich mit der harpfen dan:/ ir truget, nu sît ouch ir betrogen;/ //Tristan der | |
| daz was undurftenez leit;/ sô was aber mîn vîre/ diu harphe und diu lîre.’/ ‘undurften leit?’ sprach Marke dô/ ‘waz was | |
| man im dar,/ des er zer verte hæte gert:/ sîne harphen und sîn swert,/ sîn pirsarmbrust und sîn horn./ dâ zuo | |
| den behabeter an sîner schar;/ dem bôt er ouch die harphen dar./ daz armbrust er selbe nam,/ daz horn unde den | |
| dar inne/ ir wunnenspil, swie si gezam:/ sweder ir die harphen genam,/ sô was des anderen site,/ daz ez diu notelîn | |
| dermite/ suoze unde senelîche sanc./ ouch lûtete ietweder clanc/ der harphen unde der zungen,/ sôs in ein ander clungen,/ sô suoze | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 |