Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hagel stM. (87 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| stach ín híndirs orsis zagil./ Phîle vil dickir dan eín hagil/ Schuzzin schutzin ím íngegín/ Daz sie geualtin den degin;/ Doch | |
| grôzez hol gê, dar zuo siht man regen und snê, hagel und plitzen und hœrt man donren und her ab vallent | |
| //VON DEM SCHAWR. /Der schaur haizt in anderr däutsch der hagel, und kümt dâ von, daz der wäzzrig dunst des êrsten | |
| der sunnen glast und ir hitz und fleucht auch den hagel, wan diu zwai schendent des visches varb. wenn man die | |
| die äkker und hiengen in auf die ölpæm für den hagel und für daz ungewiter. er ist auch den pœsen gaisten | |
| //VON DEM GELASEN. /Gelasius ist ain stain snêweiz sam ains hagels oder ains schaurn korn und ist auz der mâzen hert | |
| vorseret/ und der werlde sorge gemeret./ tyr allir worme ein hagel is,/ mit der rurunge sines zagelis/ vorterbit her alle creature./ | |
| und uz den vingeren di nagel./ sine vroude hete ein hagel/ nidirgeslagen an den grunt./ sine zene und ouch sin munt/ | |
| des leibes vberigiv genvhtsam ist der vntvgent meltvnge vnd ein hagel der [242#’r] geistlichen fleizzvnge vnd der tvgent. __#s+Et dimitte nobis | |
| Wer gegen dir enbertt sin schwertt,/ Dem wirstu schur und hagel./ Uss helme du noch mangen nagel/ Schlechst der nun gen%:itett | |
| minnen/ Und mit warer ruwe unden/ Von minen totlichen sunden,/ Der ich mit disen zwein bege,/ So werde ich wizzer dan | |
| sach vor allen mannen/ In die gotheit enbinnen,/ Do wart her des wortes innen/ Daz der vater vor der zit/ Gebar | |
| stul vol ougen stuenden,/ Daz dutet die wol tuenden/ Vier ewangeliste,/ Die nach warer gniste/ Durch Jhesum Crist von Bethleem/ Uz | |
| Und umme sie die erden.’/ Der diser stat den namen maz,/ Daz der enmitten stules saz/ Sines vater riches,/ Dem nie | |
| enmitten stules saz/ Sines vater riches,/ Dem nie nicht wart gliches,/ Und in im sine jungern/ Und um si die sich | |
| im sine jungern/ Und um si die sich hungern,/ Dursten, vriesen durch in liezen/ Und sich alles des vorstiezen/ Des in | |
| Also der wercman billichen sal/ Der eines werkes beginnet/ Und daz ans ende minnet,/ Deste mer) waz sin schult dran niet,/ | |
| Des vater, so der son gevarn/ Kumt an sin gerichte,/ Wen her an nimmer nichte/ Den sunderen entlibet,/ Der schuldic dar | |
| gedanc/ Siner gotlichen craft/ Wie mur her hete uns geschaft;/ Die truwe den milden Got spuon/ Daz her die werk geruchte | |
| den vinden, so man saitt./ Sin schwertt waz der Kr%:ichen hagel,/ Von blechen ward vil manig nagel/ Zertrennett und entschlossen./ Der | |
| volken/ Daz vuer uz den wolken,/ Darzu sne, wint, vrost, hagel, regen;/ Daruber tustu dinen segen,/ Daz iz uns nicht geschaden | |
| waz ain taill sin mütt:/ Er kertte do er den helden gütt/ [112#’v] Mit sige ob den verlornen sach./ ‘Genade, herr,’ | |
| wil,/ Und hat bezeichenunge vil./ Doch si her maniges tieres hagel,/ //Der lewe sleiffet sinen zagel/ Nach im swen her vorsazt | |
| engel bliez sin horn,#s-/ Do wisete Got sinen zorn,/ #s+Wen hagel viel mit schure,#s-/ #s+Blut gemischet zu vure#s-/ #s+Wart zu der | |
| begunden diezen,/ Gotes wort entsliezen,/ Do viel uf die turen/ Hagel und blut vuren./ Der waz ein Ysaias,/ Der in der | |
| Der enkunde ein vuez nicht genesen,/ Daz mochte wol ein hagel wesen/ Und ein vil engestlicher schuͤr./ ‘Sich mischete blut und | |
| vil engestlicher schuͤr./ ‘Sich mischete blut und vuͤr/ Und der hagel und der stein.’/ Der was Stephanus wol ein,/ Uf den | |
| stein.’/ Der was Stephanus wol ein,/ Uf den der juden hagel viel,/ Von sente Paul iz blut wiel/ Do die juden | |
| kunt./ #s+Do worden bliczen#s- san zustunt,/ #s+Stimmen, donren, ertbibe,#s-/ #s+Groz hagel,#s- daz iz die bosen tribe/ Zu dienste Gote mit vorchten/ | |
| alle slet der trache/ Mit grozem ungemache/ Glich eime starken hagele,/ #s+Wen her mit sime zagele#s-/ #s+Zoch#s- in sin ewic unheil/ | |
| glich den hornen/ Durch schinic menschen nagele/ Kegen dem ubelen hagele/ Diser werlde, die sie sluc./ Dar an duchte sie iz | |
| gephlanzet/ Hat nach im und geſchanzet./ #s+Von boben her#s- eyn hayl #s+zuſla#s-/ #s+Sinen ouweſt,#s- daz er verga./ Und uf ſin laſter | |
| zu jungest an des endes zagel./ dîn sunnenglast des schûres hagel/ bringet mit ir schîne:/ daz wol an Rîwalîne/ wart ouch | |
| hin varen wil,/ So macht er wasser also vil,/ Paide hagel und schawr,/ Das sturm wetter wirt so saur/ Das da niemant | |
| einander niht/ Abher vallen. noch me sie siht:/ Wie der hagel und der schůr,/ Wo der frost, der riffe sur,/ Wo | |
| der sne/ Von dem himel abher ge,/ Und wie der hagels kisel/ Werde und auch dez snewes risel,/ Und wie der | |
| duͤnre und blicke:/ Daz weder suͤße oder suͤr,/ Sne, wint, hagel und schuͤr,/ Daz kan er bringen, wann er wil./ Der | |
| jeht,/ Der ist Beelzebubes kneht,/ Der sele und dez libes hagel/ Und der helle tur ein nagel./ Er blůdig dier! er | |
| ’Daz dier hat einen langen zagel:’/ Er meint der Cristen hagel./ Der zagel, horn und daz heubt,/ Daz ist daz maniger | |
| donerslac/ daz ich ûf der erde gelac./ sich huop ein hagel unde ein regen,/ wan daz mich der gotes segen/ vriste | |
| leben,/ und wære ouch sunder zwîvel tôt:/ wan daz der hagel und diu nôt/ in kurzer wîle gelac,/ und begunde liehten | |
| zu kunige wart er in,/ ein unheilsame pîne/ und ein hagel der Sarrazîne,/ die wîle er lebte, sô was der./ kurzlîchen | |
| minne knüpfet an ir zagel:/ ir ende ist der getriuwen hagel.’/ Vênus, der minne meisterîn,/ von schulden muoste zürnic sîn/ durch | |
| sant,/ dô wart eʒ tunkel sâ zehant/ und kam ein hagel und ein regen./ und dô diʒ alleʒ was gelegen,/ dô | |
| der Kriechen ritterscheften/ was er ein übel nâchgebûr./ alsam der hagel und der schûr/ daʒ obeʒ und der boume fruht/ dâ | |
| swenn er mit vîentlicher ger/ ûf sîne widersachen fuor./ der hagel eines kornes fluor/ niht sô balde neiget,/ sô drâte wart | |
| unmæʒeclichen sige./ nû merkent, wie daʒ korn gelige,/ daʒ der hagel hât gebert,/ sus het er ûf des plânes wert/ der | |
| sluoc dâ hin/ mit sîner klingen herte,/ als obe der hagel berte/ dâ nider mangen dürren halm./ von schrîen wart umb | |
| //Der iunger ſprach: Wa von cumet der dunre vnde der hagel? Der meiſter ſprach: So die vier winde, die vʒ dem | |
| uallen. //Do ſprach der iunger: Wie cumet daʒ, daʒ der hagel deʒ ſumereſ ſleht vnde deʒ winterſ niht? Der meiſter ſprach: | |
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