Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
grûse stF. (18 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| da erkantt/ Dem wirtt von dem husse./ __Melioss sprach: ‘ane grusse/ Trüwe ich vor dir, höverlin,/ Wol iemer untz uff min | |
| zertrennett ward./ Erst kertte er ze husse./ Sin gesinde one grusse/ In do l%:ipplichen enpfye./ Entwappnett ward er balde hie/ Als | |
| gestalt waz ungerech:/ Sie waren swartzer dann ein bech:/ Ir gruse waz so manigfalt/ Und so grůlich gestalt/ Daz alle schribere/ | |
| in des selben bischofs hûs/ mit vorchten und in grôzer grûs./ dar ûf spricht sand Augustin:/ swer der junger mochte gesîn,/ | |
| von Dyânen./ si nam die wol getânen/ von grimmer nœte grûse./ in einem betehûse,/ daʒ der götinne gordent was,/ wart diu | |
| din lob in alles herzen huse./ schilt vor des tüvels gruse,/ durch bruch die hie verweiset sin./ In glas der güte | |
| sines heren kleide/ der freide $s er beite und der grus./ der knecht da trat/ $s in todes phat/ für sinen | |
| daz dî vruchtboume nicht inthalt/ hattin vor dem vroste./ Ir grûse sô vorrôste/ zu Prûzin und Lîflande/ an stetin manchirhande/ beide | |
| die sinne,/ dâmit er daz goteshûs/ behüet vor sô getâner grûs/ unde vor solhem schaden,/ des ez was vor im überladen;/ | |
| saten/ sterbens in dem hûse./ die frouwen riefen ûz der grûse,/ daz den kunic des gezæme,/ daz er si ûf sîn | |
| mit schalle/ die pôlânischen herren alle_–/ sus widersâzen si die grûse_–/ und die brüeder von dem tiutschen hûse/ zuo dem lantvolke | |
| geleben,/ sô hindert er mîn goteshûs.’/ in diser sorge unde grûs/ gie bischolf Wernhart von dan./ manic wunsch wart getân/ heiles | |
| nider hiet gevalt./ von dem selben sûse/ die Bêheim gewunnen grûse/ und erschrâken sêre:/ si wânten ir wær mêre;/ doch was | |
| daz er kêrte/ hinz dem Niwenhûse./ ob die Beier iht grûse/ ûf den strît heten?/ nein zwâre, si enteten./ ir houbtman | |
| die vermezzen,/ die dâ wâren gesezzen,/ den heiden pruoften grôze grûse:/ der meister von dem Tiutschen hûse/ mit sîner brüederschaft gemeine,/ | |
| walt sâ,/ dâ der Ladizlâ/ saz mit hûse./ darab grôze grûse/ des kunigs dienær gewunnen,/ die sich des versunnen,/ daz man | |
| strenge ruote,/ Wan ich hân so vrô gedingen,/ daz dîn griuse wunderbreit/ in mîns herzen huote/ niender mag gedringen./ //Ich wil | |
| div was gewesen lange/ in dem goteshouse/ des nahtes ane grouse,/ daz si sich niht envorhte,/ noch anders niht enworhte/ wan |