Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gotesdienest stM. (27 Belege) MWB Lexer Findeb.
| ez zuo dem tempelgewant, daz Aaron an truog in dem gotsdienst ob dem altar. in dem gewant machten si nâch gotes | |
| Wan och ſi do leider redelos vnde ſinnelos an dem gots dienſte warn worden, do verhanget och des got, daz der | |
| erkennet. Alſo mac der menſche deheine groʒe minne han ʒů gotiʒ dieneſte, der ſin niht enweiʒ, wie groʒe beʒeichenunge an gotiſ | |
| der completen ſúlen wir [34#’v] erfúllen, ſwaʒ wir an dem goteſ dieneſte allen den dac uerſument vnde ſulen vnſ gote beuelhin, daʒ | |
| mahtu merken, wie mit groʒer andath wir ſtan ſúlen ʒú gottis dieneſte. Ze alle erſt důt der prieſter drú ʒeichen uber | |
| lant ze lant,/ alz man ze messe list/ da der gocz dienst ist./ an ler wart nie sin genoz./ er arbait | |
| uffilen;/ Zu latine ist sij Latria genant/ Und zu dutsche Gods Dinst gewant./ Yre horn ist die anruffonge/ Das ir Got | |
| diu bezaichent diu hilig stæticheit. swelich sæliger mensch an dem gotes dienst stætich ist untz an sinen tot, dem hat got | |
| almæchtigen gotes widersten, mit gaistlichem $t gewaffen, mit dem heiligen gotesdienst, und schuͤln im widersagen $t mit worten und mit werchen. | |
| Da er die heidinen quelete./ die sunder ewe leueten./ an godes dienste wart er ir slagen./ Den ne muge wer nummer ver clagen./ | |
| und senfte wort lassen hellen, als es denn geschaffen ist. __Gottes dienst sol úch ob allen dingen bevolhen sin. __Ir sond | |
| vingerlîn, armegolt, schappel, sälter und elliu buoch diu ze gotes dienste hœrent, sideln unde laden die niht angenagelt sîn, tepich und | |
| sie ir regelen vaste halden unde daz sie in Gotes dienest tûn unde sî berihten $t mit den sacramenten. Sô man | |
| dî brûdere schuldich sint zu haldene. 8. Wie sie Gotes dienst sulen hôren. 9. Wie dicke sie imme iâre Gotes lîcham | |
| vurbaz mûten ungevellîche. 8. Wie sî sulen kumen zu Gotes dieneste unde daz hôren. /Die brûdere phaffen unde leigen sulen gemeinlîche | |
| leigen sulen gemeinlîche $t kumen tages unde nahtes zu Gotes dieneste unde zu ir gezîten, die phaffen durch daz sî singen | |
| von steten zu steten, sô mugen sî an dem Gotes dieneste unde an den venien sich gewert haben der, zu den | |
| die brûder in der firmerîen. Die anderen, die zu Gotes dîneste gênt, die ensulen ez niht lâzen âne urlop ires obersten. | |
| sal sîne stat vâhen vor der capellen, dâ er Gotes dînst muge gehôren, unde ob diekein brûder nahtes oder tages Gotes | |
| muge gehôren, unde ob diekein brûder nahtes oder tages Gotes dînest verslêfet, den sal der, der dâ nêhest bî im steit, | |
| im steit, ûfweken. Die selben ouch, dî dâ zu Gotes dîneste slâfent, die sulen, die dâ dî nêhesten sîn, weken. Diz | |
| pfaffen eintrehtic sulen sîn an Gotes dieneste. /An dem Gotes dieneste sal man sich nâch einer forme uber allen den orden | |
| nâch ze volgene, als verre man mac, an dem Gotes dînste unde vremede dinc, die zu unserem ordene niht gehôrent, underwegen | |
| sal sîne stat vâhen vor der capellen, dâ er Gotes dînest muge gehôren, unde ob dikein brûder nahtes oder tages Gotes | |
| muge gehôren, unde ob dikein brûder nahtes oder tages Gotes dînest verslêfet, den sal der, der dâ nêhest bî ime stêt, | |
| bî ime stêt, ûfweken. Die selben, die dâ zu Gotes dîneste slâfent, die sulen, die in die nêhesten sint, wecken. Diz | |
| und zů allen goͤttelichen dingen, es sint Gottes frúnt oder Gottes dienst oder was in angehoͤrt, wie ime darzů si und |