Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
got stM. (7085 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| enhân ich des niht, sô sol ich sîn enbern durch got und in gotes willen. Wil got geben, des ich beger, | |
| niht, sô sol ich sîn enbern durch got und in gotes willen. Wil got geben, des ich beger, dar ane sô | |
| ich sîn enbern durch got und in gotes willen. Wil got geben, des ich beger, dar ane sô hân ich ez | |
| ane sô hân ich ez und bin in wunne; enwil got niht geben, sô nime ich ez enbernde in dem selben | |
| geben, sô nime ich ez enbernde in dem selben willen gotes, als er enwil niht, und alsô nime ich enbernde und | |
| nemende. Wes gebristet mir danne? Und sicherlîche: eigenlîcher nimet man got enbernde dan nemende; wan sô der mensche nimet, sô hât | |
| envindet noch enweiz man niht, des man sich vröuwe, dan got und gotes willen aleine. Ouch ist aber ein ander trôst. | |
| enweiz man niht, des man sich vröuwe, dan got und gotes willen aleine. Ouch ist aber ein ander trôst. Hât der | |
| sol er des gewis sîn, ob er daz lîdet durch got gedulticlîche, sô hât er allez daz vor gote ze dem | |
| lîdet durch got gedulticlîche, sô hât er allez daz vor gote ze dem minsten, dar umbe er daz niht lîden enwölte. | |
| umbe sehs tûsent mark oder mê, sô hât er vor gote und in gote im behalten sicherlîche allez daz, dar umbe | |
| mark oder mê, sô hât er vor gote und in gote im behalten sicherlîche allez daz, dar umbe er den schaden | |
| zwein ougen verlorn werden’. Daz meinet ouch vil lîhte, daz got sprach: ’swer læzet vater und muoter, swester und bruoder, hof | |
| hundertvalt und êwic leben.’ Sicherlîche getar ich daz sprechen in gotes wârheit und bî mîner sælicheit, daz, swer durch got und | |
| in gotes wârheit und bî mîner sælicheit, daz, swer durch got und durch güete læzet vater und muoter, bruoder und swester | |
| und aleine dâ von, daz er noch niht lûterlîche durch got und durch güete aleine genzlîche gelâzen enhât vater und muoter, | |
| hât dér vater und muoter, swester und bruoder gelâzen durch got, der sie noch ûf erden vindet in sînem herzen, der | |
| der noch wirt betrüebet und gedenket und sihet an, daz got niht enist? Wie hât dér alliu dinc gelâzen durch got, | |
| got niht enist? Wie hât dér alliu dinc gelâzen durch got, der noch ahtet und anesihet diz und daz guot. Sant | |
| in ir selber swebende in sîner blôzen wîte: daz ist got. Wan, als ich oben gesprochen hân: diz und daz guot | |
| bruoders minner und mê und doch niht vellic werden von gote noch von güete. Doch nâch dem ist er guot und | |
| oben geschriben hân: künde ein mensche daz selbe nemen in gotes willen, als verre als gotes wille ist, daz menschlîche natûre | |
| mensche daz selbe nemen in gotes willen, als verre als gotes wille ist, daz menschlîche natûre den gebresten habe sunderlîche von | |
| wille ist, daz menschlîche natûre den gebresten habe sunderlîche von gotes gerehticheit von des êrsten menschen sünde, und ouch, ob daz | |
| ob daz niht enwære, er wölte es gerne enbern in gotes willen, sô wære im gar reht und würde sicherlîche getrœstet | |
| von minne der götlîchen gerehticheit, in der und nâch der got wil und sîn gerehticheit, daz der übeltætige getœtet werde, sicherlîche, | |
| er sich selben êwiclîche sælic machete und êwiclîche sehende werde got in sînem götlîchen liehte und in gote sich selben und | |
| êwiclîche sehende werde got in sînem götlîchen liehte und in gote sich selben und alle crêatûren. Aber ist ein ander trôst: | |
| güete. Ouch sol ein mensche gedenken in sînem leide, daz got die wârheit sprichet $t und gelobet bî im selben, der | |
| sprichet $t und gelobet bî im selben, der wârheit. Entviele got sînem worte, sîner wârheit, er entviele sîner gotheit und enwære | |
| worte, sîner wârheit, er entviele sîner gotheit und enwære niht got, wan er ist sîn wort, sîn wârheit. Sîn wort ist, | |
| blôz und îtel werden. Dar umbe, soltû götlîche vröude und got nemen, dû muost von nôt die crêatûren ûzgiezen. Sant Augustînus | |
| und mit nihte niht gemeine enhât, ennimet niht minner dan got selben in der wîte und vülle des wesens. Und bewîsent | |
| der ist enpfenclich alles geistes, und aller geiste geist ist got. Vruht des geistes ist minne, vröude und vride. Blôz, arm, | |
| umbe, wiltû ganze vröude und trôst haben und vinden in gote, sô sich, daz dû blôz sîst aller crêatûren, alles trôstes | |
| niemer rehten trôst. Sô dich aber niht trœsten enmac dan got, wærlîche, sô trœstet dich got und mit im und in | |
| aber niht trœsten enmac dan got, wærlîche, sô trœstet dich got und mit im und in im allez, daz wunne ist. | |
| und in im allez, daz wunne ist. Trœstet dich, daz got niht enist, sô enhâst dû weder hie noch dâ <trôst>. | |
| blôz, arm und îtel aller crêatûren die sêle ûf ze gote. Ouch ziuhet ûf in die hœhe glîchnisse und hitze. Glîchnisse | |
| danne, daz glîchnisse, geborn von einem, ziuhet die sêle in got, als er ist ein in sîner verborgenen einunge, wan daz | |
| hât der crêatûren und îteler ist aller dinge, diu niht got ensint, dar nâch nimet si got lûterlîcher und mê in | |
| aller dinge, diu niht got ensint, dar nâch nimet si got lûterlîcher und mê in gote und wirt vürbaz ein mit | |
| ensint, dar nâch nimet si got lûterlîcher und mê in gote und wirt vürbaz ein mit gote und sihet in got | |
| lûterlîcher und mê in gote und wirt vürbaz ein mit gote und sihet in got und got in sie von antlitze | |
| gote und wirt vürbaz ein mit gote und sihet in got und got in sie von antlitze ze antlitze als in | |
| wirt vürbaz ein mit gote und sihet in got und got in sie von antlitze ze antlitze als in einem bilde | |
| leides und pîn’. Dar umbe sprichet ouch und manet uns got in dem êwangeliô, daz wir biten den himelschen vater, daz | |
| kumet alles und aleine dâ von, daz er verre von gote ist und niht ledic der crêatûre, gote unglîch und kalt | |
| er verre von gote ist und niht ledic der crêatûre, gote unglîch und kalt an götlîcher minne. Noch ist aber ein | |
| niht klagen die tûsent mark, die verlorn sint. Dû solt gote danken, der dir hât gegeben tûsent mark, die dû verliesen | |
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