Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
anegin stM. (27 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| in sime sinne./ mit dem fvre diner minne,/ allis gutis aneginne,/ di mein miner zungin dv uerbrinne,/ di den herzen den | |
| leine!/ ////Reinich min herz van aller bosheit,/ Diͤ am herzen anegin entfeit!/ Gif mim herzen al reinicheit,/ Dat it ze dim | |
| werdicheit./ doch můʒ der götlicher sunnen schin/ al dines schines angin sin:/ al din dügde schinent van ime,/ de iͤ aleine | |
| brach,/ de dir gaf vröud ind sicherheit,/ diͤ dir van angin was gereit./ //Schön, nu schin bit aller macht,/ ind erl#;iuchte | |
| geschriven? we hord it sagen?/ wa wart it iͤ van angin mere,/ dat ein vrowe můder ind maget were?/ //Al der | |
| diͤ wunder, diͤ $’n geine sinne/ niͤ $’n vernamen van aneginne,/ diͤ got niͤ engel $’n liͤʒ verstan/ noch bit in | |
| ind rein sint al din sinne,/ du bis der reincheit aneginne./ ich mein den magtdům, de üvergeit/ ver al ander reinicheit./ | |
| mich,/ dů up ze begrifen mine sinne,/ vrow, diner vröuden aneginne!/ //Sal ich si heiʒen din of min?/ ich wen, si | |
| darup, darin uns Salomon/ saʒ bit groʒer otmuͤdcheide./ $’t was angin unser selicheide./ //Sin sitzen was sin otmuͤdcheit,/ diͤ engein herz | |
| unses hern barmherzicheit/ üver si al gemeinlich geit/ al van angin bitz an $’t ende,/ der herz dregt siner vorten bende./ | |
| sint diͤ wort, diͤ bit sim geiste/ got, aller wisheit aneginne,/ lerd enbinnen dins herzen sinne./ dit sint diͤ wort, diͤ | |
| der reinicheide./ //Darümbe sprach he, dat diͤ reinen,/ diͤ van angin got aleinen/ gemint hedden ind irn lichamen/ bit irm geist | |
| bůchen,/ wil wir it bit vliʒe sůchen./ //Den propheten van aneginne,/ den got hat erl#;iuchtet ire sinne,/ wand si einveldich ind | |
| an din minsam heilich leven./ ////Dat was dins levens gůt aneginne,/ dů du beseʒes dine sinne/ ind du bekandes dich ind | |
| dů ich nam der vlammen ware,/ diͤ is siner vlammen aneginne/ (dat is got self ind sine minne),/ so ducht mich | |
| dat got iͤ gezougend so groʒe minne/ einger creaturn van aneginne?/ //Darümb můst ich, gods minnerinne,/ god minne geven ümbe minne,/ | |
| doch nimt üverhant sine minne,/ wand si is miner minne aneginne./ //Alsus bin ich üver Seraphin kumen,/ ich bin allernest mim | |
| diͤ reinen,/ si heiʒent megde, diͤ ich meinen,/ diͤ van aneginne al ir leven/ gode genzlich hant begeven,/ diͤ sint gevolgt | |
| der reiner l#;iude,/ der allerliͤfster godesbrüde,/ der megde, diͤ van aneginne/ gedragen havent godes minne,/ diͤ versmeden diͤ wereltere,/ dat si | |
| diͤ rose diͤ bezeichent diͤ minne,/ si is aller blůmen aneginne,/ damit diͤ megde sint gekront./ dis schöne kron dem magtdům | |
| reine,/ dir volgent diͤ megde algemeine,/ du bis aller megde aneginne,/ diͤ megde sint durch godes minne./ //Dine lilje rucht so | |
| //O clemens, O pia/ //O dulcis MARIA!/ ////Vrow, miner vröuden aneginne,/ diͤ ich üver alle vrowen minne,/ so dir al gods | |
| Den ich diner guͤd geven ever nu,/ Wand min allererst anegin wers du;/ Du bis ouch min end, liͤf, suͤʒe Jhesu!/ | |
| herie/ der heiliger engele,/ die in godes andouge/ stent von aneginne./ propheten und apostolen/ und alle godes heiligen,/ die frowent sig | |
| doch gantz in dir selber?» «Du hast gesprochen von minem aneginne, nu sage ich dir werlich: Ich bin in der selben | |
| von miner ewekeit, wan ich ane ende bin und ane aneginne. <KAP><N>XXV</N>. Von dem wege pine ze lidenne gerne dur got</KAP> | |
| Von siben hande liebin gottes</KAP> <VERS>Dú rehte gottes minne het siben aneginne:/ Dú vroͤliche minne trit in den weg,/ die voͤrhtende minne |