Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gezogenlich Adj. (85 Belege) MWB Lexer Findeb.
| kuninc vn̄ den bischof,/ do neic her in gewisse/ harte gezogenliche./ her gruzte sie geistliche:/ des gnadeten ime die herren./ do | |
| urlob un̄ gíenc./ Díe brut ír dínc ane uíenc/ Vil gezog%-elíche./ Her euas der ríche/ Beualch díe magít athise./ Do scíet | |
| So wirdet der vil guot rat, $s die die werlt gezogenlichen hant,/ die gotes nie vergazen, $s do si ze wirtscefte | |
| liuten allen./ spotten unde schallen/ hôrt er vil und genuoc,/ gezogenlîche er daz vertruoc./ dô sach er in allen gâhen/ einen | |
| und als der keiser Fôcas/ mit sînen mannen für gie,/ gezogenlîche sien enphie./ ‘willekommen, lieber herre mîn.’/ er sprach ‘daz mac | |
| Eraclîus des enein wart,/ daz er ûf den himel steic./ gezogenlîche der herre neic/ dem hêren kriuze, dô erz sach./ zorneclîche | |
| $s den si volgeten,/ daz si denne sprâchen $s vile gezogenlîchen:/ /‘#.,Dîn scalch Jacob $s sante dir dise gebe guot,/ er | |
| er nescolte iz nieht verdagen./ /Joseph sprach dô $s vil gezogenlîcho:/ /‘Nû tuot is goume $s wie mir chom in troume,/ | |
| unze si den troum gehôrten./ Joseph sprach dô $s vile gezogenlîcho:/ / //‘Ich weiz mich bedûhte, $s dô ich mînes slâfes | |
| greve antwerte ime do/ unde wart vil inneclichen vro./ vil gezogentliche daz er sprach:/ ’ich ne weiz ob ich ez geschaffen | |
| den eren gut./ [zu den vr]ouwen sal er gerne gan,/ gezogentliche vor in [stan/ unde o]uch bi in sizzen./ zallen dingen | |
| mir groze not.’/ do sprach di[e vrowe] riche/ wider in gezogentliche:/ ’Rudolf, du b[ist mir] harte liep./ daz ne mach ich | |
| virwenentliche/ gegangen zu der kunigin./ willecůme hiez her sie sin./ gezogentliche sie in virsuchte;/ sie vragete ob her geruchte/ nider bi | |
| wil wol dar an versuchen mich.’/ er gieng fur siu gezogenliche./ er sprach: ‘ir herren sælden riche,/ ob ez mit urloup | |
| truc./ Medea her vur ginc;/ Iasone1n sie wol enpfinc/ Vil gezogenliche,/ Dar nach irn iegeliche1n./ Do Iason sie ane gesach,/ Ir | |
| ir kvnic gebot/ Zv werbene in disme riche,/ Daz werben gezogenliche/ Vn2de leiste1n irs herren gebot./ Vn2de getete ich ez, sam | |
| wir bite1n."/ "Ir bitet mit so gute1n site1n/ Vnd so gezogenliche,/ Ich tete bosliche,/ Ich en=leiste uwer bete."/ Er gelobete vnd | |
| verde."/ Den die rede ane ginc,/ Agome1nno1n ez enphinc/ So gezogenliche,/ Daz dehein sin gliche/ Daz baz enphange1n hete./ Er sprach: | |
| was herlich,/ Den ir gepard mynniklich./ Die zart und die gzogenlich,/ Des wunsches gehewr/ Enpfie vil abenteur./ Die werden vil die | |
| minnen/ sô wil ich des liedes beginnen./ daz scult ir gezogenlîche vernemen:/ jâ mac iuh vil wole gezemen/ ze hôren älliu | |
| daz trinken an ir gewæte flôz./ si stuont, naic im gezogenlîche./ duo ersmielte der cunic rîche./ $sDiu frowe îlte drâte/ wider | |
| er an daz bette kom slâfen./ si stuont, neic im gezogenlîche;/ duo sprach der kunic rîche:/ ‘nû lône dir got, frowe!/ | |
| gote niht genesen’./ $sÛf stuont der bâbes rîche/ vil harte gezogenlîche,/ mit scônem antluzze –/ der christenhait was er wol nuzze | |
| genædeclîchen bî/ ante tronum dei,/ und helfe allen den/ diez gezogenlîche vernemen,/ lebendigen und tôten,/ den genâde got der guote,/ der | |
| er halste unde kuste./ $sDô was diu ir mitwist/ vil gezogenlîch, wizze Crist,/ ain jâr unt ahte wochen;/ dô wart ain | |
| tugenthafte man,/ zuht und edel schein dar an./ er sprach gezogenlîche:/ ‘nû wizzet wærlîche/ daz ich mit rehten triuwen bin/ iuwer | |
| gehôrte sagen’./ /Des antwurt im diu frouwe dô,/ si sprach gezogenlîche alsô:/ ‘vil lieber friunt, daz sol geschehen./ ich wil dir | |
| sprach sie. Phariens wart zornig und unfro und antwurt im gezogenlicher dann im zu můt was: ‘Herre’, sprach er, ‘ich bin | |
| achden sinen huldin./ nihenis dinistmannis niwart min/ $p/ $p dinotin gizoginliche,/ also gibot Salomon dir richi./ //Sin dinist daz was vesti:/ | |
| so antwúrte ir etteswenne sin gotheit, da von trůg si gezogenlich ir herzeleit; und das was Marie_Magdalenen vil unbereit, wenne si | |
| scharpfer hůte dines herzen und solt dich uswendig schemmen mit gezogenlichem gelasse. Alle klage soltu barmherzeklich $t enpfahen und allen rat | |
| von dem viende mit in. Ich arbeite alle mine tage gezogenliche in nútzer <FOLIO>(158#’r)</FOLIO> vrucht mit inen. Ich wart verraten ime | |
| wegen/ der scœnen Kriemhilde. $s manegen küenen degen/ sah man gezogenlîche $s zer kirchen mit ir gân./ sît wart von ir | |
| kusten beide: $s daz wart durch zuht getân./ Dô sprach gezogenlîche $s Kriemhilt daz mägedîn:/ »ir sult zuo disen landen $s | |
| wol innen $s die helde küene unt gemeit./ Dô sprach gezogenlîchen $s der fürste Gêrnôt:/ »got weiz daz wol von himele, | |
| vil der recken $s dâ bî Guntheren vant./ Der künec gezogenlîche $s grüezen si began./ »sît willekomen beide, $s ir Hiunen | |
| tôt./ Volkêr der snelle $s mit sîner videlen dan/ gie gezogenlîche $s für Gotelinde stân./ er videlte süeze dœne $s und | |
| Hagene $s verrest rîten sach,/ zuo den sînen herren $s gezogenlîch er sprach:/ »nu sult ir snelle recken $s von dem | |
| eine was her Dietrîch, $s daz ander Hagene./ dô sprach gezogenlîche $s der recke vil gemeit:/ »daz iuwer komen zen Hiunen | |
| morgen mit im ezzen.’/ nû wart dâ niht vergezzen/ antwurt gezogenlich/ von Liehtenstein hern Heinrich:/ ‘swaz mîn herren wellen,/ ich und | |
| diu vart,/ und daz her bereitet wart,/ dô urloubt sich gezogenlich/ marcgrâve Friderich/ von der herzoginne./ ob diu in ir sinne/ | |
| sorge tuon bekant/ iwer manlîchiu hant."/ ___Gâwân der ellens_rîche/ bôt gezogenlîche/ nâch dirre bete sicherheit./ dô was mit rede aldâ bereit/ | |
| daz riet ir werdeclîchiu gir:/ diu süeze sælden rîche/ sprach gezogenlîche/ ___"bruoder, hie bring ich den degen,/ des du mich selbe | |
| allen gelich unterschide. so si danne wachsen beginnent, die dann gezogenlichen lebent und des richtumes vil vlizzich huͤtent, der gewizzen und | |
| sol sich vlizzen daz sein gedanch, siniu wort, siniu werch gezogenlich und recht sein, dar nach wes er dem notigen gůt | |
| lige ich ungerne tot.’/ Karl der riche/ der manete in gezogenliche:/ ‘Genelun, geswige min,/ la dise unrede sin./ du bist ein | |
| gezeme,/ ob ich ein roubere were.’/ Karl der riche/ sprach gezoͮgenliche:/ ‘ir irret iz allen disen tac,/ daz ich uůre unzůchte | |
| heiz in$/ sin herre don./ Also liupolt gisaz./ Der kůninc ge zůgeliche sprach./ ich han durch michele not./ nach dir gesant helet | |
| kuningin./ sie hiez sie wille c%-ume sin./ al geliche./ vn̄ neigen ge zvgenliche./ sich hof ein groz ge drank./ sie duchte seltsene daz gewant./ | |
| wille kume sin./ sie$/ neic in allen geliche./ vnde intfenc sie gezoginliche./ Do solden zvene grauin./ asprianis stangin intfahin./ da was so | |
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