Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gezît stFN. (50 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wart gekondierit mite/ Athis un̄ gayte/ So nie vor der gecite/ Iuncvrouwe, wen ich, wurde/ Mit spile und mit buhurde,/ Mit | |
| mvzze pflegen/ Waz woldet ir zv strite?/ Ir soltet uwer gezite/ Da heime singe1n alle tage./ Armer bleiche wissage,/ Vnseliger cappelan,/ | |
| dem bethuse qua1m./ Da was ein hochzit lobesam./ Bi den gezite1n/ Sie sahe1n dar zv rite1n/ Ritter vnd vrauwen./ Sie mochte1n | |
| sine1n schuldern ez im lac,/ Als man es zv den gezite1n pflac./ Vnder sine1n auge1n gar/ Ein schone ritter brunfar./ Alsus | |
| im gestreit,/ Der hup sich zv strite./ Bi der selbe1n gezite/ Not vnd quale/ Hup sich zv dem male./ Zv rante | |
| herren sie beginge1n/ Mit so|getane1n dinge1n,/ Der man in de1n gezite1n phlac./ Ez was ein harte schone tac,/ An daz eine,/ | |
| helena1m gwan./ Sines vetern tochter|man/ Wart hern orestes:/ Bi den gezite1n phlac ma1n des./ Bi der zit quam von crete/ Mit | |
| an ir mi1nne./ Mir stu1nden mine si1nne/ Sint zv alle1n gezite1n an sie./ Ich en=mochte ir vergezze1n nie./ Als ich ir | |
| vn2de sprach,/ Wie die fehe geschach./ Peleus bat zv eine1n, geziten/ Acastu1n mit im rite1n/ Vn2de sine ritterschaft/ Zv einer wirtschaft,/ | |
| mit der snure/ Begurt zuen beiden siten/ In den alden geziten;/ Do niemant volle minne truc,/ Duchte iz Got zu niren | |
| Unkunstigen luten:/ Gotes vurigen vuze/ Beduten die unsuze/ Diser jungesten gezit/ Uber alle die werlt wit,/ So di selige cristenheit/ Bekorunge | |
| vordamneten diet,/ Daz her gestillete niet/ Wen biz an Cristes gezit/ Und lange noch im sit/ An der cristenheite stuent,/ Wen | |
| otmutiges herzen!’/ Al der werlde leit vorsmerzen/ Nach der jungesten gezit,/ So tut Got, daz her nu quit:/ ‘Haldet mit lichtem | |
| gerichte/ Der stule des huses Davit.’/ Diz waz ein kumftic gezit,/ Wen daz gerichte wirdet noch,/ Und sprach iz kegenwertic doch./ | |
| bezzer daz geswigen./ Die cronen bezeichent gesigen./ Bi den alden geziten/ War zwene solden striten/ Durch ruem einen ewic,/ Eines lorboumes | |
| ware Crist,/ Der der werlde gelobet ist/ In den alden geziten’,/ Und heizet sich besniten/ Den juden durch ein exempel/ Und | |
| also vil,/ Daz her geruchet ane zil,/ Wen bi sinen geziten/ Uber al die werlt witen,/ Swa schatzes ie wart icht | |
| wart,/ Wen jene sint helde von art/ Noch den alden geziten:/ Sam sint in ander siten/ Die dutsch geslachten helde,/ So | |
| einen sprunc/ sô grôz und alsô wîten,/ daz bî keinen zîten/ nieman sô wîten sprunc gesach./ Tristan gienc hin. und daz | |
| geheißen Dyanen Lak. Dyana was koniginn zu Sicilien by Virgilius gezyten, der gůt auctor was. Da hielten sie die ungleubigen lut | |
| wenne sie wolten. Und alles das wart geseyt by Merlins gezyten, der glichet den propheten, wann er die koniginn von Engellant | |
| und ein ander da by was genant Dunsinays. By Eseuz gezyten, Patrices sunes, der byderbe was und fast resch, wart die | |
| der konig Artus lang zu Karduel was; und zu den geziten das er da was gefriesch man da wenig abenture. Das | |
| so uns die history saget, das von des koniges Salomonis geziten nie kein wiser furst geborn wart dann er was, noch | |
| des dodes, den wir můsten liden/ van unses vader Adams geziden./ //Den vrölichen vriden brechtes du,/ suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu,/ | |
| der jüden steine liden,/ als man dů plach in den geziden;/ du muͤsts dot sin, wand niͤman were/ an diner unschult | |
| Wie dú sele klaget, das si enkeine messe noch die gezit hoͤret, und wie got si lobet an zehen dingen <N>VI</N>. | |
| dem cristan geloͮben. Usser dem minsten bůche sol er sine gezit vom jare leisten únserm herren. Der erste meister, der dis | |
| spot./ Virbutit der waldindigir got./ Alsiz was witin./ Bi rotheres gecitin./ Do ne plac sin nie man./ Iz ne moste ime an | |
| nîde./ alle di volcwîge,/ sturme unde strîte,/ di von Darien gezîte/ al biz her sint geschît,/ di ne glîchen dar zô | |
| kumen tages unde nahtes zu Gotes dieneste unde zu ir gezîten, die phaffen durch daz sî singen unde lesen nâch den | |
| drûzehen $t pater noster sprechen unde vur iegelich der anderen gezîte siben pater noster âne die vespere, vur die sî nûne | |
| $t zal der pater noster sulen sî sprechen vur die gecîte unser vrowen, unde wanne der leigen brûdere genûge gelêret sint, swelcher | |
| urlobe des obersten mit den phaffen die tagecît oder die gezît von unser vrowen an den salmen unde an anderen dingen, | |
| ewangelium liset unde die laudes singet, unde zu unser vrowen gezîten sulen stên die gesunden unde in ir betehûseren sulen sî | |
| hûs sint, die sulen zu der messe unde zu den gecîten, als ez wol gecimet, mit ir roclînen dînen. 26. Daz | |
| capelleres. /Dâ man ûze liet, dâ sal der capellere die gecît zu rehter cît heizen lûten, nône unde vespere sal der | |
| oder kundet, daz die brûdere $t kumen sîn, unde andere gecît sal der prîster aneheben nâch der gewoneheit. 64. Wie die | |
| priester sprichet pater noster vor der metten unde vor den gecîten, sô sal man sîn an der venien, biz er sprichet: | |
| aber daz man ez niht ensprichet noch zu den anderen gecîten des tages vor den collecten, sô enveniet man niht zu | |
| collecten gar sal man venien unde alle wege, sô die gecît ûz sint, sô sal man eine venie sûchen, biz ein | |
| zu der collecten respice. An dem karvrîtage, sô man die gecît anhebet, sô sal man venien unde zu dem pater noster | |
| vrîtages zu vesperen niht venien noch des morgens zu den gecîten. Unde sô man nûn leccien hat, sô sal man vor | |
| loss kuͤnlich uf mich varen, ussgenomenlich die die zů irme gezite verbunden sint, anders so ist alles gebet des mundes rehte | |
| alle die uͤbungen vollebroht, werg und wise, die von Adams geziten geopfert sint und noch súllent bitz an den jungesten dag; | |
| welle oder wie gros oder gůt es schine, usgenomen das gezit alleine die das schuldig sint von ordenunge der heiligen kilchen; | |
| von ussen? ___Och, vil liben swestern, súllent ir úwer [111r] gezit mit grosser erwirdikeit singen oder lesen und mit zů gekertem | |
| mit italen und mit unnútzen gedenken und die in minem gezite und gebette, die ich solte fúr komen han mit gůten | |
| und ein hertze und ein sele, also in der apostolen geziten waz: alle ding worent under in gemeine. Enmaht du dis | |
| ere/ vnde hulfe ouch der sele./ Iz wirbit in diesen geciten/ ein gewoneheit witen:/ gnvͦge irdenkint in lvgene/ vnde uůgent die |