Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

genüegede stF. (22 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Eckh 5:34, 16 sô enist niemer wârer lust noch swîgen noch rast noch genüegede. Und dar umbe sprechent die meister: gewerden des viures ist
Eckh 5:42, 14 und behegelich bin’, wan âne zwîvel, got enminnet nieman mit genüegede und lûterlîche, der niht gotes sun enist. Wan minne, der
Eckh 5:115, 8 ein noch wesen noch got noch rast noch sælicheit noch genüegede. Bis ein, daz dû got mügest vinden! Und wærlîche, wærest
Lucid 159, 4 fróden, alſe ſich ſelben. Da iſt uollú fróde mit allerſlahte gnůgede ane alle dúrfte. //Do ſprach der iunger: Nu heſtu min
Pilgerf 4067 leben finden mast/ Das er wol mochte fasten/ Bij große gnuͤgde und wol lyden durst./ Du magst auch wol finden sust/
Seuse 48,19 dis welt so recht erbetselklich geborn, daz ich in aller genuͤgde so reht grossen gebresten můss liden!» Do er in diser
Seuse 49,26 geschah kúrzlich hie na, daz er na gewonheit in grosser genuͤgde mengerley trankes einen turstigen mund ab tische hat getragen. Do
Seuse 111,20 komen waz und muͤd waz, dez wolt er im selb gnuͤgd an schlafen han gestatet und [48#’v] wolt die jungfrowen ze
Seuse 166,9 menschen jaget arg wisen zu sůchen? Daz ist gesůchd einer gnuͤgde; die vindet man allain in dem lassene, nút in den
Seuse 228,18 in zit nie vand, daz ist: ein rehtes widerlegen nah genuͤgde an kunnenne und vermugenne und einem begirlichen wellenne eins reht
Seuse 245,9 wesens einvaltigen blozheit. Und in dem gegenwurfe vindet si denne genuͤgde und ewig selikeit; und ie abgescheidner lediger usgang, ie vrier
Seuse 274,8 nechste versůchet. Swenne oͮch din begirde hat ein turstiges heischen, genuͤgde und lust in úte ze sůchenne, daz dir gar lustlich
Seuse 489,5 der enkummet zů dem vatter nit. Dis pruͤfent eben alle genuͤgede, alle bevindunge, alle verstentnisse und alles lieht und aller underscheit.
Tauler 10,20 uz dem er solte, daz ist der licham in aller genuͤgede und unordenunge; die moge, daz meinen wir die neigunge der
Tauler 16,28 welte zů Gotte, e er denne alle die lúste und genuͤgede uzgetribe; wan daz můs von not sin, daz alles daz
Tauler 17,6 bitterkeit. Nu moͤchte man sprechen: wie mag der mensche one genuͤgede gesin diewile er in der zit ist? Mich hungert, ich
Tauler 47,33 ersten das sint weltliche hertzen, die iren lust und ir genuͤgede nement in den creaturen und in den sinnen, und domitte
Tauler 53,9 mit voͤlleclichem munde in daz wasser und trincket mit gantzer genuͤgede, wie er mag; also tůt der mensche, also er sich
Tauler 58,33 bilde ingeleit hat, und inne besitzen solte do alle sine genuͤgede und sine woͤle angelit. Lieben swestern, dis ist alleine das
Tauler 127,1 besessen mit den creaturen und verhenget das mit minnen und genuͤgede, sú sint welicher kunne in ertriche daz sú sint, lebende
Tauler 127,3 ware sache enist. Kinder, alles daz do der mensche sinneliche genuͤgede an sůchet oder minnet, das ist alles tegeliche súnde, und
Tauler 151,20 das die wollust durch gat geist und nature. Und die genuͤgde, der trost und das bevinden das gat unsprechlichen úber aller
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