Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gëlt stnm (162 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| und von der künftigen welt,/ dâ uns ist bereit daz gelt/ nâch übel und nâch guote,/ daz merke in dînem muote."/ | |
| daz sol ich dir hie gelten sô,/ daz dû des geltes wirdest vrô./ wis mit vreuden sunder leit!/ dîn klage, dîne | |
| brâhten in daz lant./ dise trügehafte welt/ unde ir trügelîchez gelt/ und ir unstætez rîche/ soltû bezeichenlîche/ bî dirre stat merken | |
| iuch danne enpfâhen/ in diu êwigen gezelt./ dirre brœden welte gelt/ heizet er daz übele guot,/ daz uns dort vil gnâden | |
| sîn kint,/ und dar zuo sînen hœhsten rât./ diu triuwe gelt von rehte hât./ //Ich sol gên im triuwe hân,/ sît | |
| gemüete/ vil nâch sô sêre erglüete,/ daz er ir minnen geltes jach/ vil nâch, swenn er sie anesach./ wan daz ze | |
| tet unreht,/ daz machet er mit rehte sleht./ swer umbe gelt gevangen lac,/ daz gelt er balde vür in wac./ swaz | |
| er mit rehte sleht./ swer umbe gelt gevangen lac,/ daz gelt er balde vür in wac./ swaz er guotes ie gewan,/ | |
| Geslagen wite uf das velt./ Das si mit nide soͤlchú gelt/ Von ain ander namen/ Und gen an ander kamen/ Gastliche | |
| wart berait/ Nach kúneclicher richait,/ Er kam uf hoher minnen gelt/ Flogierent úbers velt $[*1*walopierinde MW$]/ Gen dem verswigenden stumben dan./ | |
| in han verderbet, wer er nit endrunnen; sú buten gross gelt úber in, swer in brehti lebent oder toden. Dis und | |
| in disem walde und anderswa, und nimt in denn ir gelt und gewand, und schonet niemans uf ertrich. Der hat mich | |
| sol úch nit lassen.» Er waz fro und nam daz gelt und hiess win und korn kofen. Und got half in | |
| nam, und fůr us in daz land und teilte daz gelt, als er im gelopt hate, hin und her, wa er | |
| an, dú ime schedlich waren. Der heti gern daz selb gelt gehabt, und do im daz nit mohte werden, do widerseit | |
| den brůder mit grossem ungunst, daz er in daz selb gelt och nit alles liess werden. Und ward jemerlich hier umb | |
| daz wir dir dienen und so reht bœs ist dîn gelt,/ und dîn valscher, arger lôn $s ze jungest ouch so | |
| aller herren herre kumet/ mit zorne und er uns eischet gelt,/ So wirt daz reht vil kurz gedrumet./ daran gedenke, brœdiu | |
| herren mîn,/ si hânt nach êren ie verzert ir huoben gelt:/ ir hânt ir kleider und ir ors vil manigez gefüeret | |
| würket, diu ist verdienet, alse diu egede dar abe gât. /Gelt von mülen unde von zöllen unde von münzen unde von | |
| verdienet. Jâret ez sich aver nâch den rehten zinstagen, daz gelt des guotes hât ez verlorn, $t unde niht daz guot. | |
| nimet die fruht dar abe. Hete auch der herre lâzen gelt des kindes lant, ê ez sich gejâre, der herre behaltet | |
| sol nemen sîn verdientez $t guot in dem lêhen. /Allez gelt von eiern unde von vogetlemmern daz sol man verdienen ze | |
| er aller beste mac. //Swer guot hât daz er umbe gelt hin lât daz man ez bûwe, wil der den verkêren | |
| allen den guoten diu umbe wîngülte stânt, ist man des geltes schuldic ze geben ûf dem in der wîse, daz man | |
| man ein gemachet spitâl wolde geben dem hûs mit sînem gelde, dâ mochte der landescommendûr mit dem râte der witzegesten brûdere | |
| daz hûs habe entphangen unde wie er lâze ez an gelde unde an schulde. 8. Welche ambehtlûte man mit dem capitele | |
| hûs habe entphangen $t unde wie er ez lâze an gelde unde an schult. /Des capiteles bullen, dî sal man behalten | |
| clager zu gehaben, daz ist reht. <E>Ist daz iemen in gelt gevallet einem oder me luten, git der iemen sin gůt | |
| man an guten rossen gert./ si sint vil wol ir geltes wert.#.’/ er sprach: #.,nu la mich verstan,/ wie ietsliches si | |
| der můz mirz gelten harte wol./ ez ist wol hohes geldes wert./ swer ez erchennet und sin gert,/ der muz mir | |
| unreht gut gewinnent/ und daz zesere minnent,/ swie si dem gelte wider stan,/ si werdent geltes niht erlan./ daz ist nach | |
| dienet der walt und daz velt./ einer hat von chorn gelt;/ dem stecket sam dem hunde/ diu semel in dem munde./ | |
| tů,/ und schamt sich des vil selten?/ der sundet zallen gelten./ er tůt, sam der geborget vil/ und nimmer niht vergelten | |
| pris./ vnd daz dvͥ kvͥneginne de Arabis/ gewunne mvͦt von geltes lone,/ ob si gelazzen het der heiden krone,/ daz ander | |
| wer,/ der pflag Hves vnd Samson/ mit ganzer lieb: dvrch geltes lon,/ des wart ir hie gepflegen baz./ der Markis nv | |
| pris./ vnd daz div kuͤngin der Arabys/ gewuͤnne wirde vnd geltes lon,/ ob si dort gelazen hete zwo krone,/ daz ander | |
| wer,/ der pflag Hues vnd Samson/ mit gantzer liebe: durch geltes lon,/ des wart ir hie gepflegen baz./ der Markis nu | |
| alse ir gervͦchet./ min tr#;iuwe liebe svͦchet/ gein_vͥ dvrch tr#;iuwe geltes lon.’/ do sprach der grave von Naribon:/ ‘min svn_vͥ beiden | |
| leben unde tôt,/ hirte unt lebendigez brôt,/ tou unde bluome,/ gelt unde ruowe,/ wênic unde michel,/ vor allen sunden sicher,/ beidiu | |
| sich <des> wolte werjen,/ den ersluogen die scherjen,/ die daz gelt enpfiengen/ unt fur die fursten giengen/ mit cinslîchem horte./ si | |
| mac man schouwen wer daz velt/ behabt durh der minne gelt./ er hât nû liute ein teil verlorn,/ und ist der | |
| dâ was der minne urbor verhert,/ mit sîme tôde ir gelt verzert./ Thesereiz der geprîste,/ sîn herze in alsô wîste:/ wart | |
| nôt,/ ie dâ gein Karels lôt/ wolt er wegen bereitez gelt./ wîngarten, boume, gesætez velt,/ alle die wisen unt die heide,/ | |
| der prüever walten/ mit vride und mit geleite,/ und des geltes wern bereite./ dô sprach ich ‘sun, wie stêt dir daz?/ | |
| allez daz er ie verlôs,/ dâ vür er si ze gelte kôs./ ir minne im sölhe helfe tuot,/ daz des marhcrâven | |
| rîche und arme, swen ich mac./ uns ist erschinen der geldes tac,/ daz wir Pînelles tôt/ sulen klagen mit der getouften | |
| bî im/ geflôriert mit maneger koste./ der getouften tjoste/ umbe gelt wart von in genomen./ mit Halzebiere was ze orse komen/ | |
| rinc vür sîn gezelt:/ dâ gap er mit dem tôde gelt/ umbe den burcgrâven Kîûn./ den rach Heimrîches sun/ Billîch: er | |
| sô grôz,/ dâ von der Schampâneys lac tôt./ daz selbe gelt hin wider bôt/ Rennwart der unverzagete/ ze vuoz snellîchen jagete,/ | |
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