Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîchnisse stFN. (194 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| êrst wirt swanger, wenne si zuo gevæht diu pild und geleichnüss aller bekantleicher ding und diu pild antwürtend ir die fünf | |
| und lindez bedäut ainen vorchtigen menschen. des nem wir ain geleichnüss an dem hasen und an dem hirzen. aber kraus hâr | |
| leib unserr frawen ân alleu mail, und dem zuo ainer geleichnüss spricht diu geschrift, daz würm würden auz dem rainen himelprôt, | |
| diu pflanzung der rôsen in Jericho.’ nu prüef die herzenminnicleichen geleichnüss. Jericho ist als vil gesprochen, sam die lêrær der hailigen | |
| fuorent wan kainerlai ander korn, und daz ist durch die geleichnüss, die si habent mit menschleicher art. daz prôt, daz kümt | |
| ist pach oder der pach ist prunn. daz mag ain geleichnüss sein von der götleichen drivaldichait, dâ der vater und der | |
| gerit similitudinem./ di sele ist gemachet so man seit/ zu glichnis aller wisheit/ und hat an ir daz ist gewisse/ ouch | |
| und an den propheten von Jherusalem habe ich gesehen ebrechis glichnisse und den weg der lugene. und di hende der snoden | |
| eyn gestalt eynis mezzingis, und uz sinim mittil virir tyre glichnisse. und dis was ir gestalt adir angesichte, einis menschen glichenisse | |
| ging vor syn antlitze adir vor sich hin. ouch das glichenisse irir antlize was [191#’b] eynis menschen antlitze und einis lewen | |
| si und wantin sich nicht, wen si gingin. und daz glichnisse der tyer und ir angesichte was als glymmindir vuerkolin und | |
| waz als des meris angesichte und der virir was ein glichnisse. und ir angesichte und ir gewurchte was, als ab ein | |
| was der geist des lebins in den redirn. und ein glichnisse einis firmamentis was obir dem houbte der tyer als ein | |
| irim houbte, was als ein angesichte einis saphirinsteinis einis tronis glichnisse. und uf dem glichnisse des tronis was eyn glichnisse als | |
| ein angesichte einis saphirinsteinis einis tronis glichnisse. und uf dem glichnisse des tronis was eyn glichnisse als ein angesichte einis menschen | |
| tronis glichnisse. und uf dem glichnisse des tronis was eyn glichnisse als ein angesichte einis menschen do bobene. unde ich sach | |
| die hant des herren. und ich sach, und set: eyn glichnisse als einis angesichtis eynis vuers, von synen lendin und nyderwert | |
| eynis schinis [200#’a] und eyn gesichte eynis mezzyngis. und ein glichnisse einer hant uzgeract irwuschte mich mit deme hare minys houbtis. | |
| hy tuen. ich ging hynin und sach, und sehet, alle glichnisse der slinginden wurme und unlust der tyer und alle [200#’b] | |
| cherubin, was als eyn saphyrenstein, und als eyn gestalt eynis glichnisses eynis gesezes irschein obir in. und er sprach zu dem | |
| linwot. [202#’b] der nam is und ging uz. und eyn glichnisse eynis menschen hant irschein undir den cherubin undir irim gevydere. | |
| redir als eyn gesichte eynis crysolitensteines und ir angesichte eyn glichnisse der vire, als do eyn rat ist mitten in dem | |
| eynis iczlichen, und vyer vlogil waren eynem iczlichen. und eyn glichnisse einer hant einis menschen was undir iren vlogen. und das | |
| einer hant einis menschen was undir iren vlogen. und das glichnisse irir antlitze waren di antlitze, di ich sach by dem | |
| und geverwete rittirshubin uf iren houbtin, der vurstin gestalt und glichnisse aller sone von Babylonien und des landis der Chaldeen, in | |
| und sweig. und set, do rurte mine lippe als ein glichnisse einis menschensonis, und ich tet uf minen munt und wart | |
| und habe gesichte mannichveldeget, in der propheten handelunge ist min glichnisse entworfen. aleine Galaad ein apgot, idoch rasen si ane not, | |
| in gemacht einen got, gegozzen von irem silber als ein glichnisse der apgote, iz ist zumale ein gewurchte der wercmeister. denne | |
| got noch ruye geben noch genade tun. want bi deme glichnisse des vuers, von deme er spricht, daz iz gesant sulle | |
| ir vntugenden gereinit werde, d%/v ander $t daʒ ſi gottiſ gelichnvſt teilhaft werde. Swie ſi aber mvͤʒe fúrderen aller tvgende flis, | |
| wir fúrderlicher wider braht ze der erkantnvſſe gottis [vnde ſiner gelichnvſte vnde ze der enphindvnge ſiner minne], die wir mit den | |
| vnde zvͦ wem dv dich mit minne twingeſt, in des gelichniſte wirſt dv zehant von der minnen geſelleſchaft verwandelt’ [, alſe | |
| andehteclichen betten, [vnde beſl%/vz die t%/vr,] das dv alle lipliche gelichniſte von dem hercen ſchiebeſt [vnd in lutere virſtantniſte got mit | |
| vnd wie vol genaden. Da virgent alle die ſchatten liplicher gelichniſte, die anders weder wachende noch in dem ſlaffe vns niemer | |
| gotte vnd alleine d%/v gottis craft wurket da die gottis gelichniſte $t in der reinen ſele. Wan ſwie dv ſele nach | |
| sêle ûf ze gote. Ouch ziuhet ûf in die hœhe glîchnisse und hitze. Glîchnisse gibet man dem sune in der gotheit, | |
| gote. Ouch ziuhet ûf in die hœhe glîchnisse und hitze. Glîchnisse gibet man dem sune in der gotheit, hitze und minne | |
| sune in der gotheit, hitze und minne dem heiligen geiste. Glîchnisse $t in allen dingen, sunderlîche mê und ze dem êrsten | |
| dem êrsten in götlîcher natûre, ist geburt des einen, und glîchnisse von einem, in einem und mit einem ist ein begin | |
| der blüejenden, hitzigen minne. Ein ist begin âne allen begin. Glîchnisse ist begin von dem einen aleine und nimet, daz ez | |
| sô ist von nôt wâr, als ich gesprochen $t hân: glîchnisse und hitzige minne ûfziuhet und leitet und bringet die sêle | |
| himel und in der erde’. Sô spriche ich danne, daz glîchnisse, geborn von einem, ziuhet die sêle in got, als er | |
| überbildet, als sant Paulus sprichet, alsô spriche ich nû von glîchnisse und von der minne hitze: wan nâch dem, daz iht | |
| ez ie glîcher dem, dar zuo ez jaget. Und wan glîchnisse $t vliuzet von dem einen und ziuhet und locket von | |
| herre in dem wîssagen Isaias und meinte, daz kein hôch glîchnisse und kein vride der minne engenüeget mir, biz daz ich | |
| weder viure noch holze an keiner wermde noch hitze noch glîchnisse, biz daz viur gebirt sich selben in daz holz und | |
| der wârheit, daz diu verborgen kraft der natûre hazzet verborgenlîche glîchnisse, als verre ez in im treget underscheit und zweiunge, und | |
| Und dar umbe hân ich gesprochen, daz diu sêle in glîchnisse hazzet und ennimet niht glîchnisse als in ir und durch | |
| gesprochen, daz diu sêle in glîchnisse hazzet und ennimet niht glîchnisse als in ir und durch sie, sunder si minnet sie | |
| Und dar umbe spriche ich: alle die wîle daz noch glîchnisse wirt vunden und erschînet zwischen viure und holze, sô enist | |
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