Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

geistlich Adj. (552 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BdN 366, 32 auch guot wider die huosten, diu von hitz kümt der gaistleichen gelider: wenn man den diadragant zerlæt in warmem gerstwazzer und
BdN 372, 3 der nasen habt, daz sterkt daz hirn vast und diu gaistleichen gelider, wan si hât die kraft ze sterken von irm
BdN 372, 11 pezzernt auz irem siehtum, die schüllent muskât kewen, daz diu gaistleichen gelider gesterkt werden, daz herz und diu leber und andreu
BdN 379, 36 kreften, die sich in ir form drückent, reht sam ain gaistleich form oder ain ebenpild ains geminten dinges, daz in den
BdN 393, 12 si sint guot für der lebern verschoppen und für der gaistleichen gelider apostem, sam diu prust ist und andreu gelider. der
BdN 417, 8 für den durst wider die dürren huosten, diu von der gaistleichen gelider krankhait kümt, und für des leibes twanch. nim psillensâmen
BdN 449, 14 der daz leipleich gesiht kreftigt, bedäutt den gelauben, der daz gaistleich gesiht sterkt. aber ich hân in unserr frawen geleicht in
BdN 449, 18 selb tugent, diu ze latein temperantia haizt, kreftigt leipleichz und gaistleichz gesiht. //VON DEM JACHANT. /Jacinctus haizt jâchant. der stain ist
Brun 5172 als di muter uns birt vleischlichen/ also werde wir geborn geistlichen/ in dem wazzere mit worte kraft./ di rede ist me
Brun 8591 hemelstigen/ der sinne hin zu gote krigen./ daz sint di geistlichen lute,/ daz sage ich uch zu dute./ wen an irre
Brun 10569 daz lazen zemen,/ waz wir vleischlichen vornemen,/ daz sulle wir geistlichen vorstan./ di selbe rede wil ich hie lan/ und wil
Brun 11489 trank schenken./ der kern, ab ich daz bedute,/ bezeichent uns geistliche lute,/ wen den in der jungesten zit,/ also uns di
Brun 12355 grat,/ also ich dir zeige und wise,/ ist der sele geistliche spise,/ di si irvullet und irquecket,/ daz si nicht vleischlich
DvAPatern 28 dv allenthalben gegenwůrtich seist, so wonestv eiggenlicher doch in den geistlichen mvͤren, in den hiligen hertzen, die dem schoͤnen himel sich
DvAPatern 69 mvͤgen geheizzen, mit hilichlichem leben, vnd nach dinem hiligen geist geistlich vnd hilich wesen, daz sin stativ wonvnge in vns werde,
DvAPatern 76 ein ist hie in dirre werlt. Daz ist daz inner geistlich riche in den reinen hertzen, in den alle di willen,
DvAPatern 82 fvͤrsten vnd die chneht den rihtarn, also svln in dem geistlichen riche in der sele die obristen chrefte dir, himlischer vater
DvAPatern 98 in dinen chvnchlichen eren. Zvͦ chom vns din rich hie geistlichen mit aller tvgent vnd gnaden geistlicher gabe, vnd zvͦ dem
DvAPatern 100 wider varn mach, er hab sin hertze hie ze einem geistlichen riche geordent. __Zvͦ chom vns ovch din rich, himelischer vater,
DvAPatern 175 libe vnd an sel geben sol, bediv liplich sin vnd geistlich, daz wir si mit des libes sinne enphinden vnd mit
DvAPatern 186 bi dir ewichlichen werden niezzen. __Daz ander brot ist div geistliche speise dines hiligen geistes, von der wir gantz chraft vnd
DvAPatern 196 rvrvnge vnd enphindvnge, also flivzzet vns von Ihesv Cristo alliv geistlichiv tvgent vnd gnade in alliv div gelider der christenheit, div
DvAPatern 219 genvhtsam ist der vntvgent meltvnge vnd ein hagel der [242#’r] geistlichen fleizzvnge vnd der tvgent. __#s+Et dimitte nobis debita nostra, sicut
DvAPatern 300 vnd iamer, vrevnt vnd veint, richtvͦm vnd armvͦt vnd ovch geistlichiv gnade vnd alliv dinch in dirre werlt– deu sint vns
DvAPatern 445 wir aber vmb zerganchlichiv dinch biten, daz tvͦn wir vmb geistlich fvͤrdervnge (als vmbe fride vnd gvͦt weter vnd vmb gesvnt
DvAPatern 447 ze not bedvͤrfen), daz wir dester rinchlicher mvgen vns an geistlichen dingen vnd tvgenden gevͤben– also doch ob ez gotes wille
DvAStaff 19 ſelen] denne mit anderen gůten wercken. Swes vns gebriſtit an geiſtlichen oder an anderen dingen, ſo keren wir ʒe dem gebette
DvAStaff 36 [vnſ ʒe einer lere, das wir daʒ herce in die geiſtlichen hoͤhe rihten, ſo wir betten wellen]. Da vone was %)och
DvAStaff 40 dritte ſache iſt, wan in deme gebette lvterlicher erkennit der geiſtliche menſche, ob er vf nimet oder abe nimit, alſe in
DvAStaff 114 von einer pine der alten ſ%/vnden, das wir niht haben geiſtlicher wunnen, $t da mit wir an gotte alſo geſteteget ſin,
DvAStaff 132 ſele, die wile ſi hie ellende iſt, dar vs ir geiſtlich $t leben ſchephen, bis das ſi kome da hin, da
DvAStaff 307 ſele an diſem $t vierden grate in einem lvteren liehte geiſtlicher verſtantniſte vnde gottis heinlicher erkantniſte [, d%/v den blinden hercen
DvAStaff 405 contemplatiws, $t ſwie man doch dicke nenne contemplatio ein iegelich geiſtlich geſiht von geiſtlicher dinge trahtvnge mit des hercen %)ogen. Da
DvAStaff 568 himelſchen ſelikeit, der ſi ieze ein vil lúzel in dem geiſtlichen zuke gechliche geſmacket $t habent. Da von sprach Dauid der
Eckh 5:221, 4 ein minnewerk ze würkenne, $t dâ man sîn nôt hât, geistlîchen oder lîplîchen. Als ich mêr gesprochen $t hân: wære der
Eckh 5:223, 4 des getrœstet und enbirt durch got, ez sî lîplich oder geistlich, daz vindet $t er allez in gote, als ob daz
Eckh 5:237, 3 und gewinnet eine grôze sicherheit; und dâ von kumet ein geistlîchiu vröude, diu die sêle erhebet ûz allem leide und jâmer
Eckh 5:253, 9 vil werke getân, dâ mite er meinte, daz wir im geistlîchen süln nâchvolgen und niht lîplîchen. Und dar umbe sol man
Eckh 5:273, 6 niht aleine an ûzwendigem niezenne, ez liget ouch an einem geistlîchen niezenne mit begirlîchem gemüete und in einunge in andâht. Diz
Eckh 5:296, 3 gewarne, dar umbe nimet er uns dicke beidiu lîplich und geistlich guot; wan daz eigen der êre ensol niht unser sîn,
Eckh 5:419, 13 ist des menschen innerkeit. Nû solt dû wizzen, daz ein geistlîcher mensche, der got minnet, gebrûchet $t der sêle krefte in
Eckh 5:421, 2 vernünftiges âne bilde. Doch wizze, daz got von einem ieclîchen geistlîchen menschen muotet, daz er in minne mit allen kreften der
Eckh 5:431, 5 diu bilde und einiget iuch mit formelôsem wesene, wan gotes geistlîcher trôst ist zart; dar umbe wil er sich niemanne erbieten
Eckh 5:431, 10 Ez enmac kein vleischlîcher und lîplîcher trôst niemer gesîn âne geistlîchen schaden, ’wan daz vleisch begert wider den geist und der
EnikFb 1931 ouch durch die kristenheit/ zuo dir komen mit sicherheit./ herre, geistlîcher vater mîn,/ mac ez in dînen hulden sîn,/ so erbarm
Eracl 5295 lêrte/ den glouben der kristenheite./ der herre an sich leite/ geistlich gewæte./ durch sîne guottæte/ leit er dar nâch michel nôt./
Erinn 315 nicht belîben./ diu laster sul wir vertrîben,/ si benement uns gäistlîch zuht,/ si sint der sêle miselsuht,/ si rîchsent almäiste an
Gen 1069 wizzen $s daz er in scolt under slieffen/ vaterliches erbes, $s geistliches lîbes./ durch daz er in sô under gruob $s sô ward
Gen 2581 rîche.’/ /Jacob dûht in sînen gebâren $s den chunich ein geistlich man./ / /Duo frâgte er in von sîneme altere, $s
Gen 2902 der sêle edele,/ den dienet got ze flîzze $s mit geistlichem imbîzze./ /Er gesizzet ime werde $s mit in ze merde,/

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