Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gedulteclich Adj. (51 Belege) MWB   Findeb.  

Eckh 5:23, 14 er des gewis sîn, ob er daz lîdet durch got gedulticlîche, sô hât er allez daz vor gote ze dem minsten,
Eckh 5:58, 12 er sich her nâch baz und gibet mir. Ich sol gedulticlîche bîten, sunderlîche, als sîn gâbe von gnâden ist und unverdienet.
EnikWchr 13339 erbarmen/ über mînen lîp vil armen,/ sô lîd ichz vil gedulticlîch./ herr, gip mir wan dîn himelrîch.’/ __Dô der leidic Sathan/
HeslApk 17390 sie die Gots gebot/ [132#’v#’b] Durch keine not vormiden/ Und geduldiclichen liden/ Swaz in zu lidene geschicht/ (Swelcher die wunder dan
HvBurg 2790 armen er geben hat/ Das ewige reiche,/ Leident sy es gedultichleiche./ Die armuet ist ir vech fewer,/ Es were in schade,
HvBurg 4697 wer/ Und nicht so gar sw#;aer/ Ob er es litt gedultikleich,/ Gern und froleich,/ Wan es doch muest sein./ Er sprach:
HvBurg 5063 wirt darumb ze lon/ Gegeben dew ewig kron.’/ __Do sprach gedultikleich/ Die sel gar sittikleich:/ ‘Du pist ze schul auch gewesen!/
HvBurg 6279 wol mocht rechen,/ Wolt er sein freunt gesprechen,/ Und das gedultikleich vertrait/ Durich mich, nicht von zaghait,/ So maniger spricht, er
Mechth 7: 32, 10 manigvaltekliche. Darnach als wir hie únsere pine dankberlich enpfahen und gedulteklich liden, darnach sol gottes heligú pine lúhten und schinen in
MF:Reinm 12: 4, 7 guot, daz ich ie gesach, sô guot gebite./ swer die gedulteclîchen hât,/ der kam des ie mit vröiden hin./ alsô dinge
MF:Reinm 15: 5, 2 rede der liute tuot mir wê,/ da enkán ich niht gedulteclîchen zuo gebâren./ nu tuont siz alle deste mê:/ si vrâgent
Mügeln 307,8 got es gerne gabe tut./ lieblich sin antlitz unde frut,/ geduldiglich und midet zorn./ es wirt unfruchtbar nach dem zeichen gerne,/
Parz 548,18 schifman./ Lischoysen fuorte Gâwân/ mit im dannen ûf den wâc:/ gedulteclîch ân allen bâc/ man den helt des volgen sach./ der
PrBerthKl 5, 60 hat min ſweſter vbel gehandelt einen tach, daʒ han ich gedultichlichen geliten.’ Nv ſich, ſpricht vnſer herre, ich wil dir ein
PrMd_(J) 342, 18 danne got sîn?" Dô sprach s$. Andrêas: "Nû virnemit mich geduldiclîche; ich sage dir die tougene unt die gnâde des heiligis
PrMd_(J) 342, 24 deme boume des heiligen chriuces. ditz soltes dû virnemen vil geduldeclîchen unde gelouben an den almehtigen got." dô sprach Egêas: "Ich
PrOberalt 59, 36 daz schuͤln wir merchen. ern zurnt niht, er sprach vil gedultichlich: ‘non in solo pane; der mensch lebt alein des protes
PrOberalt 60, 17 der unrein geist iht verlait. unser herre der antwurt aver gedultichlich: ‘ez ist geschriben, du ensolt dinen herren, den almæchtigen got,
Rol 5788 in;/ er sagete in uon dem gotes riche./ uil harte geduldicliche/ rachten si uf ir hente./ in allen uir ente/ uielen
RvEBarl 14220 hiez in allen zwîvel lân./ //Alsus lebeter, daz ist wâr,/ gedulteclîche vier jâr:/ sîn ende nâhen dô began./ der reine gotes
RvEBarl 14329 nam sîn leben ein ende./ von disem ellende/ vuor er gedulteclîche./ zuo dem gotes rîche/ wart er mit himelvreuden grôz/ brâht
RvEBarl 15170 gedultic was der ie,/ daz er gar sîn gemüete/ an gedulteclîche güete/ und niht an anderz kêrte,/ als in sîn güete
RvEBarl 15478 rîcheit armder sich,/ daz er dich machte rîche./ dien im gedulteclîche,/ wan der weltlîchen arbeit/ wirt schiere ein ende ûfgeleit;/ der
RvEBarl 15620 gelouben dîn./ hilf im in sînen kurzen tagen/ daz joch gedulteclîche tragen/ dînes gebotes, herre got,/ und lêre in stæten dîn
RvEBarl 15752 diu ich dir hân geseit:/ würdestû ze rîche,/ daz dû gedulteclîche/ die rîcheit kundest niht vertragen./ dû soldest billîcher sagen/ gote
Seuse 85,30 worten ald wisen berlich gehandelt, daz du daz nit allein gedulteklich lidest, du můst dir selb als gar under gan, daz
Seuse 86,9 mit im geredet und berlich missboten. Do sweig er vil gedulteklich und wolte es da mit gnůg han lassen gesin. Do
Seuse 90,15 us dringen einer gůter lere, daz wir erbetseligú menschen dest gedultklicher liden und unser liden in gotes lob dest baz kunnin
Seuse 102,26 senden, dú er frúntlich von got sol enphahen und sú gedulteklich liden.» //XXXV. #s+Kapitel.#s- Von den ersten bilden und lere eins
Seuse 134,9 liep Cristus, der nie súnd getet. Mer als Cristus sich gedulteklich erzogte und sich hielt in sinem lidene als ein senftes
Seuse 145,3 enpfah liden willeklich; an den mitlesten stůnd also: trag liden gedulteklich; an den obresten stůnd: lern liden cristfoͤrmklich. __Dis minneklich gesiht
Seuse 161,24 kunt dú nagende gelassenheit, daz er sich in den tod gedulteklich git, wan es anders nit mag sin. Dú gelassenheit ist
Seuse 192,20 dem geiste. Daz #s+ander#s- bild daz ist: sich willeklich und gedulteklich dar biten ze lidene die unzallichen mengi aller der widerwertikeit,
Seuse 236,7 heilig #s+Jeremias!#s- Zarter herr, nu zúrn nit, und hoͤr es gedultklich! Herr, sú sprechent also: wie inneklich suͤze din minne und
Spec 115, 14 unde angeſt lident in dirre werlt durc got unde daz gedulteclichen toͮnt, die gewinnent den ewigen lôn. Zaller iungeſt kût er,
Spec 125, 13 unde ſwaz in iemen ze leide tæte, daz ſi daz gedulteclichen uertroͮgen; alſ wil der genadige Chriſt, daz wir biderbe ſîn
Spec 141, 7 da ivn niemen genemen mac. Die armen ſculen ir armoͮt gedulteclichen tragen; darumbe enphahent ſi daz ewige lon. Daz almoͮſen, daz
StatDtOrd 96,25 daz sî gerne unde vlîzeclîche rât sûchen unde gûtes râtes geduldeclîche volgen, wende man liset in den bîspruchen: dâ ist heil,
Teichn 373,60 den lauten dort/ dw daz zwivalt lon enphiengen,/ daz ſew gedultichleichen giengen./ in wurd hie der werlt lon/ und auch dort
Vät 572 Daz dirre gute mensche phlac/ So menlicher stetekeit/ Und so gedulticlichen leit/ Sin grozen armut./ Er wolt in mit valscher glut/
Vät 12714 er also lange sich/ Untz er in nider gar gesluc./ Gedulteclich daz im virtruc/ Der brudere demute./ Ir antlitze, ir gemute/
Vät 13881 ist ein engel vor Gote./ Er hat in minem gebote/ Gedulteclich die lenge/ Gedienet in grozer strenge,/ Daz er nie hat
Wernh A 270 %<æ,/ mit vasten tet er im wæ./ menschliche chrankheit/ er gedultechlichen lait/ in einer senften weise./ er tailte sine speise/ vn̄
Wernh A 1240 den andren erhůb,/ daz si ane trůb/ mit grozzer arebeit/ gedultechleichen leit/ gepresten vnder in./ nieman moht ir sin/ errechen noch
Wernh A 3362 grozzer guͤte/ luzel in daz můte:/ swes div vrowe gewůk,/ gedultichlich er daz vertrůk./ Die weil er vnder wegen was,/ do
WernhMl 585 ungebærd es pflag/ Und was senfte nacht und tag,/ Swigende gedulteklich./ Niemer es entrainete sich/ Und hielt so grosse rainekait/ Wider
WernhMl 5281 stunt,/ Das Gottes flůch úber sú kunt.’/ Ihesus der swaig gedulteklich/ Und machte doch sin werk fúr sich,/ Das es benút
WernhMl 10214 der tot!’/ __Als Ihesus laid unschuldeklich,/ Also laid er och gedulteklich,/ Und als ain lamp nie sinen munt/ Getet er uf
WernhMl 10956 grossen pin,/ Die du so gar unschuldeklich/ Hest und so gedulteklich;/ Der úns von hymel kam har nider/ Das du die
WernhMl 10992 sprachent: ‘troͤste dinen můt,/ Vil liebú swester, und din lait:/ Gedulteklich mit troste baid/ Siner nachenden urstende,/ Dú dir git laides

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