Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gâbe stF. (384 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zen Hiunen $s vil harte hêrlîche sint./ Allez daz der gâbe $s von in wart genomen,/ in ir deheines hende $s | |
| Ir hiez diu marcgrâvinne $s eine lade tragen./ von friuntlîcher gâbe $s muget ir hœren sagen./ dar ûz nam si zwelf | |
| ich gewest diu mære«, $s sprach dô Hagene,/ »daz iu gâbe solden $s bringen degene,/ ich wære wol sô rîche, $s | |
| $s het ich mich baz verdâht,/ daz ich iu mîne gâbe $s her ze lande hete brâht.«/ »Nu sult ir mich | |
| dâ lobte, $s des wil ich abe gân,/ durch niemannes gâbe $s verliesen mînen lîp./ jâ wil uns verleiten $s des | |
| besaz./ sît dô sluoc in Dancwart, $s daz er der gâbe gar vergaz./ Si sprach: »du solt mir helfen, $s herre | |
| zuo den Düringen $s unt ze den von Tenelant:/ »die gâbe sol enpfâhen $s iuwer deheines hant/ von der küneginne, $s | |
| von in kiesen den tôt./ Von geheize unde ouch von gâbe $s man mohte wunder sagen./ si hiez golt daz rôte | |
| spîse $s ich in güetlîchen bôt/ und gap in mîne gâbe: $s wie sol ich râten in den tôt?/ Die liute | |
| mîne mâge, $s ob ir uns liezet leben./ der hêrlîchen gâbe, $s dô ir uns brâhtet her/ in Etzeln lant mit | |
| gunde«, $s sprach Rüedegêr der degen,/ »daz ich iu mîne gâbe $s mit vollen solde wegen/ alsô willeclîchen, $s als ich | |
| got, her Rüedegêr«, $s sprach aber Gêrnôt,/ »der vil rîchen gâbe. $s mich riuwet iuwer tôt,/ sol an iu verderben $s | |
| unde stæte, $s hêrlîch und guot./ ich wæne sô rîche gâbe $s ein recke nimmer mêr getuot./ Unde welt ir niht | |
| ougen $s von heizen trähen rôt./ ez was diu leste gâbe, $s die sît immer mêr/ gebôt deheinem degene $s von | |
| wære $s und swie herte gemuot,/ ja erbarmt%..e im diu gâbe, $s die der helt guot/ bî sînen lesten zîten $s | |
| »daz ist mir inneclîchen leit.«/ »Nu lôn$’ ich iu der gâbe, $s vil edel Rüedegêr,/ swie halt gein iu gebâren $s | |
| ich$’n kans niht an gesehen mêr./ Nu mag iu iuwer gâbe $s wol ze schaden komen,/ sît ir mir mîner vriunde | |
| wendet iuch her umbe, $s vil edel küene man./ iuwer gâbe wirt verdienet, $s sô ich aller beste kan.«/ Ê daz | |
| im schiere $s der ritter küene unde guot./ Die Rüedegêres gâbe $s an hende er hôhe wac:/ swie wunt er zem | |
| Gotelinde man./ Jane wart nie wirs gelônet $s sô rîcher gâbe mêr./ dô vielen beide erslagene, $s Gêrnôt und Rüedegêr,/ gelîch | |
| verwüestet wær sîn lant,/ doch kunde Gahmuretes hant/ swenken sölher gâbe solt/ als al die boume trüegen golt./ Er teilte grôze | |
| solt/ als al die boume trüegen golt./ Er teilte grôze gâbe./ sîne man, sîne mâge/ nâmen von im des heldes guot:/ | |
| dâ wart daz varnde volc vil geil:/ die enphiengen rîcher gâbe teil./ ___lât si rîten, swer dâ geste sîn:/ den gap | |
| mîdet./ die dolte ein wîp durch triuwe:/ des wart ir gâbe niuwe/ ze himel mit endelôser gebe./ ich wæne ir nu | |
| wol sô gehiure,/ rîch an koste stiure/ wirt dir mîn gâbe undertân./ dêswâr ich solz ungerne lân./ du solt unz morgen | |
| mac mir des harnasch werden niht,/ ine ruoch wer küneges gâbe giht./ //sô gît mir aber diu muoter mîn:/ ich wæn | |
| freude stiez."/ ___"ir wært ein künec unmilte,/ ob iuch sölher gâbe bevilte./ gebtz im dar," sprach Keye sân,/ "und lât in | |
| rîterschaft,"/ sprach Artûs ûz triwen kraft./ ___der knappe iedoch die gâbe enphienc,/ dâ von ein jâmer sît ergienc./ dô was im | |
| daz niemen dinne wære/ der tjostierens gerte./ "der künec mich gâbe werte./ ich sagte, als du mir jæhe,/ wiez âne danc | |
| sô vertân/ daz es mîn tôrheit danc sol hân."/ ___die gâbe enpfienc der degen guot./ dô streich er von dem munde’z | |
| hiez./ ___wie diu hôchzît ergienc,/ des vrâgt den der dâ gâbe enpfienc:/ und war dô männeglîch rite,/ er hete gemach odr | |
| sich der schifman./ ___mit lachendem munde er sprach/ "sô rîche gâbe ich nie gesach,/ swem si rehte wære/ zenpfâhen gebære./ doch, | |
| clâre Amfortas/ minne und freude erwendet was,/ der mir die gâbe sande,/ dô forht ich die schande./ Clinschore ist stæteclîchen bî/ | |
| reht nu tuot,/ hêr, diu lêrt iuch helenden muot./ disiu gâbe ist mir ouch ê gesant/ von des werden küneges hant./ | |
| sît iwer starkiu nôt/ ist worden wendec âne tôt,/ Sîn gâbe stêt in iwer hant:/ dise burc unt diz gemezzen lant,/ | |
| rede der wâre),/ swer dise âventiure erlite,/ daz dem sîn gâbe wonte mite./ swaz er gesach der werden/ ûf kristenlîcher erden,/ | |
| tages wære bewart./ frou Bêne ûz Gâwâns hende nam/ d’êrsten gâbe ûz sîme rîchen krâm,/ swalwen, diu noch zEngellant/ zeiner tiwern | |
| wolde lebn./ sarjande, rîter, frouwen,/ muosn enpfâhn und schouwen/ sîne gâbe sô grœzlîche,/ daz si sprâchen al gelîche,/ in wær diu | |
| künec Lôt./ der fürste ouch si vil gerne nam:/ diu gâbe minne wol gezam./ ___Artûs was frouwen milte:/ sölher gâbe in | |
| diu gâbe minne wol gezam./ ___Artûs was frouwen milte:/ sölher gâbe in niht bevilte./ des was mit râte vor erdâht./ nu | |
| ersehn./ mir wære ein laster hie geschehn,/ schied ich vor gâbe hinnen vrî./ swaz hie varndes volkes sî,/ die warten alle | |
| hinnen vrî./ swaz hie varndes volkes sî,/ die warten alle gâbe an mich./ Artûs, nu wil ich biten dich,/ deiz den | |
| tage ûzs heidens her/ wart ze Jôflanze brâht,/ sô grôzer gâb wart nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz | |
| sô grôzer gâb wart nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz half immer mêr des lant./ ieslîchem man nâh | |
| lant./ ieslîchem man nâh mâze sîn/ wart nie sô tiuriu gâbe schîn,/ al den frouwen rîche prêsent/ von Trîande und von | |
| wære des gemant,/ ob er ie von sîner hant/ enpfienge gâbe rîche,/ daz er nu dienstlîche/ sîne triwe an im geprîste/ | |
| von Carcobrâ/ und al die sîne wurden dâ/ mit rîcher gâbe heim gesant./ Cundrî dâ grôziu mære bevant:/ boten wârn nâch | |
| sante ime dô ein guldîn crûce unt ein andere kuniclîche gâbe unt hiez sie varin zû sende Nicolâo, daz sie ime | |
| ein in diser werlt, so der arm suntær von der gab des almæchtigen gotes von sinen suͤnten erstet und daz recht | |
| drie chuͤnig die chomen von ent der werlt mit ir gaben und an betten in und heten grozze lieb zů im. | |
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