Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gâbe stF. (384 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

NibB 1704,1 zen Hiunen $s vil harte hêrlîche sint./ Allez daz der gâbe $s von in wart genomen,/ in ir deheines hende $s
NibB 1706,2 Ir hiez diu marcgrâvinne $s eine lade tragen./ von friuntlîcher gâbe $s muget ir hœren sagen./ dar ûz nam si zwelf
NibB 1740,2 ich gewest diu mære«, $s sprach dô Hagene,/ »daz iu gâbe solden $s bringen degene,/ ich wære wol sô rîche, $s
NibB 1740,4 $s het ich mich baz verdâht,/ daz ich iu mîne gâbe $s her ze lande hete brâht.«/ »Nu sult ir mich
NibB 1794,3 dâ lobte, $s des wil ich abe gân,/ durch niemannes gâbe $s verliesen mînen lîp./ jâ wil uns verleiten $s des
NibB 1903,4 besaz./ sît dô sluoc in Dancwart, $s daz er der gâbe gar vergaz./ Si sprach: »du solt mir helfen, $s herre
NibB 2068,2 zuo den Düringen $s unt ze den von Tenelant:/ »die gâbe sol enpfâhen $s iuwer deheines hant/ von der küneginne, $s
NibB 2130,1 von in kiesen den tôt./ Von geheize unde ouch von gâbe $s man mohte wunder sagen./ si hiez golt daz rôte
NibB 2159,4 spîse $s ich in güetlîchen bôt/ und gap in mîne gâbe: $s wie sol ich râten in den tôt?/ Die liute
NibB 2180,3 mîne mâge, $s ob ir uns liezet leben./ der hêrlîchen gâbe, $s dô ir uns brâhtet her/ in Etzeln lant mit
NibB 2181,2 gunde«, $s sprach Rüedegêr der degen,/ »daz ich iu mîne gâbe $s mit vollen solde wegen/ alsô willeclîchen, $s als ich
NibB 2184,2 got, her Rüedegêr«, $s sprach aber Gêrnôt,/ »der vil rîchen gâbe. $s mich riuwet iuwer tôt,/ sol an iu verderben $s
NibB 2185,4 unde stæte, $s hêrlîch und guot./ ich wæne sô rîche gâbe $s ein recke nimmer mêr getuot./ Unde welt ir niht
NibB 2197,3 ougen $s von heizen trähen rôt./ ez was diu leste gâbe, $s die sît immer mêr/ gebôt deheinem degene $s von
NibB 2198,2 wære $s und swie herte gemuot,/ ja erbarmt%..e im diu gâbe, $s die der helt guot/ bî sînen lesten zîten $s
NibB 2201,1 »daz ist mir inneclîchen leit.«/ »Nu lôn$’ ich iu der gâbe, $s vil edel Rüedegêr,/ swie halt gein iu gebâren $s
NibB 2217,1 ich$’n kans niht an gesehen mêr./ Nu mag iu iuwer gâbe $s wol ze schaden komen,/ sît ir mir mîner vriunde
NibB 2217,4 wendet iuch her umbe, $s vil edel küene man./ iuwer gâbe wirt verdienet, $s sô ich aller beste kan.«/ Ê daz
NibB 2220,1 im schiere $s der ritter küene unde guot./ Die Rüedegêres gâbe $s an hende er hôhe wac:/ swie wunt er zem
NibB 2221,1 Gotelinde man./ Jane wart nie wirs gelônet $s sô rîcher gâbe mêr./ dô vielen beide erslagene, $s Gêrnôt und Rüedegêr,/ gelîch
Parz 53,17 verwüestet wær sîn lant,/ doch kunde Gahmuretes hant/ swenken sölher gâbe solt/ als al die boume trüegen golt./ Er teilte grôze
Parz 53,19 solt/ als al die boume trüegen golt./ Er teilte grôze gâbe./ sîne man, sîne mâge/ nâmen von im des heldes guot:/
Parz 101,4 dâ wart daz varnde volc vil geil:/ die enphiengen rîcher gâbe teil./ ___lât si rîten, swer dâ geste sîn:/ den gap
Parz 116,20 mîdet./ die dolte ein wîp durch triuwe:/ des wart ir gâbe niuwe/ ze himel mit endelôser gebe./ ich wæne ir nu
Parz 149,21 wol sô gehiure,/ rîch an koste stiure/ wirt dir mîn gâbe undertân./ dêswâr ich solz ungerne lân./ du solt unz morgen
Parz 149,30 mac mir des harnasch werden niht,/ ine ruoch wer küneges gâbe giht./ //sô gît mir aber diu muoter mîn:/ ich wæn
Parz 150,12 freude stiez."/ ___"ir wært ein künec unmilte,/ ob iuch sölher gâbe bevilte./ gebtz im dar," sprach Keye sân,/ "und lât in
Parz 150,27 rîterschaft,"/ sprach Artûs ûz triwen kraft./ ___der knappe iedoch die gâbe enphienc,/ dâ von ein jâmer sît ergienc./ dô was im
Parz 153,28 daz niemen dinne wære/ der tjostierens gerte./ "der künec mich gâbe werte./ ich sagte, als du mir jæhe,/ wiez âne danc
Parz 270,5 sô vertân/ daz es mîn tôrheit danc sol hân."/ ___die gâbe enpfienc der degen guot./ dô streich er von dem munde’z
Parz 397,8 hiez./ ___wie diu hôchzît ergienc,/ des vrâgt den der dâ gâbe enpfienc:/ und war dô männeglîch rite,/ er hete gemach odr
Parz 546,12 sich der schifman./ ___mit lachendem munde er sprach/ "sô rîche gâbe ich nie gesach,/ swem si rehte wære/ zenpfâhen gebære./ doch,
Parz 617,9 clâre Amfortas/ minne und freude erwendet was,/ der mir die gâbe sande,/ dô forht ich die schande./ Clinschore ist stæteclîchen bî/
Parz 634,7 reht nu tuot,/ hêr, diu lêrt iuch helenden muot./ disiu gâbe ist mir ouch ê gesant/ von des werden küneges hant./
Parz 659,3 sît iwer starkiu nôt/ ist worden wendec âne tôt,/ Sîn gâbe stêt in iwer hant:/ dise burc unt diz gemezzen lant,/
Parz 659,10 rede der wâre),/ swer dise âventiure erlite,/ daz dem sîn gâbe wonte mite./ swaz er gesach der werden/ ûf kristenlîcher erden,/
Parz 663,16 tages wære bewart./ frou Bêne ûz Gâwâns hende nam/ d’êrsten gâbe ûz sîme rîchen krâm,/ swalwen, diu noch zEngellant/ zeiner tiwern
Parz 666,13 wolde lebn./ sarjande, rîter, frouwen,/ muosn enpfâhn und schouwen/ sîne gâbe sô grœzlîche,/ daz si sprâchen al gelîche,/ in wær diu
Parz 730,10 künec Lôt./ der fürste ouch si vil gerne nam:/ diu gâbe minne wol gezam./ ___Artûs was frouwen milte:/ sölher gâbe in
Parz 730,12 diu gâbe minne wol gezam./ ___Artûs was frouwen milte:/ sölher gâbe in niht bevilte./ des was mit râte vor erdâht./ nu
Parz 785,11 ersehn./ mir wære ein laster hie geschehn,/ schied ich vor gâbe hinnen vrî./ swaz hie varndes volkes sî,/ die warten alle
Parz 785,13 hinnen vrî./ swaz hie varndes volkes sî,/ die warten alle gâbe an mich./ Artûs, nu wil ich biten dich,/ deiz den
Parz 786,22 tage ûzs heidens her/ wart ze Jôflanze brâht,/ sô grôzer gâb wart nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz
Parz 786,23 sô grôzer gâb wart nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz half immer mêr des lant./ ieslîchem man nâh
Parz 786,26 lant./ ieslîchem man nâh mâze sîn/ wart nie sô tiuriu gâbe schîn,/ al den frouwen rîche prêsent/ von Trîande und von
Parz 821,7 wære des gemant,/ ob er ie von sîner hant/ enpfienge gâbe rîche,/ daz er nu dienstlîche/ sîne triwe an im geprîste/
Parz 822,17 von Carcobrâ/ und al die sîne wurden dâ/ mit rîcher gâbe heim gesant./ Cundrî dâ grôziu mære bevant:/ boten wârn nâch
PrMd_(J) 346, 23 sante ime dô ein guldîn crûce unt ein andere kuniclîche gâbe unt hiez sie varin zû sende Nicolâo, daz sie ime
PrOberalt 22, 28 ein in diser werlt, so der arm suntær von der gab des almæchtigen gotes von sinen suͤnten erstet und daz recht
PrOberalt 23, 26 drie chuͤnig die chomen von ent der werlt mit ir gaben und an betten in und heten grozze lieb zů im.

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