Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
engel stM. (801 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| und was er mir wisse. Eya, do sprach der liepliche engel mit himmelscher stimme: «Es ist der boͤsosten túfeln einer, den | |
| alles klar, und ie ze siben stunden koment die heligen engel zů dem lichamen mit lobelichem sange, der lutet alsus: Helig, | |
| us disem ellende; so volget ir oͮch vil manig schoͤne engel. In der himmelporten koment #.[zesammene die zwene gelieben#.], $t got | |
| ze stunden; hie von meret sich der heligen und der engeln wunne. Owe, so wir aber in grosse tegeliche súnde sinken, | |
| sinken, so erloͤschet únser schoͤne himmelbliken; $t so gerent die engel und die heligen bittent an únsern lieben herren, das wir | |
| nach; also sint si hútte da, morne sint si der engelen gesellen. $t Alsus so vart únser gegenwúrtekeit us und in | |
| uf si fúrholtz und stroͮwe und verbrennet si also. Der engel geleitet Enoch und Helyam us dem paradise. Die clarheit und | |
| rúwen und zehen hande nutz und von dem wege der engelen und der túfelen <N>II</N>. Von zweigerleie pine und vierleie nutz | |
| erwelunge <N>XXIX</N>. Nach gottes zuge were der mensche als ein engel, eb er dem volgete, und von der bosheit des túfels | |
| rúwe und zehen hande nútze und von dem wege der engelen und der túfelen</KAP> Es ist drier hande rúwe, da mit | |
| in vegefúr und in der helle sint, das die hohsten engel, Cherubin und Seraphim, der minnenden sele muͤssent heimlich sin und | |
| zů der verweneten sele in disem armen libe, wan der engel und dú minnende sele sint von gotte ein ganzú nature | |
| edel schin harnider, das si von minnen blikkent wider. Die engel, die úns in dem toͮffe werdent gegeben, die moͤgent nit | |
| das er noch in beitunge was der himelschen ere. Vier engel fůrten in úber alles unwittere in dem ersten himele und | |
| vil seliger, warumbe vuͤre du nit zehant mit disen wunneklichen engelen ze himmele?» Do sprach er aber alsus: «Die ere ist | |
| allem dem, das ich von dir habe.» Do trat der engel Gabriel har nider in einem himelschen liehte. Das lieht bevieng | |
| himelschen liehte. Das lieht bevieng die jungfroͮwen alumbe und der engel hatte alsolich gewete, das ich des gelich in ertrich niergen | |
| oͮgen, do stůnt si uf und erschrak. Do si den engel ansach, do vant si ir gelichnisse der kúscheit an sinem | |
| oren und rihte uf ir sinne. Do grůste si der engel und kúndete ir got<FOLIO>(88#’v)</FOLIO>tes willen. Sinú wort dú warent bekeme | |
| das kint moͤnschliche und sin můter vroͤwete sich helekliche. Die engele sungen gotte einen lobesang. Die hirten kamen, si sůchten und | |
| gewan. Do si vluhen in Egyptenlant, do hatte si gottes engel umbevangen mit eime himelschen liehte, das der túfel nit wiste, | |
| unverschuldet, so gehoͤrt er nit zů der helle, wand nie engel noch mensche wart ane schulde verduͤmet; so ist er alleine | |
| bewaren. <KAP><N>XXIX</N>. Nach gottes zuge were der mensch als ein engel, eb er dem volgete, und von der bosheit des túfels</KAP> | |
| das enkein herze moͤhte getragen. So were er als ein engel alle zit minnenklich mit gotte vereinet in allen dingen, so | |
| und alle dine viende, noch me: alle dine vrúnde, menschen, engel, heligen; nu, eb alle die personen sprechen koͤnden, wolten und | |
| zwoͤi scharen in einer procession, $t das waren jungvrowen und engel. Die jungvrowen bezeichent tugende, da ein mensche gotte mitte gedienet | |
| bezeichent tugende, da ein mensche gotte mitte gedienet hat; die engel bezeichent ein rein leben, da der mensch got mit gevolget | |
| <N>XXXII</N>. Wie vier gelich moͤgen werden gotte, Sante Marien, den engeln und heligen <N>XXXIII</N>. Von dem scharpfen capittel, da der bilgerin | |
| Von dem gegenblike gottes in dem menschen und in die engele. Fúnf ding hinderent die schrift</INHALT> <KAP><N>I</N>. Wie ein prior oder | |
| grosse ertzengel die vorten si zwúschen inen, und der lútzeligen engel was vil úber menschen zal. Do vragete ich si, wie | |
| nit geschaffen die erden noch den himmel, du gibest den engeln nit das ewig leben, du enhast den menschen nit gemachet | |
| Des vúres vunken die sint gevlogen, das sint die heligen engele. Des vúres blikken die sint komen, das sint alle gottes | |
| hat. <KAP><N>XXXII</N>. Wie wir glich werden gotte, Sante Marien, den engelen und den heligen</KAP> Alse vil als wir minnen barmherzekeit und | |
| wir guͤtlich, minnesam, vridesam sin, also vil glichen wir den engeln, die nie<FOLIO>(124#’r)</FOLIO>mer arglich tůnt. Also vile als wir heleklich leben | |
| Von dem gegenblike gottes in den menschen und in die engele. Fúnf ding hindernt die schrift</KAP> Ir wellent, das ich fúrbas | |
| wider in die hohen majestat, da si usgevlossen hat. Der engel gegenblik ist fúrig minnenclar, wan si habent grosse liebin zů | |
| gestat. Dú ware gottes minne hat die selben craft an den engelen, die si an den menschen hat. Das wir mit arbeiten | |
| allen tugenden und ze jungest mit dem pinlichen tot. Die engele werdent an der cronen nit gesehen, darumb das si nit | |
| Do stůnt ein bi mir, der was glich einem grossen engele; den vragete ich, wie das were, das sich die selen | |
| dir kemen?» Do wisete sich únser herre, das er der engel was, der bi mir stůnt, und sprach: «Wiltu hie in, | |
| alleine bi únserm herren.» In dem gedanke sach si zwen engel bi ir stan, die waren also ahtber alse irdenische vúrsten | |
| vroͮwe, liebú Maria,/ das du bist ein gesellin der heligen engelen hie und in gottes riche./ Ich gruͤsse dich vrowe, liebú | |
| úber alle irdensche stimme. Die gedult singet allerschoͤnost úber aller engelen choͤre, wan die engel habent kein gedult, wan si kein | |
| Die gedult singet allerschoͤnost úber aller engelen choͤre, wan die engel habent kein gedult, wan si kein pine enpfindent. Dis haben | |
| verclagent nu sanfte alles we und alles leit. Min heligen engele sont úch dienen, mine heligen sont úch eren, die můter | |
| minnen vri. In sinem jungesten ende so koment die heligen engele und enpfahent die reinen selen mit unzellicher liebin in himelscher | |
| nach vorhte ich die ufstigunge des homůtes, der den werdesten engel <FOLIO>(157#’r)</FOLIO> us dem himmelriche warf. Ich voͤrhte oͮch den sclangen | |
| sin rich besitzen. Das himmelrich neiget sich mit allen heligen engelen mit wunnenklicher helikeit; wan das si sint und lebent, das | |
| úns sin riche hat gegeben. <KAP><N>LVIII</N>. Von Sante Gabriel</KAP> Helig engel Gabriel, gedenk min. Miner gerunge botschaft bevilhe ich dir. Sage | |
| er můs sich selber in miner selen wunden legen. Helig engel Gabriel, gedenk min. Dise minnebotschaft bevilhe ich dir. Swer got | |
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