Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
aleine adv_k (650 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| můder $’s wisen Jhesu!/ du lerds si manich heimlicheit,/ diͤ alein wist dine heilicheit./ du erl#;iuchtes der apostoln sinne,/ wis ind | |
| //Dis dragent eine kron alsamen,/ si dragent ein schöne kron aleine,/ si enis engeinen l#;iuden gemeine/ dan den reinsten godes brüden,/ | |
| in got diͤ megtliche sinne,/ dat si irn liͤven minnen aleine,/ der andrer minnen ruͤrt si $’n geine,/ an diͤ, diͤ | |
| an warn ouch andre l#;iude reine,/ sin můder weres du aleine./ //Ümb dat gemach, ümb diͤ raste,/ diͤ du dů gefs | |
| noch nacht?/ //Wiͤ schins du, godes můder, da,/ da du alein bis god als na,/ dat engeine creat#;iure/ dich scheit van | |
| slahte ser iz van dir quam,/ als iz godes kinde alleineme gezam./ //Van der sunnen geit daz dageliet,/ si newirdet umbe | |
| daz du dunkelere niet./ nog bewollen ward din megedlicher lif,/ allein gebære du daz kint, heiligez wif./ //Sint du daz kint | |
| bit den blumen/ erounede die mandelen./ //Du porce beslozzen,/ gode alleineme offene,/ du Ezechieli erschein,/ si was oug diner ceichen ein./ | |
| und wurde iedoch/ dar undir niet zi wibe./ //Du bist allein der sælde ein porte./ ja wurde du swangir von worte:/ | |
| vallent, so mag das werk nút gestan, und ez bezeichent alleine mich und meldet loblich mine heimlichkeit. Alle, die dis bůch | |
| nút enthalten mag.» «Eya herre, wie sol dis bůch heissen alleine ze dinen eren?» «Es sol heissen ein vliessende lieht miner | |
| můs si fúr nieman bitten noch fragen, wan er wil alleine mit ir spilen ein spil, das der lichame nút weis | |
| enkein creature noch miner edelen nature getroͤsten noch entginnen denne allein die minne.» «Vroͮwe Sant Maria, dis wunders bist du ein | |
| mich der helig geist ze einer trútinne. Do was ich alleine brut der heligen drivaltekeit und můter der weisen und trůg | |
| dem wege, das im allú ding ze danke sint ane alleine die súnde. Das dritte machet den menschen vollekomen in dem | |
| minnen das niht,/ du solt vliehen das iht,/ du solt alleine stan/ und solt zů nieman gan./ Du solt nit sere | |
| min goͤtlich herze und an min mensclich <FOLIO>(12#’v)</FOLIO> brust. Da alleine wirst du getroͤst und mit minem geiste gekust.» <KAP><N>XLIV</N>. Von | |
| legen beide vorhte und schame und alle uswendig tugent; mer alleine die ir binnen úch tragent von nature, <FOLIO>(14#’v)</FOLIO> der sont | |
| und mit libe, als si iemer sol beliben, an eht alleine die grossen zierde, die der himelsche vatter an dem jungesten | |
| armen dirnen, do si nit zů der messe komen mohte, alleine <FOLIO>(19#’r)</FOLIO> si doch leider zů sinem dienste nit endohte. $t | |
| wort,/ die von nieman sint gehort/ mer von der sele alleine,/ die sich von der erden enkleidet/ und leit ir ore | |
| únser herre: «Selig sint, die disen roten win trinkent; wand alleine ich bede schenke von gotlicher liebi, so ist doch der | |
| <KAP><N>XII</N>. Von siben hande vollekomenheiten</KAP> <VERS>Gerne ungeeret, gerne ungevoͤrhtet, gerne alleine,/ gerne stille, gerne nider, gerne hoch, gerne gemeine.</VERS>/ <KAP><N>XIII</N>. Zwúschen | |
| von der moͤnscheit, swarheit des lichamen kumt von dem vleisch alleine, swinde gemuͤt kumt von der edelkeit der sele, egschberkeit $t | |
| #.[geborn und vri#.], ich můs nit ungeerot sin, des ich alleine minne; so můs ich gewinnen, das mich minnet, trútet und | |
| sol úch und allen creaturen iemer me verborgen sin sunder alleine mir.» «Vroͮwe sele, úwer wunderschoͮwen und úwer hohú wort, dú | |
| vragete si manger dingen, der ich nu swigen wil. Wan alleine das himmelriche si minnevar, so ist doch leider das ertriche | |
| herre me, der zemale in allen sinen húsern wone denne alleine er. Er wonet in dem vride der heligen minnesamkeit und | |
| alle mine not sunder aller miner vienden dank úberwinde? Nu alleine <FOLIO>(27#’v)</FOLIO> ich armú vil gůtes versumet habe, so wil ich | |
| die der vergift so vol sint, das si es nit alleine moͤgent getrinken, si muͤssen si gottes kinden bitterlichen schenken. Stephane, | |
| einem ertzbischof oder dem babest. Ich han enheinen gewalt denne alleine, das ich súndegen mag.» Do sprach er mit grimme: «Das | |
| in der woͤstunge, wan mir sint oͤlú ding ellende sunder alleine got. Herre himelscher vatter, zwúschent dir und mir gat ane | |
| allerminneklichost in der selben stunde./ Die groͤssi mines richtůmes ist alleine din/ und úber mich selber soltu gewaltig sin./ Ich bin | |
| und min ist ein, ungedrukt/ von allen mannen sunder dich alleine.»/ Dis sint dú wort des sanges./ Der minne stimme und | |
| starker denne ich wesen. Das bůch ist drivaltig und bezeichent alleine mich. Dis bermit, das hie umbe gat, bezeichent min reine, | |
| únsern ebencristanen haben, so si missetůnt, das wir in das alleine getrúwelich sagen, so moͤgen wir manig unnútze rede bewaren. Amen. | |
| und gottes brediere und geistliche minnere koment in die koͤre, alleine si nit megde sin. Ja, si koment erlich in Kerubin! | |
| Sie singent alsust: «Wir loben den, der úns geschaffen hat, alleine wir in nie gesahen; moͤhten wir pine liden, so woͤlten | |
| hove mag gedienen, so git man ime <FOLIO>(36#’v)</FOLIO> die almuͤsen alleine dur die gottes liebi. Dis ist werlich nútze, wan ie | |
| mir soͤlle ergan an minem ende. Mer an diner anschoͮwunge alleine so weis ich nit von leide; so hast du, herre, | |
| ist geschehen, do du, herre, were besclossen in dir selben alleine und din unzellichú wunne nieman was gemeine. Do lúhteten die | |
| sol der mensch sin], wand, lieber vatter, das heisset vroͤde alleine, das man si in grosser meine und in unzellicher wunne | |
| wunders wellen beginnen, so bilden wir den mensch na mir; alleine ich grosses jamer vorsihe, ich můs doch den mensch eweklich | |
| soͤlte sin goͤttinne sin gewesen, wan ir was das brútbette alleine gegeben; do wolte si mir nit langer glich wesen. Nu | |
| die unlobliche girheit. Dú diemuͤtigú minne von heliger einvaltekeit gesiget alleine úber die hoffart und bringet die sele mit gewalt in | |
| dú liget alstille und ir sint allú ding bitter sunder alleine got. Dú ruͤffende minne von edeler ungedult dú swiget niemer | |
| «Ire súnden waren heimlich, nu sint si in disem grunde alleine mit den túvelen gebunden.» Do betruͤbete sich des menschen sele | |
| das ich fúr die armen sele tete. Ich sah in alleine und sin pine mohte er mir nit erzoͤgen. Er was | |
| vor Lutzifer in solicher ahte gebunden ligen; kumt er aber alleine dar, so ist der túfel sin gumpan. Die ungeloͮbigen meister | |
| swarz vlinsstein; $t der sol tragen das werk iemer mere. Alleine dú helle hat weder grunt noch ende, si het doch | |
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