Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
enbîten stV. (15 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| versuoche ez in kurzer zîte.’/ ‘ôwê wie kûme ich des enbîte!’/ sprach Eraclîus der jüngelinc,/ ‘so begunden sich bezzern mîniu dinc./ | |
| Von herczen wil ichs minnen./ Hais mirs schier gebinnen,/ Ich enbeite ir vil chawme!/ Ich vircht das sy sich sawme,/ Wan | |
| So sy an dich wil wueten./ Dw solt ir nicht enpeiten:/ Wilt dw mit ir wol streitten,/ So muestu si vliechen!/ | |
| geit./ Solher sturme zu aller zeit/ Soltu von dem tiefel enbeiten;/ Wiltu aber vaste streitten/ Wider in, er ist so chranch,/ | |
| und aller der die mit mir sîn/ her kumen; niht enbîtet,/ zû dem her ir rîtet/ und sêt, daz sie unfûgen | |
| sô die Cristen nâch fûter riten,/ daz die sînen niht enbiten,/ sie solden lâzen daz velt,/ die habe gar, ouch die | |
| lieht,/ dône chunden die argen schalche niht/ der rehten zît enbîten./ ez bâten die mortgîten/ Pylâtum den rihtære/ daz er fruo | |
| sprancte uerre uon siner scâr/ uber uelt daz ruhe./ ia enbait er uil chume/ daz er Turpin uant./ do rief er | |
| er slůc si uon dem uán/ daz sin niemen getorste enbiten:/ in uil churzen ziten/ sluger uierhundert man./ wa hort ir | |
| nider gân,/ diu sunne schînen liehte als ê./ hie mite enbitens ouch dô nimê,/ wan der wint hæte si geslagen/ innerthalp | |
| dir wol bevolhen sîn/ dîn gescheffede und dîn êre!’/ hie enbitens ouch nimêre:/ //Tristan und sîn vriunt Rûal/ die schiffeten von | |
| ouch in dâ von tæte/ eteslîch reht und êre;/ und enbeite ouch dô niemêre:/ er vuor mit eime starken her/ über | |
| vuoge ersach,/ in erbarmete sîn ungemach/ vil inneclîche sêre/ und enbeite ouch dô niemêre:/ er gie zer küniginne dan/ und seite | |
| sprach er ‘sî gesaget/ von gote genâde und êre!’/ und enbeit ouch dô niemêre,/ er vuor von dannen zEngelant,/ von Engelanden | |
| daz ich under wegen sî/ vier tage oder drî,/ zehant enbîtet mîn nimê,/ entrinnet wider über sê/ und neret leben unde |