Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
brûtlouf f_m_n (59 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz du, kuninc, mich zi wibi nemin solt,/ wirt du brutlouft gitan,/ iz vreiskin wib undi man./ nu heiz dragin zisamini/ | |
| jar nach siner toufe $s da wart er ze einer brutloufte/ geladen unde die junger sin: $s di heten luzelen win./ | |
| ol hie vergoufen/ Und ane ol geloufen/ Quamen zu der brutlouft tor./ Sust blibet dirre da vor/ Manic jar der tage | |
| sîne vriunt zesamene ladete, $s grôzze wirtscaft er habete./ die brûtloufte wâren guot, $s des vroute sich Jacob./ /Als er an | |
| $s unz ich mich dar zuo mege gerechinen./ swenne dirre brûtloufte zît $s allerêst fure wirdit,/ sô gib ich dir si | |
| diu beste wirtschaft,/ die der ie dehein man/ ze sinen broutlouften gewan,/ wande si die nuzzen,/ di ir e nine enbizzen./ | |
| got die sine chnehte/ brahte zuo ir rehte,/ ze siner broutloufte./ mit siner martir er si choufte,/ er fuorte si eben | |
| ir marter wol ergezzet./ //Nu wirt ouch nimmir mere/ dehein broutlouft so here,/ wan disiu nimmir zergat/ unde immir ewich stat./ | |
| gegeben./ daz was allez wænlich dâ./ hie huop sich diu brûtlouft sâ./ des tôten ist vergezzen:/ der lebende hât besezzen/ beidiu | |
| brutgoum. Die da berait waren, die giengen in ʒu den brutloften, vnd ſpart man diu tuͤr. Dar nach chomen die tumben | |
| die das liehte heten, die mit dem brůtgaum ʒv der brutloften chomen, das ſint die, die durch diu libe des almehtigen | |
| freuden vollenkomen/ unde in ganzen prîs geslouft/ wart diu rîlîche briutelouft./ /Nu daz der hof ein zil gewan,/ dô fuor der | |
| es; ‘dwil es sol geßen werden zu eins ritters tochter brutlofft, so duncket mich das ichs nymmer baß möcht bestatten.’ Da | |
| gezogesten die man da lebende wust. Also wart uwer zweyer brutlofft gemacht. Nochdann $t was kein ritter in myns herren hoff | |
| nah ir maht./ Ie sin lust me wahset, ie ir brutloft groͤsser wirt./ Ie das minnebet enger wirt, ie die umbehalsunge | |
| ewig rich stat offen vor minen oͮgen gelich der edelsten brutlofte und der groͤsosten hochgezit und der langesten wirtschaft. Eya min | |
| im des heldes guot:/ daz was der küneginne muot./ ___der brûtloufte hôhgezît/ hete dâ vor manegen grôzen strît:/ die wurden sus | |
| dem plân/ bî Clâmidê den dritten tac,/ wand er der brûtloufte pflac,/ niht mit benanter hôhgezît:/ si wart dâ_heime grœzer sît./ | |
| ſochende vnd ſterbent. Etlichen geſchiht alſ dem, der ʒe der brvtloft chome an hochʒitlich gewande, dem der chvnich hieʒ binden hende | |
| warde auch an disem hiligen tag geeret da ze der brautluft, daz er daz wazzer verwandelot ze wein. mit drein so | |
| jares nach dem drizzigisten do wart er geladen ze den brutlufften. do des wines da zeran, do hiezze er sechs chruͤg | |
| ist, ob er die tauffe mit reht behalten wil. Diu brutloft da daz wazzer ze wein verwandelt wart, da sich unser | |
| sich unser herre ze dem dritten mal eroffent, diu selb brutloft diu bezaichent diu gemæhelschaft des hiligen Christes und der hiligen | |
| nahen ist ein doͤrfelin, daz haizzet Chana, da wart ein brutluft, da waz unser fraw sant Maria, dar wart ouch unser | |
| gewalt. daz ist daz hilig eweingelium. war umb die selben brutluͤft ergiengen und waz si bezaichen, daz schuͤln wir vil andæchtichlich | |
| si bezaichen, daz schuͤln wir vil andæchtichlich merchen. diu selb brutluft ergie in der judenschaft ze aller erst, wan unser herre | |
| in dem hiligen buch unser frawen sant Marien. die selben brutluft die ergiengen in der judenscheft ze aller erst, seint her | |
| werlt. aller der haidenschaft $t wurden die fræude der selben brutluft chunt getan von den hiligen zwelfboten und von ir jungern. | |
| hiligen zwelfboten und von ir jungern. da ze den selben brutluͤften da waz unser fraw sant Maria. uch warde er dar | |
| mensch nicht ensol scheiden, der enchom niht vergeben zů den brutlůften. er west daz vil wol daz irrare choͤmen solten die | |
| irrare choͤmen solten die den einvaltigen luͤten saiten daz die brutluͤft von got niht gesetzet wærn, si wærn von dem tiufel | |
| dem tiufel gesetzet. dar umb chom unser herre ze den brutluͤften, daz er den irretum zestoͤrte und daz er uns zaigt | |
| im sein luͤt da von gebreitet werden. daz sint die brutluͤft da got selber der bruͤtgam ist, da die hilig christenheit | |
| alle die reht lebent und irer christenheit huͤtent. wa diu brutluft ergieng, daz schuͤlt ir merchen. ein weniges doͤrffelin, haizzet Chana | |
| merchen. ein weniges doͤrffelin, haizzet Chana Galilee, da ergie diu brutluft. Chana daz spricht in unser zunge ‘minne’, Galilea daz spricht | |
| vernomen $t habt, dez weines dez da zeran datz den brutluften, daz waz unsers herren will. alles daz er ie gesprach, | |
| wan si wol west daz er dar umb ze der brutluft chomen waz, daz er daz wazzer ze wein wandeln wolt, | |
| nu schullen wir merchen wer der maister wære der der brautluft phlag. daz gestuͤle und diu bette da si sazzen und | |
| bette da si sazzen und lagen die da ze der brautluft waren, die betuͤtent $t die hiligen christenheit. der maister der | |
| sei, daz daz alles erniut werde, daz wir ze siner brautluͤft chomen und in immer an ende sehen muͤzzen amen. Dominica | |
| taten die boten, si samten uͤbel und gůt, daz diu brautluft erfuͤlt wart. nu mag uns wundern, war umb die uͤbelen | |
| wundern, war umb die uͤbelen und die unrechten zů den brautluften der ewigen sælicheit geladen sein, wan in daz himelrich nicht | |
| choͤmen mach, alz ir da vor vernomen $t habet. disiu brautluft beduͤtet diu heiligen christenheit. die uͤbelen sint niendert an die | |
| si hat die guten, sie hat auch die uͤbeln. diu brautluft wart erfuͤllet. da schuͤl wir merchen, swie der unrechten mer | |
| si do;/ si waren alle samt fro,/ sam di ze brutlofte(n) sint./ si haizen alle gotes chint./ di werlt si uersmaheten,/ | |
| wie mit vil rîchen sachen/ ein künic wolde machen/ eine brûtlouft sînem kinde./ dô hiez er sîn gesinde/ von dem rîche | |
| giht,/ ander liute dar bringen./ mit küneclîchen dingen/ wart sîn brûtlouft volbrâht,/ als es der künic hâte gedâht./ nû sach der | |
| komen,/ daz dû niht hâst an dich genomen/ ze dirre brûtlouft gastlîch gwant?"/ er erstumte, im was unbekant/ antwürte nâch unschulden./ | |
| niht kâmen,/ die wil ich dir bescheiden hie./ der dise brûtlouft begie,/ daz ist unser schepher got,/ der durch der gotheit | |
| muot/ durch dirre welte krankez guot./ den man dâ zer brûtlouft vant/ âne brûtlouftlîch gewant,/ daz ist der den gelouben hât/ | |
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