Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

brûtlouf f_m_n (59 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

ÄJud 171 daz du, kuninc, mich zi wibi nemin solt,/ wirt du brutlouft gitan,/ iz vreiskin wib undi man./ nu heiz dragin zisamini/
AvaLJ 57, 1 jar nach siner toufe $s da wart er ze einer brutloufte/ geladen unde die junger sin: $s di heten luzelen win./
Daniel 6775 ol hie vergoufen/ Und ane ol geloufen/ Quamen zu der brutlouft tor./ Sust blibet dirre da vor/ Manic jar der tage
Gen 1296 sîne vriunt zesamene ladete, $s grôzze wirtscaft er habete./ die brûtloufte wâren guot, $s des vroute sich Jacob./ /Als er an
Gen 1306 $s unz ich mich dar zuo mege gerechinen./ swenne dirre brûtloufte zît $s allerêst fure wirdit,/ sô gib ich dir si
Hochz 322 diu beste wirtschaft,/ die der ie dehein man/ ze sinen broutlouften gewan,/ wande si die nuzzen,/ di ir e nine enbizzen./
Hochz 1048 got die sine chnehte/ brahte zuo ir rehte,/ ze siner broutloufte./ mit siner martir er si choufte,/ er fuorte si eben
Hochz 1063 ir marter wol ergezzet./ //Nu wirt ouch nimmir mere/ dehein broutlouft so here,/ wan disiu nimmir zergat/ unde immir ewich stat./
Iw 2434 gegeben./ daz was allez wænlich dâ./ hie huop sich diu brûtlouft sâ./ des tôten ist vergezzen:/ der lebende hât besezzen/ beidiu
Konr 22,34 brutgoum. Die da berait waren, die giengen in ʒu den brutloften, vnd ſpart man diu tuͤr. Dar nach chomen die tumben
Konr 22,48 die das liehte heten, die mit dem brůtgaum ʒv der brutloften chomen, das ſint die, die durch diu libe des almehtigen
KvWSchwanr 1348 freuden vollenkomen/ unde in ganzen prîs geslouft/ wart diu rîlîche briutelouft./ /Nu daz der hof ein zil gewan,/ dô fuor der
Lanc 38, 15 es; ‘dwil es sol geßen werden zu eins ritters tochter brutlofft, so duncket mich das ichs nymmer baß möcht bestatten.’ Da
Lanc 495, 33 gezogesten die man da lebende wust. Also wart uwer zweyer brutlofft gemacht. Nochdann $t was kein ritter in myns herren hoff
Mechth 1: 22, 26 nah ir maht./ Ie sin lust me wahset, ie ir brutloft groͤsser wirt./ Ie das minnebet enger wirt, ie die umbehalsunge
Mechth 4: 5, 14 ewig rich stat offen vor minen oͮgen gelich der edelsten brutlofte und der groͤsosten hochgezit und der langesten wirtschaft. Eya min
Parz 53,23 im des heldes guot:/ daz was der küneginne muot./ ___der brûtloufte hôhgezît/ hete dâ vor manegen grôzen strît:/ die wurden sus
Parz 336,14 dem plân/ bî Clâmidê den dritten tac,/ wand er der brûtloufte pflac,/ niht mit benanter hôhgezît:/ si wart dâ_heime grœzer sît./
PrBerthKl 6, 73 ſochende vnd ſterbent. Etlichen geſchiht alſ dem, der ʒe der brvtloft chome an hochʒitlich gewande, dem der chvnich hieʒ binden hende
PrOberalt 30, 9 warde auch an disem hiligen tag geeret da ze der brautluft, daz er daz wazzer verwandelot ze wein. mit drein so
PrOberalt 31, 8 jares nach dem drizzigisten do wart er geladen ze den brutlufften. do des wines da zeran, do hiezze er sechs chruͤg
PrOberalt 32, 34 ist, ob er die tauffe mit reht behalten wil. Diu brutloft da daz wazzer ze wein verwandelt wart, da sich unser
PrOberalt 32, 36 sich unser herre ze dem dritten mal eroffent, diu selb brutloft diu bezaichent diu gemæhelschaft des hiligen Christes und der hiligen
PrOberalt 33, 38 nahen ist ein doͤrfelin, daz haizzet Chana, da wart ein brutluft, da waz unser fraw sant Maria, dar wart ouch unser
PrOberalt 34, 15 gewalt. daz ist daz hilig eweingelium. war umb die selben brutluͤft ergiengen und waz si bezaichen, daz schuͤln wir vil andæchtichlich
PrOberalt 34, 17 si bezaichen, daz schuͤln wir vil andæchtichlich merchen. diu selb brutluft ergie in der judenschaft ze aller erst, wan unser herre
PrOberalt 34, 20 in dem hiligen buch unser frawen sant Marien. die selben brutluft die ergiengen in der judenscheft ze aller erst, seint her
PrOberalt 34, 22 werlt. aller der haidenschaft $t wurden die fræude der selben brutluft chunt getan von den hiligen zwelfboten und von ir jungern.
PrOberalt 34, 23 hiligen zwelfboten und von ir jungern. da ze den selben brutluͤften da waz unser fraw sant Maria. uch warde er dar
PrOberalt 34, 29 mensch nicht ensol scheiden, der enchom niht vergeben zů den brutlůften. er west daz vil wol daz irrare choͤmen solten die
PrOberalt 34, 30 irrare choͤmen solten die den einvaltigen luͤten saiten daz die brutluͤft von got niht gesetzet wærn, si wærn von dem tiufel
PrOberalt 34, 32 dem tiufel gesetzet. dar umb chom unser herre ze den brutluͤften, daz er den irretum zestoͤrte und daz er uns zaigt
PrOberalt 34, 34 im sein luͤt da von gebreitet werden. daz sint die brutluͤft da got selber der bruͤtgam ist, da die hilig christenheit
PrOberalt 34, 38 alle die reht lebent und irer christenheit huͤtent. wa diu brutluft ergieng, daz schuͤlt ir merchen. ein weniges doͤrffelin, haizzet Chana
PrOberalt 34, 39 merchen. ein weniges doͤrffelin, haizzet Chana Galilee, da ergie diu brutluft. Chana daz spricht in unser zunge ‘minne’, Galilea daz spricht
PrOberalt 35, 6 vernomen $t habt, dez weines dez da zeran datz den brutluften, daz waz unsers herren will. alles daz er ie gesprach,
PrOberalt 36, 1 wan si wol west daz er dar umb ze der brutluft chomen waz, daz er daz wazzer ze wein wandeln wolt,
PrOberalt 37, 4 nu schullen wir merchen wer der maister wære der der brautluft phlag. daz gestuͤle und diu bette da si sazzen und
PrOberalt 37, 5 bette da si sazzen und lagen die da ze der brautluft waren, die betuͤtent $t die hiligen christenheit. der maister der
PrOberalt 37, 31 sei, daz daz alles erniut werde, daz wir ze siner brautluͤft chomen und in immer an ende sehen muͤzzen amen. Dominica
PrOberalt 165, 38 taten die boten, si samten uͤbel und gůt, daz diu brautluft erfuͤlt wart. nu mag uns wundern, war umb die uͤbelen
PrOberalt 165, 39 wundern, war umb die uͤbelen und die unrechten zů den brautluften der ewigen sælicheit geladen sein, wan in daz himelrich nicht
PrOberalt 166, 2 choͤmen mach, alz ir da vor vernomen $t habet. disiu brautluft beduͤtet diu heiligen christenheit. die uͤbelen sint niendert an die
PrOberalt 166, 5 si hat die guten, sie hat auch die uͤbeln. diu brautluft wart erfuͤllet. da schuͤl wir merchen, swie der unrechten mer
Rol 3443 si do;/ si waren alle samt fro,/ sam di ze brutlofte(n) sint./ si haizen alle gotes chint./ di werlt si uersmaheten,/
RvEBarl 3465 wie mit vil rîchen sachen/ ein künic wolde machen/ eine brûtlouft sînem kinde./ dô hiez er sîn gesinde/ von dem rîche
RvEBarl 3475 giht,/ ander liute dar bringen./ mit küneclîchen dingen/ wart sîn brûtlouft volbrâht,/ als es der künic hâte gedâht./ nû sach der
RvEBarl 3483 komen,/ daz dû niht hâst an dich genomen/ ze dirre brûtlouft gastlîch gwant?"/ er erstumte, im was unbekant/ antwürte nâch unschulden./
RvEBarl 3498 niht kâmen,/ die wil ich dir bescheiden hie./ der dise brûtlouft begie,/ daz ist unser schepher got,/ der durch der gotheit
RvEBarl 3525 muot/ durch dirre welte krankez guot./ den man dâ zer brûtlouft vant/ âne brûtlouftlîch gewant,/ daz ist der den gelouben hât/

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