Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîchelîche Adv. (48 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Daniel 3351 Machet sie des tuvels rat:/ Wollust der sule entstat/ [11#’r#’c] Richlich in irme herzen./ Owe! der sunden smerzen/ Dunket sie hie
Daniel 3447 Brenget sie uz der glute./ En wirt von Gote vute/ Richlichen in dem himel./ Sie mac der sunden schimel/ Nicht bemeilen
Daniel 5748 In dem munde hatte er/ Drierley zene glitzen,/ Dar zwischen richlich sitzen/ Dri kunge, die zu im sust/ Sprachen: «ste uf,
Daniel 6968 und irslagen;/ An beiden siten vlagen/ Geschehen an den luten./ Rylich wirt sich hie buten/ Gelucke der westen ort,/ Vil tusent
Daniel 7112 daz ende ist noch nicht/ Kumen, und ein andir zil./ Richlich dan der kunic wil/ Varen heim zu nordin lant./ Sine
Daniel 7199 dem lande Aozim./ Zieren wirt er den got im/ [23#’r#’a] Richlichen mit gesmide;/ Golt, silber, pfellel, side/ Cleidet er an daz
Daniel 7877 was sin sin/ Uf en vervli#’zzen sere,/ Irbitende im ere/ Richlichen alle tage/ Mit des gebetes wage./ Daz er im zu
HeslApk 1913 lute kan er pranken/ Ritzende, biz daz ir blut/ Her vor dringet sam ein vlut./ Dirre dorn der ist cleine,/ Grune
HeslApk 3164 ho/ Bistu itzunt der clugen,/ Die meisterschaft e trugen./ Bi dir han ich entsaben/ Geist heilgir gote haben./ Ummugelich dir nicht
HeslApk 3310 Wer mochte sie zu brechen?’/ Secht, e er ie ditz sprechen/ Hatte volbracht zu ende,/ Ein stimme vil behende/ Quam von
HeslApk 3398 Got also gesluc/ Nider, als er im enthiez./ __Danyel doch nicht enliez/ Er bette tegelichen,/ Die wile daz entstrichen/ [12#’v#’c] Was
HeslApk 4091 Babylon wol bekant./ Groze wisheit er bevant/ An im in allen tagen/ Berichtende. war sagen/ Kunde er mit uz legen/ Troume,
HeslApk 20511 Johan wol/ Und sprach, als ich sprechen sol:/ ‘#s+Ich sach#s- richlich irbuwen/ #s+Jherusalem die nuwen#s-/ #s+Von himel stigen#s-’ ober lut/ ‘#s+Geziret
Kreuzf 870 uf dem mer, als er die uber brâht/ het und rîchlich bedâht/ mit kost und wes man dorfte der zû./ die
Kreuzf 906 lusticlich,/ al ir kovertûr dem glîch,/ ir helme wunneclîche/ gezieret rîchlîche./ wol georset sie zugen zû./ mit al den werden Gwîdô
Kreuzf 5334 wart daz urloup in getân./ des wâren sie tegelîche/ berâten rîchlîche./ frische spîse, edelen wîn,/ wes sie dorften, daz brâhte man
Kreuzf 5566 Troppouwe ich in erkande,/ aldâ nâhen bi der stat/ gar rîchlich in behûset hât/ der vierde kunic Watzelabe ,/ von dem
KvWTroj 89 ist alsô genant./ diʒ ist ein êre wîte erkant/ und rîlîche ein wirdikeit,/ die got besunder hât geleit/ ûf einen tihter
KvWTroj 121 worst/ ân akes mac gehouwen./ swer durch die werden frouwen/ rîlîche sol turnieren,/ den müeʒen schône zieren/ ros unde wâpenkleider:/ jô
Ottok 88855 sô vil, daz er hin heim/ fuor von Bêheim/ als rîchlich als ie./ und dô daz ergie,/ swaz sîn gevert/ mit
Parad 118, 2 tu waz he durch Got tu, und daz he Gode richliche und willicliche gebe alliz daz he geleistin mac. da horit
Roth 3055 Si legedit uf die scilde./ Vorsten den richen./ Gaf si riclichen./ Vnde lonede den godin knechthin./ Alse man noch uan recthin./
RvEAlex 2278 dîn hant/ ze lobe halten und gebn/ dû solt sô rîlîche lebn/ daz dich niemen übergebe/ nâch rehtem lobe, der nû
RvEAlex 3034 jâmer und klage./ die tôten wurden ûf erhabn./ dô wurden rîlîche begrabn/ die edlen künge beide./ mit klagendem herzeleide/ manec hôchgemuoter
RvEAlex 4006 slahte spîse vant,/ dô hiez der herre wîse/ von der rîlîchen spîse/ die er mit im brâhte dar/ bereiten wirtschaft sîner
RvEAlex 4291 wirt uns sîn hêrschaft und sîn golt,/ sô mügn wir rîlîche/ betwingen elliu rîche./ Vil kündeclîche trôster dô/ die sîne mit
RvEAlex 5427 an/ rîchiu kleider alle zît/ phell %\unde sâmît/ mit golde rîlîche beslagn./ sô sie denne solden tragn/ harnasch, sô wart ritter
RvEWchr 3658 veste emitten vloz/ Efrates das wazzir groz/ und machete vil riliche/ die stat an gůte riche,/ das ez mit koufe dar
RvEWchr 5257 darnah vil unlange liez/ Abraham der reine man/ er sante riliche dan/ gein Mesopotamia:/ ze Batuel santer in sa./ sinis brůdir
RvEWchr 7941 hin widir solten tragen,/ in bereiten uf die vart./ vil rilih in bereitet wart/ spise und zerunge gnůg./ ir ieclichim man
Seuse 165,29 hier inne gebristet vil menschen. __Dú natur stat iez in richlicher wise; ie me usgegangen, ie verrer, und ingegangen, ie neher.
Seuse 217,3 reht oder tromet mir? Ich sah dich vor in so rilicher schonheit und in so lieplicher zartheit; nu sich ich nit
Seuse 250,21 daz suͤz seitenspil der zertenneten seiten eines gotlidenden menschen, wie rilich es doͤnet und wie suͤzklich es erklinget. __Liden ist vor
Seuse 252,21 andrú zeichen tůn; es ist der enge weg, der da rilich tringet hin ze der himelporte. Liden machet der martrer genoz,
Seuse 299,13 kalten winterlichen trurigen zite? __#s+Der diener:#s- Owe, herr, dú bringent rilich gaben. __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- Sú dunkent dich rilich, wan
Seuse 299,14 bringent rilich gaben. __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- Sú dunkent dich rilich, wan sú dir gesihtklich sint. Sih, dú minste gnade, dú
Seuse 305,5 und tal: dú schrient ellú sament in minú oren ein rilich gedoͤne dins grundlosen lobes. So ich denne sihe, wie grundlose
Seuse 311,1 herre! Min zarter herre, ich beger, daz hier umbe ein riliches lob vor dinen oͮgen uf tringe nach dem grozen vroͤdenrichen
Seuse 351,8 nature ie n#;eaher getrungen wirt, so dú goͤtliche warheit ie richlicher stat. __#s+Ein frage:#s- Wannen kumet swarmuͤtikeit? __#s+Entwúrt:#s- So soͤlich ding
Seuse 363,20 wirdekeit. Der karklich seget, der schnidet och ermlich, aber der rilich seiet, der samnet och rilich. Tů es recht ze frumen,
Seuse 363,21 schnidet och ermlich, aber der rilich seiet, der samnet och rilich. Tů es recht ze frumen, und neig dich under die
Seuse 395,26 und die gnadlosen winkel mines herzen mit sinen sundern gnaden rilich durchgiesse, und min kaltes herz in dem fúr siner goͤtlichen
Seuse 421,20 metet,#s- der karklich seiet, der snidet oͮch ermklich, aber der rilich seiet, der samnet oͮch rilich. Eya, dar umb tůnt es
SHort 2741 kneh, ritter, vrien,/ grafen, fursten, herzogen/ dur Herodes willen zogen/ rilich sament solten./ die hilf und rates wolten,/ drowen und zarten/
SHort 2769 mit ritterlichen rotten/ die herren, als in was gebotten,/ gar rilich, wol gezieret./ gestochen, gejustieret/ wart von in allen úberal/ so
SHort 2829 von siden smal./ es kam gegangen in den sal/ so rilich und so wol beclait/ daz meniger jach: ‘dis mentsch trait/
SHort 2899 gemelich./ aber die hubschen lút/ jan: ‘sit Herodes nút/ so rilich hat gehebet an,/ si munt die geste nit verlan/ si
Tauler 34,5 getrenge untze an iren tot und ergetzet sú denne erst riliche. ___In diseme ewangelio sant Johannes lesen wir daz ein hochgezit
Tauler 56,11 uns wolten túrsten lassen, und so wolte er uns also rilichen trencken daz von des libe die des tranckes also trinken
Tauler 98,20 gros bevinden. Der wunnen die der heilige geist do anrichtet riliche und ruͤwelichen und dem wol bereiten geiste do schencket und
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