Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

vorhte stF. (335 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 76, 4 van angin bitz an $’t ende,/ der herz dregt siner vorten bende./ //Uns here hat geweltlich gevaren,/ he hat zestört der
MarlbRh 103, 35 worden,/ dat mich niͤman bit sin worden,/ noch schemd, noch vort erveren kunde;/ diͤ minn$’ so ser min herze wunde./ mich$’n
MarldA 272 ce dir kerent,/ die dinen $p erent,/ die dir bit vorhten dienent,/ die dig bit hercen minnent./ //Nu muoze dine mildicheit/
Mechth 1: 44, 85 eweklich ist gegeben. Darumbe sont ir von úch legen beide vorhte und schame und alle uswendig tugent; mer alleine die ir
Mechth 1: 46, 5 mit der einunge. Si hat ein cappellan, das ist die vorhte. Der hat eine guldine růte in der hant, das ist
Mechth 2: 4, 80 sune an allen dingen.» Mit grosser zuht und mit heliger vorhte enpfieng der kleine man den grossen pfenning. Do sach si
Mechth 2: 13, 3 minne sin,/ zwúschent irdenschen dingen und dir sol angest und vorhte sin,/ zwúschent súnde und dir sol has und strit sin,/
Mechth 3: 8, 5 sol man es lassen und nit tůn. Si soͤllent alle vorhte von in legen und soͤnt der judeschen e vergessen und
Mechth 3: 12, 9 umb ein gůt ende.» Do vragete dú sele mit edelen vorhten: «Vil lieber, was wunders sol ich geren?» Dis můs ich
Mechth 3: 12, 14 dem liehte.» Do vragete dú sele mit grosser undertenekeit ane vorhte: «Vil lieber, wie sol der lúchter sin?» Do sprach únser
Mechth 3: 14, 12 das ist in im selber ein súntlich úberflússekeit. Dú grúwelich vorhte mit warer schult bringet egesclich ungedult. Schoͤne gelas mit wolves
Mechth 3: 14, 25 minne sunder můter der diemuͤtekeit und sunder vatter des heligen vorhten, die ist vor allen tugenden verweiset.» <KAP><N>XV</N>. Mit aht tugenden
Mechth 3: 15, 11 du mir <FOLIO>(44#’v)</FOLIO> vor mit demuͤtigem jamer und mit heligen vorhten, so můs ich dir volgen als die hohe flůt der
Mechth 3: 15, 19 doch vil sere ze vare. Dú warheit ruͤgete mich, dú vorhte schalt mich, dú schamme geiselte mich, dú rúwe vertuͤmete mich,
Mechth 4: 2, 109 mitte werte ich mich. Do můste ich steteklich in grossen vorhten stan und můste alle mine jugent grosse schirmeschlege uf minen
Mechth 4: 6, 3 mich, das ich fúr in bete; das tet ich mit vorhten sunder mich. Do gehorte mich got mit siner ansehunge, mit
Mechth 4: 10, 6 in sin milten hant. Der priester sol es mit diemuͤtigen vorhten und bibendem herzen us gottes henden nemen und sol es
Mechth 4: 16, 13 ie grosser angst, <FOLIO>(64#’v)</FOLIO> und ie maniger trost, ie steter vorhte. Aber dú minnonde sele mag nit #.[vúrhten grúwelichen#.], mere si
Mechth 5: 2, 26 notdurft und allen minen irdenschen trost mit angest und mit vorhten und mit ellendigem herzen enpfa, so ist got mit sinem
Mechth 5: 4, 27 mit grosser gerunge, so stiget er ander<FOLIO>(79#’r)</FOLIO>halp nider mit grosser vorhte, das er sich nit úberwerfe. Das ist, das die sele
Mechth 5: 32, 5 das ich gottes arme denne alze vil habe verswigen. Jamer, vorhte und stete herzeleit han ich getragen heimelich $t von kinde
Mechth 6: Reg. 7 Wie die boͤke lamber werdent <N>IV</N>. Von der bescheidenheit und vorhte, die die sinne bewarent vor irdenischen dingen <N>V</N>.Nach der minne
Mechth 6: Reg. 11 <N>VI</N>. In der jungesten zit solt du haben minne, gerunge, vorhte, rúwe drierleie <N>VII</N>. %/Unser eigen wille mag widerstan dem widerhaken.
Mechth 6: 1, 3 oder ander prelaten sich soͤllent halten gegen iren undertan</KAP> Gros vorhte lit an der gewalt. Swenne man sprichet: «Ir sint nu
Mechth 6: 1, 136 schuldiger schemunge und mit vliessender $t liebi und mit demuͤtiger vorhte, so verswindet der unvlat der súnden vor den goͤtlichen oͮgen
Mechth 6: 2, 39 Do sprach únser herre: «Er sol sich halten mit steten vorhten reht als ein mus, die in der vallen sitzet und
Mechth 6: 4, 1 schulde helfen gelten mit gelúke.» <KAP><N>IV</N>. Von der bescheidenheit und vorhte, die die sinne bewarent von irdeneschen dingen</KAP> «Owe ich vil
Mechth 6: 4, 21 in die sele.» Min ander hůter das ist die helige vorhte, die mit der gottes wisheit das bewaret, das min sele
Mechth 6: 6, 1 selben.» <KAP><N>VI</N>. In der jungesten zit soltu haben minne, gerunge, vorhte, rúwe drierleie</KAP> Ich vragete únsern herren, wie ich mich soͤlte
Mechth 6: 6, 6 ersten zit. Du solt haben minne und gerunge, rúwe und vorhte, wan disú vier ding waren ein beginne dines lebendes, darumbe
Mechth 6: 13, 38 tugenden und mit inwendiger gerunge soltu si enpfahen; mit demuͤtiger vorhte soltu si behalten in allen noͤten undertan. Gib ir stunde
Mechth 6: 19, 24 lichamen und der sinne trost, die můs man mit demuͤtiger vorhte enpfan, sol man in der ganzen warheit gestan. <KAP><N>XX</N>. Dis
Mechth 6: 36, 14 gottes lichame. Den selben gottes sun berůrte Johannes_Baptista mit diemuͤtigen bibenden vorhten in also grosser wirdekeit sines heliges lebennes, das er des
Mechth 6: 37, 8 heligen drivaltekeit, das ich vor dinen oͮgen gesúndet han ane vorchte und ane schamme. Owe, hilf mir hútte, milter got, diner
Mechth 6: 42, 7 soͤllen wir mit vroͤde enpfan, troͤstliche gaben soͤllen wir mit vorhten enpfahen. So moͤgen wir úns allú ding nútze machen, dú
Mechth 7: 3, 1 <KAP><N>III</N>. Wie nútze das si, das ein mensche mit diemuͤtigen vorhten sin herze besehe ane underlas</KAP> Ich enweis nieman also gůt,
Mechth 7: 3, 5 beschelte sinú werk alle. Dis sol man tůn mit diemuͤtigen vorhten. Dis lerte mich gottes stimme, wan ich nie kein werk
Mechth 7: 6, 9 mines unnútzen lebennes und betruͤbet mich, so kumt die goͤtliche vorhte und geiselet mich, so krúche ich hin als ein cleines
Mechth 7: 8, 4 das abgrúnde, min herzeleit ist breiter denne die welt, min vorhte ist groͤsser denne die berge, min gerunge ist hoͤher denne
Mechth 7: 8, 31 vor gotte und vor gehorsami. Menschliche schemede $t und goͤtliche vorhte muͤsse ich behalten alle mine tage! <KAP><N>IX</N>. Wie dú minnende
Mechth 7: 12, 5 twingen und sol sich zehant vúr sin herze mit diemuͤtiger vorhte slahen und segen sich mit dem segne des heligen crúzes,
Mechth 7: 27, 24 heleklich gewandelt, si were besser ungetan. Darumbe muͤssen wir stete vorhte haben, eb wir mit gotte wellen luterlich bestan. Das wir
Mechth 7: 28, 13 sint in deme her, da si noͤte sint und mit vorhten; die lan ich werden gevangen und libelos, uf das si
Mechth 7: 37, 4 dem himelschen vatter volgen und dienen ane underlas mit heligen vorhten und mit diemuͤtiger diemuͤtekeit $t an allen dingen. Er sol
Mechth 7: 37, 7 heligen geiste volgen und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem gemuͤte. So smeket man
Mechth 7: 43, 3 eim beginne eins gůten lebennes; des muͤssen wir ie stete vorhte tragen, wie wir gotte da inne behagen. Die einvaltekliche minnen
Mechth 7: 44, 5 machent hoͮbtsiech geistlich leben. Warheit ane valsch, offenbare minne under einander, vorchte in den worten, verborgen lieb ze gotte in deme herzen,
Mechth 7: 48, 90 wol besessen. Noch sint zwoͤi, der wil ich nit vergessen: vorhte und stetekeit. Dú zwoͤi soͤllent iemer bi mir wesen; so
Mechth 7: 62, 15 urteile behalten. Si solten sere min barmherzekeit sůchen mit demuͤtigen vorhten; so behielten si ire gůten werk unverlorn und die bitterkeit
Mechth 7: 63, 25 ellendigem libe. Ich was also sicher und also vri ane vorhte und ane pine. Owi, owi, owi, das ich do nit

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