Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bitterlich Adj. (25 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz si sich vertregt in dem gepern, sô wirt si pitterleich versêrt. die tauben habent die art under anderm gefügel, daz | |
| nu [ge]leben,/ so hette ich virwunden al mine not./ owe, bitterliche tot,/ [da]z du an mich nicht ne queme,/ do du | |
| Besloßen in ir hertze./ Irs zarten frundes smertze/ Und sin bitterlicher dot/ Waz ir ein bitter hertze not/ Mit jamer wol bewollen./ | |
| si liebiu frouwe mîn,/ wie kan ir süeziu meisterschaft/ sô bitterlicher nœte craft/ senden mir ze herzen!/ wie mac sô grôzen | |
| er gôz ir bluotes manegen trahen/ mit ellenthafter hende./ ze bitterlichem ende/ mit starken slegen er si treip,/ und swaz ir | |
| gevallen ist, / der muoz ze dirre selben frist/ mit bitterlichen swertes slegen/ mich ûz mînem rehte wegen/ und von dem | |
| mit micheler wolluſte ſint gefrówet, alſo ſint die ubelin mit biterlicher nóte getrureget. Alſe die gůten mit micheler geſuntheite ſint gekreftiget, | |
| du trene geves inde klage,/ dů dins sunes manich ungemach/ bitterlich din suͤʒe herz durchbrach./ //Ein iͤwlich pin was ein mirrenkorn,/ | |
| ansegs, de dir was so liͤf,/ dů du in also bitterliche/ sterven segs ind schemeliche./ //We is he, de din sterkde | |
| es nit alleine moͤgent getrinken, si muͤssen si gottes kinden bitterlichen schenken. Stephane, ich knúwe bi dir vor den júdeschen herzen | |
| si von im enphangen! Er gruͤsset si grúwelich und sprichet bitterlich: «Ir verflůchten mit mir, was vroͤden sůchent ir hie? Joch | |
| fúr si bitte und ich die manigvaltige not und den bitterlichen smaht ansihe, den si von ieglicher súnde sunderliche lident, so | |
| únser vleisch und únser sinne und ze jungest in úns bitterlich sterben můs. Wan Jhesus_Christus hat úns nach Ades valle alle | |
| si si brahten uf das lant, so zugen si inen bitterliche die hut abe und wurfent si in einen siedenden kessel | |
| der hende $s den schilt dem küenen man/ sluoc sô bitterlîchen, $s daz im des vil zebrast./ des lîbes kom in | |
| ir gesellen, $s daz in wart strîten kunt getân./ Swie bitterlîchen Hagene $s zuo Gelpfrâte spranc,/ der edel marcgrâve $s des | |
| schamte sich vil sêre $s daz Etzelen wîp./ si vorhte bitterlîchen $s den Dietrîches lîp./ dô gie si von im balde, | |
| wande ich in manegen zîten $s nie gesehen hân/ sô bitterlîch erzürnet $s sô manegen ritter guot./ jâ sihe ich durch | |
| vri iſt von ſinem herren.’ Alſo chlaget der wiſſage vil piterlichen. Alle hohʒit nement ab, aber aller hiligen hochʒit nimt vf | |
| du aller tugente uater,/ wer machte dich erstaten?’/ er pegunde biterliche wainen:/ ‘scol ich nu scaiden/ uon dem allerlibistin gesellen?/ din | |
| dehein bůch, waz er ſprâche wan daz êine, daz er bitterlichen wâinti. $.S$. Maria_Magdalena, der got ir ſunti uergab, div de%<#;owch | |
| uride unde genade. Da engegene wirt div ſundige ſele leider bitterlichen enphangen $t unde moͮz horen ein uil angeſtlich wort, da | |
| und daʒ siu viel in unmaht./ diu tôtvinster naht/ der bitterlîchen minne/ diu benam ir die sinne/ und ir varwe und | |
| zeher nider vlieʒen./ die recken dô niht lieʒen/ sin weinten bitterlîche:/ sam tâten al gelîche/ die in der reise wâren./ wer | |
| er iê nah ringet,/ daz chan er wol bestæten/ mit bitterlichen ræten./ Herodes der tumbe/ der hiez do rennen umbe/ al |