Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bîten stV. (201 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| syn, das er wolt sehen was er wolt angeen, und beit törlich, das er beitet eins mannes der off yn reyt | |
| oder sie beide, oder assoliert von irme libe beidersampt. Claudas beit so lang das sie zuhauff schlugen mit den schwerten, das | |
| er sich sere und begund hart jemerlichen weynen. Das kint beyt syn und fragt yn were er were und war er | |
| die die besten waren beliben off der straßen haltende, und bieten syn alle und hielten zu stritt gereit. Er sagt yn | |
| und reyt zu Terrache, alda Leonces von Paerne der kinde beyt biß er sie bespreche und gesehe. Da sie bereyt waren | |
| zu uch.’ Der knapp reyt @@s@hinweg, und myn herre Ywan beit syn in der herberg. Er mocht lang beyten, wann der | |
| in jhen burg. Der zum ersten darinn mocht komen der enbeite des letsten nicht. Da sie inn die burg kamen, da | |
| getragen da der wiß ritter uff lag. Myn herre Gawan beyt der roßbare biß sie zu im kam; er was ein | |
| hett. Der siech ritter fur hinweg, und myn herre Gawan beyt vor dem wald, biß er erfure wes die pavilun weren; | |
| thun. Er reit off das ende von der brucken und beyt ir, er warff synen schilt fur sich und nam syn | |
| großer krafft. Sie ritten ungeschart; der da fur mocht der enbeit des hindersten nit, so begirig waren sie zu striten. Diß | |
| bitten zu im uberzufarn. ‘Fart hinweg’, sprach der ritter, ‘ich beit uwer alhie!’ Hestor reyt zu dem herren und bat yn | |
| sprach Hestor, ‘und wil im sagen das er myn nit enbeite.’ ‘Werlich herre’, sprach ein ander, ‘er wil zu im uber | |
| sie eynen fuß nit furbas mochten, sie músten unser alda biten; so weiß ich wol das ir nymer keyner dannen keme | |
| sporn und reit nach, er rieff im das er sin beit; hett im ymant kein leit gethan, das wolt er rechen | |
| wil zu wile das sie komen solten. Da Lionel lang gebeite und er sah das sie nit qwamen, er reit zu | |
| sorgen./ wan ich hân mit guoten siten/ vil kumberlîche her gebiten./ obe sích diu guote des niht entstât,/ owê gewaltes, den | |
| mit vröiden hin./ sî weiz wol, swie lange sî mich bîten lât,/ daz ichz doch der bitende bin./ Ich hân ir | |
| stunden./ /Ez bringet mich in zwîvel eteswenne,/ daz ich lônes bîte in alsô langer mâze./ an der ich aber triuwe und | |
| ist ez bî dir./ des muoz ich ûf genâde lônes bîten./ /Der mir gaebe sînen rât!/ konde ich deheinen, der ist | |
| ir vriunt niht strîten./ alsô wil ich sîn mit êren bîten./ /Zuo dem scheiden,/ daz uns beiden/ manige vröude hât erwert,/ | |
| er den genanten sneit./ got swerlich richt, wie lang er beit,/ und decket alle mordischeit/ zu jungst mit jamers dach./ Wißt, | |
| im dô Sîvrit, $s des künec Sigmundes sun:/ »War umbe bîtet Hagene $s und ouch Ortwîn,/ daz er niht gâhet strîten | |
| dâ von verderben müezen $s vil guote rîter gemeit.«/ »Nu bîtet eine wîle«, $s sprach der künec guot,/ »unz ich mich | |
| zuo dem künige $s unt tet vil wîslîche daz:/ »Wes bîtet ir, mîn herre? $s wan beginnet ir der spil,/ der | |
| was liep ze sehene $s Gunthers und Sîfrides man./ Sine biten dâ niht langer, $s si riten zuo der stat./ der | |
| daz ir si müget schouwen«, $s sprach der ritter guot./ »bîtet unz morgen, $s sô lât mans$’ iuch sehen.«/ dô si | |
| dâ./ Dem ungemuoten recken $s sprach diu eine nâch:/ »nu bîtet noch, her Hagene, $s jâ ist iu gar ze gâch./ | |
| sach,/ zuo den snellen recken $s diu küneginne sprach:/ »nu bîtet eine wîle; $s jâ sult ir stille stân./ ich wil | |
| vil guote bürge unde lant.«/ »nu %..enweiz ich, wes si bîtent«, $s sprach der spileman./ »ine gesach nie helde mêre $s | |
| den schilt huop Rüedegêr./ des muotes er ertobete. $s done beit er dâ niht mêr,/ dô lief er zuo den gesten | |
| ellende $s als Rüedegêr der degen./ wes lâzet ir uns bîten? $s lât in uns after wegen/ tragen, daz wir nâch | |
| Dietrîch./ daz Guntheres ellen $s daz was vil lobelîch./ done beit ouch er niht mêre, $s er lief her für den | |
| daz si rîchiu kleider tragn,/ und daz si vor iu bîten/ unz daz wir zuo ziu rîten./ daz saget ir iweren | |
| vleiz,/ wier höfslîche kœme geritn./ des enwart niht langer dô gebitn,/ sîne knappen an den stunden/ sîniu sper ze_samne bunden,/ ieslîcher | |
| enboten/ (den sah ich allenthalben roten),/ er well sîn dûze bîten./ mich dunct er welle strîten./ im ist ouch leit daz | |
| in dô er kus gebôt./ ___dâ wart niht langer dô gebitn,/ si bêde und ouch diu frouwe ritn/ für ein klôsen | |
| in lêren/ gein Artûse rîten:/ er bat daz volc des bîten./ ___si kômen Artûs sô nâhen,/ daz si sîniu poulûn sâhen/ | |
| kiel./ lât mich nimmer niht gestrîten,/ daz er mîn getorste bîten,/ ober bekande mînen schilt./ des hât mich gar an im | |
| sprach Poydiconjunz/ zem herzogen von Lanverunz/ "geruocht ir mîn niht bîten,/ so ir vart durch rüemen strîten?/ sô wænt ir daz | |
| schrîten Nantes nâch ir siten/ hie od swâ si strîtes biten:/ daz was ir krîe unde ir art./ etslîcher truoc vil | |
| mit ungetriwer schar/ sîn volc bat sêre strîten./ Gâwân muose bîten/ unze der künec gewâpent wart:/ er huop sich selbe an | |
| mügest si schiere hân erriten."/ dane wart niht langer dô gebiten,/ urloup nam der helt aldâ:/ dô kêrter ûf die niwen | |
| seic:/ dâ hete daz ors durch getreten,/ als ob ez bîtens wære gebeten,/ des jener ritter dâ vergaz./ dô Parzivâl dar | |
| Brumbâne an den sê geriten./ durch tjoste het sîn dâ gebiten/ Lybbêâls der werde helt,/ des tôt mit tjoste was erwelt./ | |
| er sol mich nider rîten:/ wes mac sîn ors dâ bîten,/ ez enstrûche ouch über daz runzît?/ wil er mir denne | |
| sô trit ich iu mit spîse zuo,/ daz ir wol bîtet unze fruo."/ ___eine wurz si leite in sînen munt:/ dô | |
| tac,/ so der knappe wider rîte,/ füeg daz er mîn bîte/ unz daz ich in gespreche:/ mit dîner kunst daz zeche."/ | |
| enger freude gæbe wîten rûn./ hêr, ich hân lange hie gebitn:/ nie geloufen noch geritn/ //kom her der mich erkande,/ der | |
| hêr Gâwân/ sîn ambetliute sunder dan./ niht langr er wolde bîten,/ er hiez den marschalc rîten/ ze Jôflanze ûf den plân./ | |
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