Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ûʒwendic Adj. (122 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Eckh 5:290, 7 getwanc enist, und stât alsô âne einic werk, inwendic und ûzwendic: $t dâ sol man wol war nemen, ob daz sich
Eckh 5:290, 10 man sich brechen in ein werk, ez sî inwendic oder ûzwendic, $t - wan an nihte ensol sich der mensche lâzen
Eckh 5:291, 9 sî lesen, beten oder - ob $t ez gebürt - ûzwendigiu werk. Wil aber daz ûzwendic werk daz inner zerstœren, sô
Eckh 5:291, 9 ob $t ez gebürt - ûzwendigiu werk. Wil aber daz ûzwendic werk daz inner zerstœren, sô volge man dem innern. Möhten
Eckh 5:422, 1 ledic stât und unbewegelich. Nû was in Kristô ouch ein ûzwendiger mensche und ein inwendiger mensche, und ouch in unser vrouwen;
Herb 11139 Her priamus beginc/ Hectoris iar|zit,/ Als ir vor berichtet sit,/ Vzzewendic der stat,/ Alda er begrabe1n lac./ Dar qua1m sin geslechte/
HvHürnh 10, 6 getzierde. Im tzimpt wol das er getziert sei mit schöner auswenndiger $t getzierde und an ettlicher aus genomenhait die anndern überwinden, das
HvHürnh 28, 12 mit grosser entzündenge von der haissenn speise unnd von der auswenndigen hitze, die da gesigtt unnd herschet, so sind im nütz
Lanc 76, 25 ir volck wiedder zuhauff und machten zwo patellen. Eyne reyt ußwendig der stat umb, und verritten Claudas den weg gein dem
Lanc 76, 26 Claudas den weg gein dem pallast; wann der pallast was ußwendig der stat gelegen in eyner großen wießen uff einer rifier,
Lanc 197, 29 alles durch herberget, das man nyrgent kein herberg kund finden dann ußwendig der stat. Da stunt ein hof da mónch inne waren;
Lanc 197, 33 und kund in der stat nit geherbergen. Er leyt sich ußwendig der statt und det růffen das nymant so kúne enwere
Mechth 1: 2, 38 der núwer gegenwúrtekeit. $t Eya suͤslicher got, fúrig inwendig, bluͤgende uswendig, nu du dis dem minnesten hast gegeben, moͤhte ich noch
Mechth 1: 44, 85 ir von úch legen beide vorhte und schame und alle uswendig tugent; mer alleine die ir binnen úch tragent von nature,
Mechth 2: 23, 11 us rinnet? So můs man es fúllen mit steinen der uswendigen arbeit und mit eschen der vergenglicheit.» «Ich wonen in der
Mechth 2: 24, 83 minne wirt rich die gewundete sele und vil arme ir uswendigen sinne, wand ie me got richtůmes in ir vindet, ie
Mechth 4: 3, 18 und leinte min hoͮbet an in. Do sach ich, das uswendig ime was besclossen alle vinsternisse, und inwendig was er erfúllet
Mechth 4: 15, 7 das du got gebest alles, das din ist inwendig als uswendig, $t so git er dir werlich alles das sin ist
Mechth 4: 15, 8 git er dir werlich alles das sin ist inwendig und uswendig. Wenne dú selig stunde ist vergangen, als got der minnenden
Mechth 4: 21, 8 herre: «Si erent oͮch mine drie namen mit siben dingen uswendig: an lobelichem sange, mit warer predeunge, mit rehter losunge, mit
Mechth 4: 24, 21 gruͤsset si innewendig mit siner lebendiger gotheit, er eret si uswendig mit siner almehtigen menscheit, $t er zieret si mit sines
Mechth 4: 27, 132 ich gesehen; er ist nit gros und sin fruht ist uswendig vil schoͤne und lustlich als ein rose, aber inwendig ist
Mechth 5: 2, 13 was vereinet werlich inwendig, $t dú gestůnt alleine #.[mit im uswendig#.]. Do mich ungetrúwen menschen erdros miner pine, do gab mir
Mechth 5: 4, 42 die der sinkenden diemuͤtekeit nit erkennent. Dú erste demuͤtekeit lit uswendig an den kleidern und an der wonunge, das die messig
Mechth 5: 4, 57 můs sich vor vinsternisse sines herzen und vor krankheit siner uswendigen sinne beide voͤrhten und schemmen, wan er noch unverwandelt ist
Mechth 5: 8, 29 we als von disem alleine, wan es sich leider mit uswendigen sinnen in vergenglichen dingen alse verre und also sere von
Mechth 5: 8, 35 ze vare, das si gesehent und hoͤrent. So schinent si uswendig wise und sint doch alle leider inwendig toren. Dis kint
Mechth 5: 11, 10 waren, die ie geistlichen nammen getrůgen in so grosser verdampnisse ussewendig und in so warer helikeit innewendig. Dis ist vil sere
Mechth 5: 11, 12 sere wider die lúte, die sich hie geistlichen also sere uswendig zierent mit so heligem gelasse und mit so tieffer boͤgunge
Mechth 5: 11, 23 du beroͮbest mine lieben swester der innewendigen gottes suͤssekeit und der uswendigen minnesamekeit, die si solten bereiten und in das helige brútbette
Mechth 5: 11, 26 Die <FOLIO>(83#’v)</FOLIO> machest du also harte inwendig und also unwillig uswendig, das man nit getar ein geistlich wort vor in sprechen,
Mechth 5: 11, 50 vergift. Mache din herze ie binnen reine und bewise dich uswen<FOLIO>(84#’r)</FOLIO>dig $t cleine, so bistu mit gotte gemeine. <KAP><N>XII</N>. Wie got
Mechth 5: 22, 43 sinne, nothaftlich an únserme libe, so muͤssen wir úns schemmen uswendig únser boͤsen sitten und inwendig únsers ungetrúwen herzen. Wir moͤgen
Mechth 5: 23, 157 zů den júdeschen meisteren; die waren innewendig vil boͤse und ussewendig an irme gelasse vil schoͤne. Die lerte er, wie si
Mechth 5: 24, 48 die jungen lerte er vil swigen, da von wurden si uswendig gezogen und inwendig wise; die kranken und siechen troste er
Mechth 5: 25, 8 in getwange der gehorsami, $t in allerhande bitterkeit inwendig und uswendig, ja das man hie inne welle und moͤge und koͤnne
Mechth 6: 1, 58 inwendig voͤrhten mit scharpfer hůte dines herzen und solt dich uswendig schemmen mit gezogenlichem gelasse. Alle klage soltu barmherzeklich $t enpfahen
Mechth 6: 13, 12 die menscliche sinne: «Nein, ich mag wol nútze sin an uswendigen dingen.» Alsus sprechent nemeliche closterlúte, so si allerwisost sint. Hie
Mechth 6: 13, 37 es dich selber wol leren, ist si dir willekomen. Mit uswendigen tugenden und mit inwendiger gerunge soltu si enpfahen; mit demuͤtiger
Mechth 6: 13, 46 «Herre, vlúch nu von mir inwendig und stant bi mir uswendig, also das allú min werk schinen nach diner gabe und
Mechth 7: 3, 43 muͤssen wir rehte únser súntliche $t bekorunge heimeliche verswigen und #.[uswendig helig vroͤlich gelesse bewisen#.]. Owe arme! Swie lange wir in
Mechth 7: 34, 13 mit dem vleische. Alle, die sere minnent innewendig, die werdent uswendig gestillet, wand allú uswendig arbeit hindert den inwendigen geist; das
Mechth 7: 34, 14 die sere minnent innewendig, die werdent uswendig gestillet, wand allú uswendig arbeit hindert den inwendigen geist; das denne der geist inwendig
Mechth 7: 55, 33 minne hat inwendig verzert, des můs leider der mensche underwilen uswendig enbern. Wie swere das si, vraget man mich. Das moͤhte
Mechth 7: 62, 61 si in allen dingen irme herren undertan; so blibet si uswendig lobesam.» «Vroͮ diemuͤtekeit, was koͤnnent ir dienen mit úwer swester,
Mechth 7: 62, 76 alles, das der gůte mensche in gote tůt, inwendig und uswendig, da hoͤrent alles tugende zů. Mit disen jungfroͮwen in dem
Mügeln 10,1 sin wandel ewig ist, $s das er nimt ieglich bilde./ Ußwendig himels ist nicht zit noch keine stat. / so weiß
Mühlh 129, 14 unde tac unde ſal dan leidic ſi^. Werin abir luiti uzwendic landis^. undi die heim quemin, den ſal min zu rechti
Mühlh 167, 13 abir urin vormundin ſuchi dri virzennacht^. Is abir uri vormundi uzwendic landis, ſo ſal ſu un ſuchi iar undi tac. In=mac
OvBaierl 37, 10 vnde von torne wert dez menschen harne deste roder van vtwendiger hitte, alz in deme somere. Js auer, dat eyn to

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