Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bezeichenen swV. (782 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gerehte menscheit, die dur dich den tot leit. Dú wort bezeichent mine wunderliche gotheit; dú vliessent von stunde ze stunde in | |
| sele us von minem goͤtlichen munde. Dú stimme der worten bezeichenet minen lebendigen geist und vollebringet mit im selben die rehten | |
| Die vordersten stangen der stuͤle sint zwoei brinnendú liehter, dú bezeichenent die ware minne und das helige bilde und die getrúwe | |
| Si treit an irem vorhoͮbte die gruͤnen wissen lylien; das bezeichent: Si ist ein můter der wittewen, ein frúndin der elichen | |
| also ist es umb die heiligen drivaltekeit gestalt: Das wisse bezeichent den vatter, das gruͤne den sun, dú cleinliche sunne den | |
| rose, aber inwendig ist si von nature vil sur; das bezeichenet den bitteren schaden <FOLIO>(74#’v)</FOLIO> der súnde, den got nie menschen | |
| und den nach sines vatter gebotte alle die unbevleketen lamber bezeichent, $t die ie geoppfert und gebraht wurden ze eren nach | |
| ein gruͤne borte, der was besetzet mit edelm gesteine. Das bezeichente das alleredelste holtz, das únsers herren lichamen an ime trůg, | |
| clarem golde, #.[rehte als es búrnen#.] solte. Das was vor bezeichenet und wart do vollebraht, do das unschuldige gottes lamp einen grossen | |
| einer procession, $t das waren jungvrowen und engel. Die jungvrowen bezeichent tugende, da ein mensche gotte mitte gedienet hat; die engel | |
| tugende, da ein mensche gotte mitte gedienet hat; die engel bezeichent ein rein leben, da der mensch got mit gevolget hat. | |
| ist so wise,/ ter sina vart wizze./ ter tot ter bezeichint ten tieb,/ iuer ne lat er hie niet./ er ist | |
| denne uf springit,/ wie ser iz in denne riwit!/ //Ir bezeichint allo den man:/ ir muozint tur not hinnan./ ter boum | |
| allo den man:/ ir muozint tur not hinnan./ ter boum bezechint tisa werlt:/ ir bint etewaz hie vertuelit./ ir hugetont hie | |
| zalet undene uf. der erste buochstabe an der ersten sillaben bezeichint wel tage verworfen si. wan als verre der buochstabe stat | |
| tac stat der tac in dem kalendario. ze gelicher wis bezeichenet der erste buochstabe an der andern sillaben wel stunde in | |
| ſint mit ſiben tvgenden hilich worden, vnd die ſint vns beʒeichent bi den ſiben tagen, do got geſchvf himel vnd erde. | |
| ware, dem tát got vil genaden. Vnd div tvgent iſt beʒeichent bi dem erſten tage, do geſchvf got himel vnd erde, | |
| vil aſchen vʒ im werden mach. Vnd div tvgent iſt beʒeichent bi dem andern tage, do ſchiet got den himel von | |
| hoher denne einen ſtinchvnden toten hvnt. Vnd div tugent iſt beʒeichent bi dem dritten tag, do geſchvf got daʒ dvͤrre ertrich | |
| niemen mach rehte volchomen werden an ſi. Vnd dev iſt beʒeichent bi dem vierden tag, do geſchvf got ſvnne vnd den | |
| vnd div ſterne. Div fvͤmft tvgent iſt máʒʒechait, div iſt beʒeichent bi dem fvmften tag, do geſchvf got die viſche in | |
| ſprechent die hiligen vil vrag dar vber. Vnd dev iſt beʒeichent bi dem ſehſten tage, do geſchvf got den menſchen vber | |
| in verhenget, daʒ er daʒ gvtlichen vertrag. Dev tvgent iſt beʒeichent bi dem ſibenden tage, do rvͦwet vnſer herre von allen | |
| einer vber ſi alle, daʒ iſt der cheiſer vnd der beʒeichent vnſern herren. Reht alſ gewaltich ein cheiſer vnd ein chvnich | |
| ſi hieten vier vaſen, daʒ waren himel vaſen; bi den ſint beʒeichent vier$/ lai dinch, da bi man ſol erchennen die fvrſten | |
| wil vnſer herre, daʒ wir fvnf dinch lernen, di da beʒeichent $t ſint bi den funf wiſen magden. Daʒ erſt iſt, | |
| lvte, die goteſ lichnamen niht ſvln enphahen, di ſint vnſ beʒeichent bi vier laie lvten, die ſolten in der alten e | |
| ist daz tail daz zu der erde gechert ist, daz be zaichent $t die vorchte des alm#;eachtigen gotes, diu ist ein angenge | |
| sint gotes chint. diu hoͤh an unsers herren chruͤtze, diu bezaichent diu hilig zůversicht diu den menschen hintz himel fuͤrt unde | |
| der leip unsers herren aller an gestrechet $t was, diu bezaichent diu hilig stæticheit. swelich sæliger mensch an dem gotes dienst | |
| chruͤtze gebunden het. daz nider teil an des tiufels chuͤtze bezaichent diu missetriwe, so betuͤtet daz ober tail an unsers herren | |
| an des tiufels chruͤtze, daz betuͤtet diu unreinen hochvart, so bezaichent daz nider teil an unsers herren chrutze diu hilig gotes | |
| sinem chrutze gebunden het. diu leng des hiligen chruͤtzes diu bezaichent diu hiligen stætichait, diu leng an des tiufels chruͤtze diu | |
| und unser gemuͤt. daz nider tail des hiligen chrutzes daz bezaichent diu hilige gotes vorcht, die schuͤln wir ze allen ziten | |
| selb doͤrfelin daz an der seiten des perges waz, daz bezaichent diu hilig christenheit diu mit dem hiligen blůt unsers herren | |
| von ir suͤnden errainet und erwaschen ist. der oͤleberch der bezaichent uns die genade und die grozzen barmunge unsers herren, des | |
| dar fuͤren. diu zwai, diu eslinne und ir jungide, diu bezaichent zwaier hande læut. diu eslinne diu bezaichent diu judenschaft $t | |
| ir jungide, diu bezaichent zwaier hande læut. diu eslinne diu bezaichent diu judenschaft $t diu mit dem joche der ê gezæmet | |
| ir gewant an den wech wurffen, die daz taten die bezaichent die heiligen marterær die irn leip gaben durch got. also | |
| und wurfen si an den wekch. die daz taten die bezaichent die die sich flizzent daz si die guten rede da | |
| lop dem almæchtigen got: Osanna. die da vor giengen die bezaichent die væter des alten urchundes die vor gotes geburt warn. | |
| die vor gotes geburt warn. die da nach giengen die bezaichent uns die væter des newen urchuͤndes. die sungen alle ein | |
| bei unsern zeiten ist ez auch geschehen. waz ez aver bezeichent und beduͤte, dez enmuͤg wir niht wizzen. sanctus Gregorius der | |
| himel fur, in dem er auch her wider chumt, daz bezaichent sein menschait. er chumt ze dem jungsten tag in der | |
| tragen scholt. ern tet ez niht an sache. der vigbaum bezaichent diu judenschaft. zů der chom unser herre hungeriger, wan er | |
| so ist der luft haiter, so luͤht der tach und bezaichent uns da mit den tach des ewigen libes. daz wir | |
| dirre chuͤnich bei des ziten der grozze fride waz der bezaichent den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er | |
| waz des chuͤniges Davides stat, da wart Davit geborn. Davit bezaichent unseren herren, den heiligen Christ, mit dem namen und auch | |
| hiligen, daz er si getroͤst und gelediget. mit sinem amt bezaichent Davit unsern herren: er waz ein hirt und huͤt der | |
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