Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

urteil stnf (239 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Spec 104, 16 div tiefen toͮgen unſerſ herren, bezeichent $t oͮch die tiefen urteile, die ſorclichen urtaile deſ almahtigen goteſ. Dannan ſprach der wiſe
Spec 104, 16 unſerſ herren, bezeichent $t oͮch die tiefen urteile, die ſorclichen urtaile deſ almahtigen goteſ. Dannan ſprach der wiſe Salemon: Magna enim
Spec 104, 26 wir uunden moͮzzen werden uor ſiner gagenwrte an der uorthlichen urteile unde daz wir ê erluttert moͮzzen werden uon unſerer miſſetât.
Spec 113, 2 chom, der goͮte $.ſ$. Michahel, der an der iungeſten $t urteile mit dem Antichriſto uehten ſol. Manet in ulizzeclichen ſineſ grozzen
Spec 113, 7 Uleget in oͮch umbe die angeſtlichen nôt der iungeſten $t urteile, da der tieuel alle unſer ubeltæte uur breitet unde alle
Spec 128, 11 alle gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen $t chumet. Die goͮten erſtent ze deme ewigen lebenne,
Spec 128, 28 goteſ gebe. Daz ole habent die goͮten an der iungeſten urteile. Die ubelen, daz ſint die tumben, dannan wir reden, die
Spec 140, 14 miſericordia ei, qui non facit miſericordiam. ‘Er wirt uerteilet an urteile, der hie ane barmunge rihtet.’ Allez ubel ſcult ir uermiden,
Spec 140, 18 ir die armen uerdrucchen, ſo werdet ir an der uorhtlichen urteile deſ almahtigen goteſ geſtozzen in die grimmigen helle. Daz unſer
Spec 144, 12 der heilige Chriſt ſi, der da chunftech iſt an der urteile, oder niht; ſo reizzet er ſin ahteſal uber alle die
Spec 146, 15 ſi uur den oberſten rihtare chumet, div dritte, ſo div urteile uber ſi getan wirt. Swenne div goͮte ſele uon deme
Spec 147, 7 unde ſine ſoͮzze lere, daz wir uernemen moͮzzen an der urteile, da got mit unſ allen dinget, div wort, diu er
SSpAug 94, 4 überziugen; daz ist reht. //Daz dritte ist, daz man dehein urteil sô rehte vor dem rîche bî den Swâben vindet, wil
SSpAug 170, 14 vor dem gerihte, sô sol der rihter vrâgen an einer urteile, $t wie er sich underwinden süle, daz ez jenem hilflîch
SSpAug 170, 18 ez jenem hilflîch sî an sînem rehte; sô vindet man urteile, daz er sich sîn underwinden $t süle. Swennne er sich
SSpAug 171, 5 tuo umbe die vor geschribene $t sache, swaz volge und urteile sage; unde sol im der rihter künden, war umbe er
StatDtOrd 49,27 teil sî, ob sî missehellent, daz sal man zu dem urteile des meisteres oder der, die an sîner stat sint, verlâzen,
StatDtOrd 78,11 hêrren worten ouch werltliche lûte mûzen rede geben an dem urteiles tage eines iegelichen mûzigen wortes, sô gehôret ez vil mêr
StatDtOrd 86, 3 mache, oder êweclîche in gevancnisse beslîze. Diz ist zu deme urteile des obersten unde der brûdere gelâzen. 39. Hie hebet sich
StatDtOrd 95,25 dem ordene vor sî, daz er sicherlîche an dem iungesten urteile muge vor Gote stên unde lôn entphâhen nâch sînen werken;
StRAugsb 74, 31 sol ouch niht urtail da sprechen: $t spricht aver er urtail oder sprichet iemans wort, da sol nieman mit flisen noch
SüklV 699 han/ mit luggeme urchunde,/ uber di du vrumedest/ die selben urteile,/ di si ir ze leide/ heten geraten;/ wande siz mitalle
SuTheol 291 noh luiti vir slachti/ an der jungistin wachti./ zi der urteli nichumint di wirsistin,/ di dir sint vor virdeiliti./ di durchnachtigin
TannhBu 48 so wache/ vnd wecke mich, e#p+8#p- ir ge das zil/ dyns orteils, herre, sterke myne synne!/ Vil suoze vater ihesu krist,/ helf
Tr 6997 -/ got unde reht diu riten dô în/ mit rehtem urteile,/ ir rotte ze heile,/ ir vînden ze valle./ hie begunden
Tr 15720 die der sîn,/ ze sælden und ze heile/ an disem urteile!/ hân ich es niht genuoc geseit,/ hêrre, ich bezzer iu
TrSilv 602 helfe der cristenheit./ uiele michil was sin arbeit/ $p ein urteil/ durch daz ewige heil./ do daz lut diese mere uirnam,/
TrSilv 699 wande iz ungezeme were,/ daz her der kristenheite phlege/ vnde urteil uber die iuden gebe;/ so spreche man ce rechte,/ iz
VEzzo 412 sun/ pro nobis crucifixum,/ der dir mennisce wolte sin,/ unser urteile diu ist sin./ daz dritte ist der heilige atem,/ der
Wahrh 134 unser aller heile/ unde erwerin uns der helle vor dem urteile./ //Nu furhte ich eines valles/ uber uns sunter alle./ der
Wernh 3498 des betwanc si doch nehein nôt./ /// ja was diu urteile genamet/ aqua zelotipiê,/ den schuldigen tet si wê./ si drouten
Wernh A 2869 Si heten eine gewonheit,/ div waz den schuldegen lait,/ ein vrtail fraysam:/ ir lieber vater Abraham/ vn̄ ir vater Moyses/ die
Wernh A 2920 ane lugen/ vn̄ ir ære fůrten vaile,/ si eylten die vrtayle/ segen mit fleizze,/ daz si ir iteweizze/ mvͤsten bewæren./ vil
Wernh A 3163 Bethlehem komen;/ da sul wir iærlich wonen/ mit dem selben vrtaile/ daz die purgere alle gemaine/ in ze rehte wellen sprechen./
Wh 68,16 geil,/ ob si mit angest vür sol gên/ und ze urteile vor got stên.’/ daz kint sprach ‘ich enhâns niht./ mîn
Wh 185,11 kôs/ von der heidenschefte,/ sine wertenz mit ir krefte./ diu urteil vor dem rîche/ wart gesprochen endelîche/ und gevolget von den
Wh 185,17 der samnunge zil ich sage./ des rîches gebot unt diu urteil/ tet kunt ein sac unt ein seil/ wâren schiere ûf
Wh 320,27 spreche. swem got der sælden gan,/ daz er mit strîtes urteil/ umbe daz endelôse heil/ noch hiute wirbet, wol dem wart/
Wig 3822 mînen lîp / immer vüeren veile / und wolde in urteile / mîne sêle setzen.’ / sus begunde si in wetzen

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5
Seite drucken