Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
urteil stnf (239 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| div tiefen toͮgen unſerſ herren, bezeichent $t oͮch die tiefen urteile, die ſorclichen urtaile deſ almahtigen goteſ. Dannan ſprach der wiſe | |
| unſerſ herren, bezeichent $t oͮch die tiefen urteile, die ſorclichen urtaile deſ almahtigen goteſ. Dannan ſprach der wiſe Salemon: Magna enim | |
| wir uunden moͮzzen werden uor ſiner gagenwrte an der uorthlichen urteile unde daz wir ê erluttert moͮzzen werden uon unſerer miſſetât. | |
| chom, der goͮte $.ſ$. Michahel, der an der iungeſten $t urteile mit dem Antichriſto uehten ſol. Manet in ulizzeclichen ſineſ grozzen | |
| Uleget in oͮch umbe die angeſtlichen nôt der iungeſten $t urteile, da der tieuel alle unſer ubeltæte uur breitet unde alle | |
| alle gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen $t chumet. Die goͮten erſtent ze deme ewigen lebenne, | |
| goteſ gebe. Daz ole habent die goͮten an der iungeſten urteile. Die ubelen, daz ſint die tumben, dannan wir reden, die | |
| miſericordia ei, qui non facit miſericordiam. ‘Er wirt uerteilet an urteile, der hie ane barmunge rihtet.’ Allez ubel ſcult ir uermiden, | |
| ir die armen uerdrucchen, ſo werdet ir an der uorhtlichen urteile deſ almahtigen goteſ geſtozzen in die grimmigen helle. Daz unſer | |
| der heilige Chriſt ſi, der da chunftech iſt an der urteile, oder niht; ſo reizzet er ſin ahteſal uber alle die | |
| ſi uur den oberſten rihtare chumet, div dritte, ſo div urteile uber ſi getan wirt. Swenne div goͮte ſele uon deme | |
| unde ſine ſoͮzze lere, daz wir uernemen moͮzzen an der urteile, da got mit unſ allen dinget, div wort, diu er | |
| überziugen; daz ist reht. //Daz dritte ist, daz man dehein urteil sô rehte vor dem rîche bî den Swâben vindet, wil | |
| vor dem gerihte, sô sol der rihter vrâgen an einer urteile, $t wie er sich underwinden süle, daz ez jenem hilflîch | |
| ez jenem hilflîch sî an sînem rehte; sô vindet man urteile, daz er sich sîn underwinden $t süle. Swennne er sich | |
| tuo umbe die vor geschribene $t sache, swaz volge und urteile sage; unde sol im der rihter künden, war umbe er | |
| teil sî, ob sî missehellent, daz sal man zu dem urteile des meisteres oder der, die an sîner stat sint, verlâzen, | |
| hêrren worten ouch werltliche lûte mûzen rede geben an dem urteiles tage eines iegelichen mûzigen wortes, sô gehôret ez vil mêr | |
| mache, oder êweclîche in gevancnisse beslîze. Diz ist zu deme urteile des obersten unde der brûdere gelâzen. 39. Hie hebet sich | |
| dem ordene vor sî, daz er sicherlîche an dem iungesten urteile muge vor Gote stên unde lôn entphâhen nâch sînen werken; | |
| sol ouch niht urtail da sprechen: $t spricht aver er urtail oder sprichet iemans wort, da sol nieman mit flisen noch | |
| han/ mit luggeme urchunde,/ uber di du vrumedest/ die selben urteile,/ di si ir ze leide/ heten geraten;/ wande siz mitalle | |
| noh luiti vir slachti/ an der jungistin wachti./ zi der urteli nichumint di wirsistin,/ di dir sint vor virdeiliti./ di durchnachtigin | |
| so wache/ vnd wecke mich, e#p+8#p- ir ge das zil/ dyns orteils, herre, sterke myne synne!/ Vil suoze vater ihesu krist,/ helf | |
| -/ got unde reht diu riten dô în/ mit rehtem urteile,/ ir rotte ze heile,/ ir vînden ze valle./ hie begunden | |
| die der sîn,/ ze sælden und ze heile/ an disem urteile!/ hân ich es niht genuoc geseit,/ hêrre, ich bezzer iu | |
| helfe der cristenheit./ uiele michil was sin arbeit/ $p ein urteil/ durch daz ewige heil./ do daz lut diese mere uirnam,/ | |
| wande iz ungezeme were,/ daz her der kristenheite phlege/ vnde urteil uber die iuden gebe;/ so spreche man ce rechte,/ iz | |
| sun/ pro nobis crucifixum,/ der dir mennisce wolte sin,/ unser urteile diu ist sin./ daz dritte ist der heilige atem,/ der | |
| unser aller heile/ unde erwerin uns der helle vor dem urteile./ //Nu furhte ich eines valles/ uber uns sunter alle./ der | |
| des betwanc si doch nehein nôt./ /// ja was diu urteile genamet/ aqua zelotipiê,/ den schuldigen tet si wê./ si drouten | |
| Si heten eine gewonheit,/ div waz den schuldegen lait,/ ein vrtail fraysam:/ ir lieber vater Abraham/ vn̄ ir vater Moyses/ die | |
| ane lugen/ vn̄ ir ære fůrten vaile,/ si eylten die vrtayle/ segen mit fleizze,/ daz si ir iteweizze/ mvͤsten bewæren./ vil | |
| Bethlehem komen;/ da sul wir iærlich wonen/ mit dem selben vrtaile/ daz die purgere alle gemaine/ in ze rehte wellen sprechen./ | |
| geil,/ ob si mit angest vür sol gên/ und ze urteile vor got stên.’/ daz kint sprach ‘ich enhâns niht./ mîn | |
| kôs/ von der heidenschefte,/ sine wertenz mit ir krefte./ diu urteil vor dem rîche/ wart gesprochen endelîche/ und gevolget von den | |
| der samnunge zil ich sage./ des rîches gebot unt diu urteil/ tet kunt ein sac unt ein seil/ wâren schiere ûf | |
| spreche. swem got der sælden gan,/ daz er mit strîtes urteil/ umbe daz endelôse heil/ noch hiute wirbet, wol dem wart/ | |
| mînen lîp / immer vüeren veile / und wolde in urteile / mîne sêle setzen.’ / sus begunde si in wetzen | |
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