Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

urkünde stN. (152 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 8, 24 is diͤ ware winreve./ $’t is licht, dat ich des urkund geve:/ wal ich an sinem lof bekennen,/ dat ich in
MarlbRh 8, 27 ich in werlich ein winref nennen./ //So Jhesus self des urkund geve:/ #.,Ich bin diͤ ware winreve.#.’/ //Siͤt al, wat vrücht
MarlbRh 17, 39 in schriven einen briͤf,/ de der manschaf wer al zit urkunde,/ diͤ he gesprochen had bit sim munde./ ////Theophilus giͤnc in
MarlbRh 18, 38 ////Ich enmöchte si niͤt al genennen,/ diͤ ich bit warem urkund bekennen,/ diͤ du van sünden woldes leiden,/ zů des ewelichen
MarlbRh 24, 28 //Wan gif uns self bit dinem munde/ dines herzen war urkunde!/ du versteis din herz aleine,/ klag self din r#;iuen, maget
MarlbRh 32, 26 is dot,/ ind #;iur haʒ levet,/ in diser not/ ir urkund gevet,/ ir důt it wale schinen,/ dat ir siner pinen/
MarlbRh 39, 20 wiͤ ser $’t van vröuden underquam,/ dů it diͤ vrölich urkund vernam!/ //Vröw dich, vrow, bis blid ind vro!/ wat mach
MarlbRh 43, 16 gedien,/ dů du van irer beider munde/ vernemes als war urkunde/ beid dim kindlin inde dir./ vrow, diͤ vröude deil bit
MarlbRh 44, 23 is geschriven van diner personen,/ der minnen bůch spricht $’t urkunde,/ recht als du sprechs bit dim munde:/ //#.,Ein gebunt mirren
MarlbRh 60, 21 din otmuͤd doch ver üvergeit./ //Uns gevent din wort dis urkunde,/ diͤ du sprechs bit dinem munde./ //Dů dir de engel
MarlbRh 67, 20 zebrochen were!/ //It brach! des gift din trurich gedene/ ware urkund ind din trene./ it brach! dat gemachde dine guͤde,/ wan
MarlbRh 74, 5 minsam ind minlich üver al minne!/ //Antwürd iͤzů $’m waren urkunde,/ dat du hors van diner nichten munde!/ si macht dich
MarlbRh 83, 11 geistlich wisheit,/ diͤ an der reincheit anegeit./ //Wir vinden dit urkund an den bůchen,/ wil wir it bit vliʒe sůchen./ //Den
MarlbRh 91, 39 it din worden so schiͤr antwürde!/ //It gaf diner heilcheit urkunde,/ dat it sich wegen ind vröwen begunde,/ it prophetiͤrde ruͤrend
MarlbRh 111, 7 minnen/ im sang der geistlicher minnen./ he gift diner schönheit urkunde,/ als he sus spreche bit sim munde:/ //#.,Du bis schöne,
Mechth 4: 2, 15 das min herze were reine. Got ist selber des min urkúnde, das ich in nie bat mit willen noch mit geren,
Parz 14,2 âne krümbe sleht),/ //der bâruc in für sünde/ gît wandels urkünde./ ___Zwên bruoder von Babilôn,/ Pompeius und Ipomidôn,/ den nam der
Parz 180,12 sus, swer irre rite/ daz der den slegel fünde:/ slegels urkünde/ lac dâ âne mâze vil,/ sulen grôze ronen sîn slegels
Parz 583,4 in gezæme,/ ich wæn der hetes sünde./ nâch der âventiure urkünde/ het er sich garbeitet,/ gehœhet unt gebreitet/ sînen prîs mit
PrOberalt 9, 6 die da vor giengen die bezaichent die væter des alten urchundes die vor gotes geburt warn. die da nach giengen die
PrOberalt 9, 7 da nach giengen die bezaichent uns die væter des newen urchuͤndes. die sungen alle ein sanch, Osanna. daz si gelobten daz
PrOberalt 23, 2 christen wir gelauben alles daz wir lesen in dem alten urchuͤnde und in dem niwen. wir gelauben daz unser herre geborn
PrOberalt 23, 8 geschriben $t ist in dem alten und in dem niwen urchuͤnde, von diu ist uns daz chræutze ain zaichen der gnaden
PrOberalt 31, 10 wein. daz waz daz angeng siner zaichen. mit den drein urchuͤnden offent sich unser herre der werlt und wart bei ir
PrOberalt 31, 13 chuͤnige und brachten im ir opfer. daz waz ein offens urchuͤnde siner gotheit. ze dem andern mal hort man des vater
PrOberalt 36, 16 ez ist nu ze disen ziten diu genade des niwen urchuͤndes aller slacht luͤte, den juden, ob si gelůbich werdent, und
PrOberalt 36, 19 an den almæchtigen got, den ist diu genade des niwen urchuͤndes gegeben. der chruͤge waren sechs. die sechs chruͤg bezaichent die
PrOberalt 37, 10 verstunt niht wie in den buchen geschriben waz des alten urchuͤndes. do er bechert wart, do wart er umbesniten von der
PrOberalt 37, 23 wein ist, so getan ist zwischen der schrift des alten urchuͤndes und des newen. diu alt schrift diu gehiez den richtum
PrOberalt 39, 24 erbieten. er hiez in auch sein opher bringen ze ainem urchuͤnde, zů so getanem urchuͤnde, so die ewart sachen daz der
PrOberalt 39, 24 auch sein opher bringen ze ainem urchuͤnde, zů so getanem urchuͤnde, so die ewart sachen daz der siech errainiget waz von
PrOberalt 57, 23 dez tiufels schar sein. wir schuͤln uns huͤten vor soͤlicher urchuͤnt schantlicher wort, muͤzziger wort, wan aller der muͤzzigen wort die
PrOberalt 87, 17 unser herre gelegen waz. die zwen engel die bezaichent zwai urchuͤnde, daz ist diu hilig schrift die di hiligen wizzagen schriben
PrOberalt 87, 20 diu hiligen ewangelia, apostolus und ander hilig schrift. diu zwei urchund diu gehellent ein ander, ir ietweders daz seit daz Christ uns
PrOberalt 87, 22 daz er erstuͤnde. daz bezaichent die zwen engel. daz vorder urchuͤnde daz ist der engel der da ze dem haupte saz,
PrOberalt 87, 23 der engel der da ze dem haupte saz, daz niwe urchuͤnde daz ist der engel der ze den fuͤzzen saz. die
PrOberalt 93, 31 der hochvert, ettelichen ze der manslecht, ettelichen ze dem lucken urchuͤnd, ettelichen ze dem raube, ettelichen ze dem nide und ze
PrOberalt 109, 39 von minem vater, den geist der warheit, der geit mir urchuͤnde. uch gebet ir mir urchuͤnde, wan ir von angenge mit
PrOberalt 109, 39 der warheit, der geit mir urchuͤnde. uch gebet ir mir urchuͤnde, wan ir von angenge mit mir seit gewesen. dis rede
PrOberalt 111, 1 herren wort: ‘swenn der selb geist chuͤmet, der geit mir urchuͤnde. et vos testimonium perhibebitis, ir gebet mir auch urchuͤnde, wan
PrOberalt 111, 2 mir urchuͤnde. et vos testimonium perhibebitis, ir gebet mir auch urchuͤnde, wan ir von angeng miner lere und miner predige mit
PrOberalt 111, 4 mit mir sit gewesen’. nu schuͤln wir merchen wie getan urchuͤnde der heilig geist unserm herren gabe. die heiligen junger die
PrOberalt 114, 35 genade diu wirt uns in der tauf gegeben ze einem urchuͤnde und ze einer gewisheit der ewigen eren die uns got
PrOberalt 116, 21 christenheit sundernt, alsam diu manslecht, uͤberhůr, sacrilegia, roup, diuw, lukiu urchuͤnde, uͤbermůt, nit, girischheit, lanchrache, trunchenheit. also wir dem almæchtigen got
PrOberalt 127, 37 werden alsam diu uͤberhur, manslecht, sacrilegia, die meinnaide, die lucken urchuͤnde und ander grozze suͤnde die die sel scheident von dem
PrOberalt 131, 9 gutes geren; du ensolt nicht stelen; du ensolt nicht luges urchuͤnt sagen und scholt miden alles daz christen menschen verboten ist.
PrOberalt 136, 24 dar umb auf dem berg, daz ietwederiu schrift, dez alten urchuͤndes und auch des niwen, die sagent uns die hoͤhe und
PrOberalt 137, 31 wurden. diu siben brot diu bezaichent diu buch des niwen urchuͤndes, der niwen e, mit den wir von den siben gaben
PrOberalt 139, 7 herre. ez waren vor unsers herren gebuͤrt in dem alten urchuͤnde luglich wissagen di sein læut verleiten wolten und zugen sich
PrOberalt 139, 10 nicht. also waren auch und sint noch in dem niwen urchuͤnde, iedoch leider bei unsern ziten, boͤse christen die vercheret sint,

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