Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
urkünde stN. (152 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| is diͤ ware winreve./ $’t is licht, dat ich des urkund geve:/ wal ich an sinem lof bekennen,/ dat ich in | |
| ich in werlich ein winref nennen./ //So Jhesus self des urkund geve:/ #.,Ich bin diͤ ware winreve.#.’/ //Siͤt al, wat vrücht | |
| in schriven einen briͤf,/ de der manschaf wer al zit urkunde,/ diͤ he gesprochen had bit sim munde./ ////Theophilus giͤnc in | |
| ////Ich enmöchte si niͤt al genennen,/ diͤ ich bit warem urkund bekennen,/ diͤ du van sünden woldes leiden,/ zů des ewelichen | |
| //Wan gif uns self bit dinem munde/ dines herzen war urkunde!/ du versteis din herz aleine,/ klag self din r#;iuen, maget | |
| is dot,/ ind #;iur haʒ levet,/ in diser not/ ir urkund gevet,/ ir důt it wale schinen,/ dat ir siner pinen/ | |
| wiͤ ser $’t van vröuden underquam,/ dů it diͤ vrölich urkund vernam!/ //Vröw dich, vrow, bis blid ind vro!/ wat mach | |
| gedien,/ dů du van irer beider munde/ vernemes als war urkunde/ beid dim kindlin inde dir./ vrow, diͤ vröude deil bit | |
| is geschriven van diner personen,/ der minnen bůch spricht $’t urkunde,/ recht als du sprechs bit dim munde:/ //#.,Ein gebunt mirren | |
| din otmuͤd doch ver üvergeit./ //Uns gevent din wort dis urkunde,/ diͤ du sprechs bit dinem munde./ //Dů dir de engel | |
| zebrochen were!/ //It brach! des gift din trurich gedene/ ware urkund ind din trene./ it brach! dat gemachde dine guͤde,/ wan | |
| minsam ind minlich üver al minne!/ //Antwürd iͤzů $’m waren urkunde,/ dat du hors van diner nichten munde!/ si macht dich | |
| geistlich wisheit,/ diͤ an der reincheit anegeit./ //Wir vinden dit urkund an den bůchen,/ wil wir it bit vliʒe sůchen./ //Den | |
| it din worden so schiͤr antwürde!/ //It gaf diner heilcheit urkunde,/ dat it sich wegen ind vröwen begunde,/ it prophetiͤrde ruͤrend | |
| minnen/ im sang der geistlicher minnen./ he gift diner schönheit urkunde,/ als he sus spreche bit sim munde:/ //#.,Du bis schöne, | |
| das min herze were reine. Got ist selber des min urkúnde, das ich in nie bat mit willen noch mit geren, | |
| âne krümbe sleht),/ //der bâruc in für sünde/ gît wandels urkünde./ ___Zwên bruoder von Babilôn,/ Pompeius und Ipomidôn,/ den nam der | |
| sus, swer irre rite/ daz der den slegel fünde:/ slegels urkünde/ lac dâ âne mâze vil,/ sulen grôze ronen sîn slegels | |
| in gezæme,/ ich wæn der hetes sünde./ nâch der âventiure urkünde/ het er sich garbeitet,/ gehœhet unt gebreitet/ sînen prîs mit | |
| die da vor giengen die bezaichent die væter des alten urchundes die vor gotes geburt warn. die da nach giengen die | |
| da nach giengen die bezaichent uns die væter des newen urchuͤndes. die sungen alle ein sanch, Osanna. daz si gelobten daz | |
| christen wir gelauben alles daz wir lesen in dem alten urchuͤnde und in dem niwen. wir gelauben daz unser herre geborn | |
| geschriben $t ist in dem alten und in dem niwen urchuͤnde, von diu ist uns daz chræutze ain zaichen der gnaden | |
| wein. daz waz daz angeng siner zaichen. mit den drein urchuͤnden offent sich unser herre der werlt und wart bei ir | |
| chuͤnige und brachten im ir opfer. daz waz ein offens urchuͤnde siner gotheit. ze dem andern mal hort man des vater | |
| ez ist nu ze disen ziten diu genade des niwen urchuͤndes aller slacht luͤte, den juden, ob si gelůbich werdent, und | |
| an den almæchtigen got, den ist diu genade des niwen urchuͤndes gegeben. der chruͤge waren sechs. die sechs chruͤg bezaichent die | |
| verstunt niht wie in den buchen geschriben waz des alten urchuͤndes. do er bechert wart, do wart er umbesniten von der | |
| wein ist, so getan ist zwischen der schrift des alten urchuͤndes und des newen. diu alt schrift diu gehiez den richtum | |
| erbieten. er hiez in auch sein opher bringen ze ainem urchuͤnde, zů so getanem urchuͤnde, so die ewart sachen daz der | |
| auch sein opher bringen ze ainem urchuͤnde, zů so getanem urchuͤnde, so die ewart sachen daz der siech errainiget waz von | |
| dez tiufels schar sein. wir schuͤln uns huͤten vor soͤlicher urchuͤnt schantlicher wort, muͤzziger wort, wan aller der muͤzzigen wort die | |
| unser herre gelegen waz. die zwen engel die bezaichent zwai urchuͤnde, daz ist diu hilig schrift die di hiligen wizzagen schriben | |
| diu hiligen ewangelia, apostolus und ander hilig schrift. diu zwei urchund diu gehellent ein ander, ir ietweders daz seit daz Christ uns | |
| daz er erstuͤnde. daz bezaichent die zwen engel. daz vorder urchuͤnde daz ist der engel der da ze dem haupte saz, | |
| der engel der da ze dem haupte saz, daz niwe urchuͤnde daz ist der engel der ze den fuͤzzen saz. die | |
| der hochvert, ettelichen ze der manslecht, ettelichen ze dem lucken urchuͤnd, ettelichen ze dem raube, ettelichen ze dem nide und ze | |
| von minem vater, den geist der warheit, der geit mir urchuͤnde. uch gebet ir mir urchuͤnde, wan ir von angenge mit | |
| der warheit, der geit mir urchuͤnde. uch gebet ir mir urchuͤnde, wan ir von angenge mit mir seit gewesen. dis rede | |
| herren wort: ‘swenn der selb geist chuͤmet, der geit mir urchuͤnde. et vos testimonium perhibebitis, ir gebet mir auch urchuͤnde, wan | |
| mir urchuͤnde. et vos testimonium perhibebitis, ir gebet mir auch urchuͤnde, wan ir von angeng miner lere und miner predige mit | |
| mit mir sit gewesen’. nu schuͤln wir merchen wie getan urchuͤnde der heilig geist unserm herren gabe. die heiligen junger die | |
| genade diu wirt uns in der tauf gegeben ze einem urchuͤnde und ze einer gewisheit der ewigen eren die uns got | |
| christenheit sundernt, alsam diu manslecht, uͤberhůr, sacrilegia, roup, diuw, lukiu urchuͤnde, uͤbermůt, nit, girischheit, lanchrache, trunchenheit. also wir dem almæchtigen got | |
| werden alsam diu uͤberhur, manslecht, sacrilegia, die meinnaide, die lucken urchuͤnde und ander grozze suͤnde die die sel scheident von dem | |
| gutes geren; du ensolt nicht stelen; du ensolt nicht luges urchuͤnt sagen und scholt miden alles daz christen menschen verboten ist. | |
| dar umb auf dem berg, daz ietwederiu schrift, dez alten urchuͤndes und auch des niwen, die sagent uns die hoͤhe und | |
| wurden. diu siben brot diu bezaichent diu buch des niwen urchuͤndes, der niwen e, mit den wir von den siben gaben | |
| herre. ez waren vor unsers herren gebuͤrt in dem alten urchuͤnde luglich wissagen di sein læut verleiten wolten und zugen sich | |
| nicht. also waren auch und sint noch in dem niwen urchuͤnde, iedoch leider bei unsern ziten, boͤse christen die vercheret sint, | |
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