Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unverzaget Part.-Adj. (100 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gezogt,/ in bestêt ob allem strîte ein vogt/ //Uf sînr unverzagten reise./ der selbe kurteise/ was ein heidenischer man,/ der toufes | |
| sîn./ doch ist mir für wâr gesagt,/ daz ein helt unverzagt/ won in der heidenschaft:/ der habe mit rîterlîcher kraft/ minne | |
| gern erhol."/ ___Gâwân sprach "mir wart gesagt/ von eime strîte unverzagt./ ûf Schastel_marveil man siht/ swaz inre sehs mîln geschiht,/ in | |
| ob ez iu niht versmâhte,/ daz ich diu beidiu brâhte/ unverzagt ûf rîterlîchiu werc./ ich hân tal unde berc/ mit maneger | |
| gevrâget mich."/ //"Nû sie beidiu sîn verjaget!"/ sprach der künic unverzaget./ "nû sage, waz riet dir den muot,/ dô dû hætest | |
| sî getân,/ daz sol ich an in gerne lân/ mit unverzagetem muote./ nû helfe got, der guote,/ den sînen nâch den | |
| gelouben kraft/ vertreip des tiuvels meisterschaft,/ daz von dem herren unverzaget/ des herzen zwîvel wart verjaget./ sus muoste dulten Jôsaphât/ von | |
| in aller stunt/ leid nach dir verborgenlîch./ //Ich bin noch unverzagt/ an dem muot, mîn rouberîn./ Niemêr tag mich betagt,/ in | |
| gemeine./ ûf als guot gedinge sult ir stæte sîn./ sît unverzagt an den vil milten herren mîn,/ si hânt nach êren | |
| sin ungenist:/ dar quamen in vil kurzer vrist/ die edeln unverzagten,/ die in von der ruwe iagten,/ und wurfen in zu | |
| /Er hat und mac und tar getuon, der stolze Waleis unverzaget./ wer lebt, von dem man nu so vil der wunderlichen | |
| als i$’u gesaget hân.’/ //Do er alsus gesagete,/ Wâlwein der unverzagete/ der antwurt im vil schône/ ‘nâch guoter wîbe lône/ wil | |
| zêren/ einen prîs gerne hân bejaget./ er was sîns muotes unverzaget,/ der sigesælige man:/ er rant einen stolzen ritter an,/ der | |
| wirt entwert,/ ern sage die selben nôt vor gote./ der unverzagete werde bote,/ der erkennet rîter kumber gar./ er was selbe | |
| gehabt gerne mê,/ dô reit der schadehaften kêr/ //Der marchgrâve unverzagt./ sus wart mir von im gesagt./ wie er die heiden | |
| die schar durhbrâchen./ die heiden sich des râchen/ manlîch und unverzagt,/ daz ez mit jâmer wart beklagt/ von den gotes soldieren./ | |
| magde vuor (diu ist immer magt),/ diu den gebar, der unverzagt/ sîn verh durh uns gap in den tôt./ swer sich | |
| prîsen./ er beriet sich mit den wîsen/ und mit den unverzageten,/ die sêre mit im klageten,/ der den vater, der den | |
| die getouften riefen sân/ //[M]onschoy und kêrten dar./ der marcgrâve unverzaget nam war,/ wâ der künec selbe reit:/ des schar was | |
| er tet sô der der wer bedarf./ sus streit der unverzagete,/ unz er sich vor in entsagete:/ ime stûdach sîn vermisset | |
| reit,/ die selben slâ ez niht vermeit./ sus reit der unverzagete,/ sô daz in niemen jagete,/ unz er Orangis ersach,/ ûf | |
| künec von Persîâ.’/ in nert ouch daz er heidnisch sprach./ unverzagt er marcte und ersach/ eine strâze die er rekande,/ gein | |
| künec Talimôn/ wart mit den anderen ouch geklagt./ Turpîûn der unverzagt,/ der künec von Falturmîê,/ des tôt der heidenschefte tet wê./ | |
| vernomen,/ wie maneges tages wære komen/ ze Orlens der marcrâve unverzagt./ sîn herberge ist mir gesagt,/ daz er die schœnen stat | |
| verre was./ niht wan vrâgens er genas,/ und daz der unverzagete/ sich nante und rehte sagete:/ ‘ich binz der grâve Ernalt./ | |
| zeswen kêr,/ der Adâmen worhte./ iuwer künne daz unrevorhte,/ gotes unverzagtiu hantgetât,/ die mir Terramêr retœtet hât,/ die ergebt an gotes | |
| doch dar nâch gesent.’/ //Dem marhgrâven behagete/ daz der junge unverzagete/ in alsô smæhlîchem leben/ mit zuht nâch wirde kunde streben./ | |
| her./ die heiden wâren gein dem mer./ dô wânde diu unverzagete/ Gyburc, dô manz ir sagete,/ si wolten wider kêren/ unt | |
| dîne wer.’/ der marhcrâve ir dô sagete:/ ‘dâ kumet der unverzagete,/ mîn bruoder Bernart von Brubant,/ des sun ich dicke bî | |
| umbehaben./ niht anderr urbor moht er haben,/ wan als der unverzagte/ an den vîenden bejagte./ sîn zeswiu hant wuohs umben schaft,/ | |
| daz vrouwen hânt hie prîs bejaget:/ die vant man werlîch unverzaget./ sît siz uns habent behalten,/ nu sult irs alle walten,/ | |
| andern, als ich hân gesagt./ ich wæne, si wâren doch unverzagt./ hie tâten zehen bruoder mîn/ ir ungenâde gein mir schîn./ | |
| niemen alsô breit./ mit dem swerte prîs erstreit/ Synagûn der unverzagete./ Rennewart ez niht behagete:/ in dûhte diu selbe klinge/ sîner | |
| hie/ ûf schœnen runzîden./ dâ muose ouch angest lîden/ manec unverzaget küener man,/ der sich rehte des versan/ daz ir strît | |
| ez wirt doch âne mich gesagt.’/ nû kom der junge unverzagt/ dâ die hutten von loube/ mit rôre und von schoube/ | |
| vreischet wiez in ergêt/ aldâ si Rennewart bestêt./ //Der manlîch unverzagte,/ der manegen prîs bejagte/ (nu mein ich aber den markys),/ | |
| deheine manheit?’/ sprach Rennwart. mit in er streit./ der junge unverzagete/ den vride in widersagete./ sich huop alrêst ir ander val./ | |
| sprach ze Tybalt:/ ‘gedenke, helt, dû wære ie gezalt/ zer unverzageten manheit:/ lâ dir hiute wesen leit/ daz dich mîn tohter | |
| süne mîn./ ir sult haben die vierden schar./ nemt mînes unverzageten ellens war,/ daz ich in iuweren jâren truoc,/ dô man | |
| der von Tenabrî./ im reit ze bêden sîten bî/ manec unverzagt rîter guot./ ir etslîchem wîp gâben muot/ daz er sich | |
| diu vluot der Sarrazîne:/ doch beschutten in die sîne./ //Manec unverzaget kristen hant/ wurben umbe sölhiu pfant/ die Berhtram mohte machen | |
| Munschoy wart ouch dâ niht verdagt./ nu kômen manlîch und unverzagt/ Gyburge bruoder alle zehen./ hôher künege nâch grôzem lêhen/ reit | |
| ouch wol schîn/ daz er hête bejagt/ hôhen prîs dicke unverzagt/ gein maneger tjoste mit den spern./ der kunde ouch mit | |
| den sînen./ si liezen dâ wol schînen/ daz si wâren unverzagt./ ûf sîme schilte, ist uns gesagt,/ truoc in manec rîter | |
| sach/ sînen vater den alten/ der jugent gelîch halten/ mit unverzagetem muote./ meister Hildebrands vrou Uote/ mit triuwen nie gebeite baz,/ | |
| der vart/ mit heller stimme nâch gejagt,/ und Buove der unverzagt,/ der lantgrâve ûz Kumarzî./ dem jagete dô aller næheste bî/ | |
| lac tôt./ daz selbe gelt hin wider bôt/ Rennwart der unverzagete/ ze vuoz snellîchen jagete,/ Tedalûnen er resluoc,/ der ime sturme | |
| wir muosen halt die heiden sehen/ ûf ir vluht gar unverzagt:/ waz ob uns ûf dem nâchjagt/ Rennwart ist ab gevangen?/ | |
| der jâmer nâch der maget. / sîn herze was vil unverzaget; / des gnôz er an vil manger stat. / eine | |
| Adân; / der gebot wârn undertân / ouch tûsent rîter unverzaget. / vrouw%..e Êlamîe hiez diu maget; / der was diu | |
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