Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

untât stF. (26 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BuchdKg 59, 12 //Nu sullen die vrauwen niht zürnen, daz man von der untât alsô vil gesprochen hât die diu vrauwe begienc an dem
GrRud Db 8 qu]am der helet gegangen,/ der helet stolz unde gemeit./ al untat [was i]me leit./ des minneten en die vrowen,/ sva sie
KLD:Kzl 16:20,11 gîtekeit und mit untriuwe vinden./ roup unde brant und mange untât/ mit hazze went zuo nîde sich gesinden./ nît liez sich
KLD:UvL 51: 6, 3 die/ haben liep die manlîch sint gemuot./ swer nie grôz untât begie,/ der ist werdem wîp ze friunde guot./ swelch man
Lanc 23, 2 im riche, also das nyman gesprechen $t möge das ich undat daran begee, mag ich ummer die stat gewinnen. Nu sagent
Parz 160,13 doch mässenîe alhie/ alsô daz dechein ôre nie/ dehein sîn untât vernam./ er was vor wildem valsche zam:/ der was vil
Parz 413,28 munt ergienc,/ daz er Gâwânen het ernert/ und sich selben untât erwert./ si sprach "du bist mîns vetern suon:/ du kundst
Parz 715,12 riwe./ dîn minne gît mir helfe rât,/ daz deheiner slahte untât/ an mir nimmer wirt gesehn./ ich mac wol dîner güete
ReinFu K, 1505 danc./ Sie baten alle geliche,/ daz der kvnic riche/ Dise vntat vaste richte./ sie sprachen: «zv vnserm angesichte/ Hat got ein
SM:Gl 1: 9, 6 ich/ ein wort und anders niht:/ ich hân dur sî untât gelân./ //Des muoz ich singen/ unde ringen,/ wan ich si
SpdtL 89, 20 denne als in an geborn ist. Er mac auch mit untât tuon, daz er ein bœser reht gewinnet, alse wir hernâch
SpdtL 97, 21 doch ze rehte, unde verwurket ez halt ir man mit untât sîn guot, man enmac ez ir niht anegewinnen. //Unde gibet
SpdtL 138, 24 oder die sich êlôs gemachet habent an ir reht mit untât, den ensol man deheinen vormunt geben âne die ze ê
SpdtL 154, 14 mannes geziuc mac gesîn noch wîbes. Ez ist ein grôziu untât, swer guot dar umbe nimet daz er einen man sînes
Tr 5434 kan,/ sîne hende mir gevalten hât;/ und hæten si dise untât,/ der ir dâ jehet, an mir erkant,/ ir keiner hæte
Tr 10391 zuo ze guot,/ daz ir iemer keinen muot/ ûf solhe untât gewinnet/ und iemer sô gunsinnet,/ daz ir ze manslahte/ iemer
Tr 13722 und in ouch unervunden/ und unervaren hæte/ an aller slahte untæte./ //Diu betrogen Îsôt diu was dô vrô:/ si seite Brangænen
Tr 14228 und aber die küniginne/ mitalle unschuldic hæte/ vor aller slahte untæte./ den truhsæzen Marjodô/ den hæte er aber mitalle dô/ zeinem
Tr 15242 estrîch umbetreten/ vor dem bette vunden hæte,/ dâ von wânder untæte/ von sînem neven âne sîn;/ und wan er aber die
Tr 15450 mit sînem neven Tristande./ ob got wil, vrouwe künigîn,/ der untæte der sult ir sîn/ unschuldic und âne./ iedoch hât erz
Tr 17666 stunt,/ wie er si vunden hæte,/ und jach, daz er untæte/ von Tristande unde Îsolde/ niemer gelouben wolde./ sîn rât enstuont
Wh 49,22 ob ich ie zuht gein im gebrach,/ ob mir sölh untât geschach.’/ Cherubîn der engel lieht/ sprach ‘nûn hab des zwîvel
Wh 74,14 Nubîâ/ streit ouch vil manlîche dâ./ Cursaus von Barberîe,/ von untât der vrîe./ der künec Bûer von Siglimessâ,/ und der künec
Wh 310,13 man/ an dem ich niht geprüeven kan/ daz er kein untât ie begienc,/ sît ich krône von im enpfienc./ Tybalt von
Wh 310,16 krône von im enpfienc./ Tybalt von Arâbî/ ist vor aller untæte vrî./ ich trag al eine die schulde/ durh des hœhisten
Wh 330, 1 vür zagen./ si wellent durh mich nû prîs bejagen./ ir untât hânt si erkant;/ grôz werdekeit hât in gesant/ in ir
Seite drucken