Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unnâch Adj. (7 Belege) Lexer
| leidest ie geschach,/ des leit und sîn ungemach/ gelîchet sich unnâch her zuo:/ dô disiu edel vrouwe nuo/ des grimmen herzeleides | |
| die jungfrauwe zu der koniginne: ‘Ach frauw, frau kóniginne, wie unnah ist also viel gůtes an uch als man wenet! Ir | |
| allez hân erflogen./ mich enhab diu âventiure betrogen,/ sîn reise unnâch was sô grôz/ des tages do er Ithêren schôz,/ unt | |
| do begundez liuhten vome tage,/ daz sîner grôzen kerzen schîn/ unnâch sô virrec mohte sîn./ ûf rihte sich der wîgant./ dô | |
| er het in erslagen./ da wider rief der biscoph:/ ‘uil unnach ist iz noch:/ ich uergilte dir <den> stich.’/ mit zorne | |
| sprach zu den die bi im waren:/ ‘iz ist inoch unnach/ unser groz ungemach/ laider gelendet./ swiz got noch uerendet,/ daz | |
| der sunnen widerglast/ an mangem wâppenrocke./ mîner tohter tocke/ ist unnâch sô schœne:/ dâ mit ich si niht hœne./ diu Josweizes |