Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungeverte stN. (42 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den betwingent/ des tuuelis liste!/ io was hie inzwischen/ manic ungeuerte,/ berge vn̄ werde/ biz hare vf d%-e mere./ daz ne | |
| qua1m im engein./ Do hup sich vo1n in zwein/ Groz vngeuerte:/ Sie sluge1n slege herte.:/ Swaz ir swert ie fant,/ Bukeln | |
| tage./ Des verdruzzet mich der klage./ Des bin ich zv vngeuerte/ Starc vnd herte."/ Priamus ouch in klage was/ Vn2de dar | |
| svzze weter, ir freude|wart/ Vmbe gewant vn2de gekart/ In ein vngeuerte./ Daz weter wart herte,/ Vn2de die swarze1n wolke1n/ Nider zv | |
| lichtes nicht./ Von der vinſtern tufe ſchicht/ Und #s+von deme ungeverte#s-/ Lyt iz #s+dem armute#s- herte/ #s+Daz nicht mac kumen dar | |
| lesen:/ Wer nach eren streben wil,/ Der muß understunden vil/ Ungevertes leyden./ Wer auff waichen seiden/ Sich will strecken zu aller | |
| wol sprechen mac/ daz ich sô grôze arbeit/ nie von ungeverte erleit./ und dô ez an den âbent gienc,/ einen stîc | |
| mîn meistiu nôt),/ swenn er mirs an beherte/ mit selhem ungeverte,/ sô weller ir ze wîbe haben rât,/ und dem bœsten | |
| hinder berge grôze, starkiu wazzer, dar zuo/ wît gevilde./ vil ungevertes was mîn schilt mit harte frömder wilde./ daz hilfet niht, | |
| möhte;/ und wâren doch sô herte,/ daz si von ir ungeverte/ nie wolden gescheiden,/ swie doch manigen heiden/ und etlîchen ir | |
| varn möhte,/ der gedanc was an mir herte,/ wan diz ungeverte/ daz tete mich sorgen hin für./ in dirre zwîvellichen chür/ | |
| daʒ ensî niht wâr,/ daʒ diu küniginne clâr/ von altem ungeverte/ ir swæher sus generte./ si mohte in machen wol gesunt,/ | |
| dem meister mîn/ ûf einem vlinse herte./ waʒ ist diʒ ungeverte,/ daʒ mich alsus betriuget/ und sich ze schaden biuget/ mir | |
| im vaste nâch,/ swâhin er vor im kêrte,/ durch manch ungeverte/ und ubir manch bewornez pfat./ Zu jungist quam er an | |
| durch puschis strût/ und was ôt alsô herte/ von manchim ungeverte,/ daz nî swêrer hervart/ getân ûz Prûzinlande wart/ her dan | |
| mac iu iwer êre/ dester baz beherten:/ ob ichs in ungeverten/ die bischolf vinde gegen iu,/ sô mac ich dester schierer | |
| ez ûz dem schimph./ wande dô der bâbst erhôrt/ sîn ungevert unz an ein ort,/ dô gebôt er vesticlichen/ von Kiemsê | |
| daz in geschach,/ daz si Stîrlant entwert/ wurden. umb daz ungevert/ wart sît vil gestriten./ doch wart dâmit gebiten/ unz ûf | |
| holz ime hage:/ daz pristet unde krachet:/ der wahtære erwachet./ ungeverte und hâmît,/ dar gedîhet manec strît:/ diz mezzet gein der | |
| stric,/ dar zuo der wagenleisen bic/ sîne waltstrâzen meit:/ vil ungevertes er dô reit,/ dâ wênic wegerîches stuont./ tal und berc | |
| daz er anderhalben streit./ //Der junge muotes herte/ kêrte anz ungeverte:/ hin umbe begunder gâhen,/ des küneges vanen nâhen./ seht, dô | |
| hêrre,/ lît uns hie niht verre/ mit wünneclîcher frouwen schar./ ungevertes ist ein mîle dar./ da ist ouch von rîtern grœzlîch | |
| den tac erkôs,/ im was versnît sîns pfades pan:/ vil ungevertes reit er dan/ über ronen und [über] manegen stein./ der | |
| ûf die niwen slâ./ Cundrîen mûl die reise gienc,/ daz ungeverte im undervienc/ eine slâ dier het erkorn./ sus wart aber | |
| fuozen er gevienc/ undr im des velses herte./ in grôzem ungeverte/ lac daz ors dort niden tôt./ der ritter gâhte von | |
| ode mêr,/ viere undr in von arde hêr./ //___Von passâschen ungeverte grôz/ gienc an ein wazzer daz dâ flôz,/ schefræhe, snel | |
| kum sin brot,/ daz er den lib ernerte./ mit starkem ungeverte/ wart er zur stupen wol dris/ geslagen, daz die besem | |
| endes zil./ ir aller sorge was dô vil,/ sie vuoren ungeverte,/ gevrorne wege herte/ von snê und ouch von îse./ der | |
| nâch dem heilectuome dan/ mit grôzer vürsteclîcher schar./ sie vuoren ungevertes dar/ manige tageweide/ walt und wilde heide/ gar mit arbeitlîchen | |
| mir,/ wie komet ir sus? waz tiutet ir/ mit disem ungeverte?/ iur gebærde die sint herte./ ine weiz, wes mich versehen | |
| sach er verre dort hin dan/ vier gewâfende man/ über ungeverte und über velt/ ein lützel balder danne enzelt/ vliehende galopieren,/ | |
| //Îsôt und ir gesinde,/ in wazzer unde in winde/ des ungevertes ungewon./ unlanges kâmen si dâ von/ in ungewonlîche nôt./ //Tristan | |
| gelegenheit/ an wegen noch stîgen hin geleit;/ doch enwas daz ungeverte/ des endes nie sô herte,/ //Tristan enkêrte dar în,/ er | |
| ûf die vart./ der leite in allez hinewart/ über manic ungeverte,/ über velse und über herte,/ über dürre und über gras,/ | |
| antwurt Kurâus zehant/ ‘zwâre hie ist herte/ und ist ein ungeverte/ ze den liuten von hinnen./ als ich mich versinnen,/ so | |
| michel wazzer vloz./ Daz gebirge was vil herte,/ Unwege und ungeverte,/ So tief ein tal, so ho enpor / Daz uns | |
| ob in gebot./ So sit ir also herte/ Mit sunden ungeverte/ Von des tuvels gebote/ Daz ir dem grozen Gote/ Mit | |
| wisete. –/ Die sibende not was herte./ In ein groz ungeverte/ Besit der wec uns hin truc,/ Boser tier vil genuc/ | |
| Gehuset was alleine/ In einer wuste herte./ Da was groz ungeverte/ Von manigem unrate,/ Den er darinne hate./ Aleine er in | |
| ich in./ Wir giengen mit ein ander hin/ An michel ungeverte./ Uf einen stein herte/ Hiez ich sie da buwen,/ Ob | |
| daz nie man bechôme/ zuo der magede schône/ mit deheinem ungeverte,/ noch si des nie gegerte,/ daz si uber strâze gienge/ | |
| gein ein ander dar./ wær ein buhurt dâ erhaben/ an ungeverte oder an graben,/ iegeslîcher kom mit sölher kraft/ daz er |