Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

umbekreiʒ stM. (20 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 44, 19 tuont menschen augäpfel in irs endes umbganch habent ainen geleichen umbkraiz, die bedäutent ainen häzzigen menschen, ainen claffer, ainen vorchtigen und
BdN 106, 34 der erden. wie vil meil daz ertreich hab an seinem umbkraiz und wie dick ez sei, daz vint man in meinr
KvMSph 7, 3 mittel ist ain puncte, davon alle lengen gefuͤrt an dem umbkraizze geleich lank $[*3*lini$] sint. Und der punct haizzet centrum oder
KvMSph 7, 6 get durch den selben punct und begreifet itweder end dez umbkraizzes, deu haizt der rundengroͤzzen ahs. Und die zwene punct, die
KvMSph 17, 18 sich von der himel mittelpunct $t naigt gegen der himel uͤmbkraizze, daz wegt sich uͤber sich. Naigt sich nu daz ertreich
KvMSph 18, 2 Des gantzen ertreichs $[*0*Wie vil rast dez erdrich umswaif hat$] uͤmbkraiz hat zwai tausent und funfzig tausent und zwai hundert tausent
KvMSph 18, 5 und Herasco die grozzen sternseher sprechent. Wanne an dez himels uͤmbkraizz sint drei hundert und sehzig grad oder klain stuͤkke, und
KvMSph 19, 4 ain meil fuͤr vier tausent elenpogen, so sint an dem uͤmbkraizz dez $[*1*von$] ertreiches zwaintzig tausent und vir hundert meil. Aber
KvMSph 19, 16 groͤzzen diken sei, deu sinbel ist? Wanne du ainer rundengrozze uͤmbkraiz waist in seiner lengen, so tail die lengen dez umbkraizzes
KvMSph 19, 17 uͤmbkraiz waist in seiner lengen, so tail die lengen dez umbkraizzes in zwai und zwainzig stuͤk, und sneid der stuͤke aines
KvMSph 19, 20 ain und zwaintzig stukke drittail, daz ist deu dik dez uͤmbkraizzes. Nimst du nu nach der lere der erden dikken, so
KvMSph 25, 3 EKLIPTIK.@n. Deu lengen, deu ze mittelst ist gefuͤrt durch den uͤmbkraiz dez tyrkraizzes, deu haizzet deu scheinprecherinne. Und deu lezt ze
KvMSph 36, 21 dem himelzaichen, daz uͤber den augenender aufget oder under sinen uͤmbkraiz velt. Und daz zaichen haizzet gereht aufgen, mit dem ain
KvMSph 44, 22 sei, so der kraiz der hohen sunwenden sleht den gehelbten uͤmbkraiz der zaichen.’ Da haizzet Lucanus den ebennehter den kraiz der
KvMSph 44, 25 sunwenden an geschehen, und spricht, daz er slahe den gehelbten uͤmbkraiz, daz ist, daz er tailt den tyrkraiz in zwai stuͤkke.
MNat 3, 18 heiʒit daʒ centrum, also der puncte der enmitten in eime umbecreise ist, der heiʒit och der centrum, als du kiesen maht
MNat 9, 20 ane gat gat unde zuo mitter naht uʒ als ein umbecreis. [Zeichnung] also vahent die romer den naturlichen tac an. also
SM:JvR 1: 3, 1 ze dem himelrîche, da er wirt fröidebære./ //Aller wîte ein umbekreiz,/ der hœhsten hœhe ein überhœher, der da weiz/ aller herzen
Wernh A 1829 ersten man/ ouz layme bilden began,/ der beschůf der werlde vmechreiz,/ der allev dink wole waiz,/ wan aller herzen tougen/ blůent
Wernh A 3706 smerzen,/ der daz vil wol waiz,/ wie er der werlde vmechreiz/ cheren sol vn̄ slihten/ vn̄ mit genade verrihten./ Gen deme
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